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Haushalt, Steuern

WIESBADEN - Immer weniger Studenten und Schüler bekommen finanzielle Unterstützung vom Staat.

05.08.2021 - 14:24:27

Zahl der Bafög-Empfänger weiter gesunken - Kritik an Ministerium. Insgesamt 639 000 von ihnen erhielten 2020 Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (Bafög), wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Das entspricht einem Rückgang von sechs Prozent im Jahresvergleich. Der Anteil der Frauen lag bei 58 Prozent.

Die rückläufigen Zahlen stießen im Bundestagswahlkampf bei Oppositionspolitikern von FDP und Grünen, aber auch bei der Regierungspartei SPD auf Kritik. Der bildungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Oliver Kaczmarek, warf Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) vor, sie habe sich gegen eine im Koalitionsvertrag vereinbarte weitere Bafög-Reform gesperrt und Mittel "im Haushalt liegen lassen".

Studierendenvertreter betonten ebenfalls, die rückläufigen Zahlen trotz der schwierigen Lage von Studentinnen und Studenten während der Corona-Pandemie zeigten, dass das Bafög-System reformiert werden müsse. "Anpassungen reichen nicht, es braucht eine grundlegende Neustrukturierung", forderte der "freie zusammenschluss von student*innenschaften" (fzs).

Ministerin Karliczek verteidigte die letzte Bafög-Reform von 2019 und kündigte an, im Fall eines Wahlsiegs das Thema in der neuen Legislaturperiode "wieder anpacken" und die Förderung attraktiver machen zu wollen.

Die Zahl der Bafög-Empfänger geht seit Jahren zurück. Im vergangenen Jahr erhielten bundesweit 680 157 Menschen diese staatliche Unterstützung. Vor fünf Jahren waren es nach Angaben des Statistische Bundesamtes noch 822 933 Geförderte.

Immerhin: Der durchschnittliche Bafög-Betrag ist im vergangenen Jahr um 9,2 Prozent gestiegen. So erhielten Studenten im Schnitt 574 Euro pro Monat, 60 Euro mehr als im Vorjahr. Schüler wurden durchschnittlich mit 503 Euro (plus 30 Euro) unterstützt. Damit lagen die Ausgaben für Bafög-Leistungen bei rund 2,9 Milliarden Euro.

Etwas mehr als die Hälfte der Empfänger erhielt eine Vollförderung. Knapp die Hälfte bezogen eine Teilförderung, die dann geleistet wird, wenn das Einkommen der Geförderten oder der Eltern bestimmte Grenzen übersteigt. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl der Vollgeförderten um 5,2 Prozent und die der Teilgeförderten um 6,9 Prozent.

@ dpa.de

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