Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Wirecard, DE0007472060

WIESBADEN - Im milliardenschweren Bilanzskandal beim Dax -Konzern Wirecard fahndet das Bundeskriminalamt (BKA) öffentlich nach dem flüchtigen Ex-Vertriebsvorstand Jan Marsalek.

12.08.2020 - 20:18:29

BKA fahndet öffentlich nach Ex-Vertriebsvorstand von Wirecard. Der österreichische Manager war bis Juni 2020 Vorstandsmitglied bei Wirecard, einem Dienstleister für bargeldlose Zahlungen an Ladenkassen und im Internet. "Aufgrund der derzeitigen Ermittlungsergebnisse wird ein Aufenthaltsort des Gesuchten im Ausland für sehr wahrscheinlich gehalten", teilte das BKA am Mittwoch in Wiesbaden mit. Der Fall werde Thema bei der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY... ungelöst".

Marsalek wird verdächtigt, zusammen mit anderen Beschuldigten die Bilanzsumme und das Umsatzvolumen durch Scheingeschäfte aufgebläht zu haben, um so das Unternehmen finanzkräftiger und für Investoren und Kunden attraktiver darzustellen. Die Ermittler verdächtigen ihn des besonders schweren Falls der Untreue und des gewerbsmäßigen Bandenbetrugs. Die Münchner Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass Banken und Investoren über drei Milliarden Euro verloren haben könnten.

Wirecard hatte Scheinbuchungen in Höhe von mutmaßlich 1,9 Milliarden Euro eingeräumt, die der Konzern in seiner Jahresbilanz 2019 auf der Habenseite bilanzieren wollte - das Ergebnis wahrscheinlich nicht existierender Luftgeschäfte mit Subunternehmern in Südostasien und im Mittleren Osten.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Grenke will Viceroy-Vorwürfe mit Sondergutachten aus dem Weg räumen. Das habe der Aufsichtsrat beschlossen, teilte Grenke am Freitag in Baden-Baden mit. "Nach einhelliger Auffassung des Vorstandes und des Aufsichtsrates sind sämtliche Anschuldigungen in allen Themenbereichen unbegründet", hieß es in einer umfangreichen schriftlichen Stellungnahme. BADEN-BADEN - Der Leasingkonzern Grenke will die gegen ihn von einem Finanzspekulanten erhobenen Vorwürfe mit einem Sondergutachten der Wirtschaftsprüfer von KPMG entkräften lassen. (Boerse, 18.09.2020 - 17:53) weiterlesen...

Neuer EU-Aktionsplan soll Kapitalmarktunion vorantreiben. Der neue Aktionsplan zur Kapitalmarktunion, der an diesem Mittwoch vorgestellt werden soll, nimmt direkt Bezug auf den Skandal um den insolventen Zahlungsdienstleister Wirecard , der Luftbuchungen von 1,9 Milliarden Euro eingeräumt hatte. Ziel sei, mögliche Mängel bei der Finanzaufsicht zu beheben, betont die Brüsseler Behörde in dem Papier, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Dazu gehört auch die Idee, ein einheitliches EU-Siegel für Finanzberater einzuführen. Zuvor hatte die "Süddeutsche Zeitung" darüber berichtet. BRÜSSEL - Mit mehreren Maßnahmen will die EU-Kommission die Finanz- und Kapitalmärkte in der Gemeinschaft weiter vereinheitlichen. (Boerse, 18.09.2020 - 17:21) weiterlesen...

Grenke beauftragt KPMG mit Sondergutachten - Alle Vorwürfe sind unbegründet. Das habe der Aufsichtsrat beschlossen, teilte Grenke am Freitag in Baden-Baden mit. "Nach einhelliger Auffassung des Vorstandes und des Aufsichtsrates sind sämtliche Anschuldigungen in allen Themenbereichen unbegründet", hieß es in einer umfangreichen schriftlichen Stellungnahme. BADEN-BADEN - Der Leasingkonzern Grenke will die gegen ihn erhobenen Vorwürfe mit einem Sondergutachten der Wirtschaftsprüfer von KPMG entkräften lassen. (Boerse, 18.09.2020 - 15:20) weiterlesen...

Bundestag beschließt Verlängerung für Anleger-Musterverfahrensgesetz. BERLIN - Der Bundestag hat eine verlängerte Gültigkeit des Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetzes zum Schutz von Aktionären und Anlegern beschlossen. Das Gesetz gilt nun bis zum 31. Dezember 2023. "Das KapMuG, das wissen wir auch, darf so in dieser Form nicht bestehen bleiben. Es hat sich als zu ineffektiv, als zu langwierig, zu umständlich und zu komplex erwiesen", sagte der rechts- und verbraucherpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Johannes Fechner am Freitag im Bundestag. "Aber es jetzt ganz abzuschaffen, das wäre auch ein falscher Schritt." Bundestag beschließt Verlängerung für Anleger-Musterverfahrensgesetz (Boerse, 18.09.2020 - 13:31) weiterlesen...

Presse: EY hatte Wirtschaftsprüferaufsicht wegen Wirecard gewarnt. BERLIN - Im Wirecard-Skandal könnte der Druck auf die unabhängige Abschlussprüferaufsichtsstelle Apas wachsen. Die "Berliner Zeitung" (Freitag) berichtet, in einer nicht öffentlichen Sitzung des Bundestags-Finanzausschusses sei bekanntgeworden, dass die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY bereits am 13. Februar 2019 eine Warnung bezüglich erheblicher Unregelmäßigkeiten bei Wirecard an die Apas ausgegeben habe. FDP-Finanzpolitiker Florian Toncar bestätigte der Zeitung: "Die Apas hat bestätigt, dass EY im Hinblick auf die Bilanz 2018 auf unerklärliche Vorfälle bei Wirecard in Singapur hingewiesen hat. Die Apas ist aber nicht gegen EY vorgegangen, weil sie die Meldung für ein regionales Problem gehalten hat." Presse: EY hatte Wirtschaftsprüferaufsicht wegen Wirecard gewarnt (Boerse, 18.09.2020 - 05:24) weiterlesen...

Giegold: Wichtigste Konsequenz aus Dieselskandal noch nicht gezogen. "Die wichtigste Konsequenz zur Vorbeugung von Wirtschaftskriminalität wurde nach dem Dieselskandal noch nicht gezogen", sagte Giegold der Deutschen Presse-Agentur. "Nach heutigem Rechtsstand wäre auch der nächste Abgasbetrug aus Sicht des Unternehmens nur eine Ordnungswidrigkeit." Die Stärkung des Verbraucherschutzes durch europäische Sammelklagen sei wichtig gewesen. In Deutschland fehle aber anders als in den USA ein wirksames Unternehmenssanktionsrecht. BERLIN - Fünf Jahre nach Bekanntwerden des Dieselskandals fordert der Fraktionschef der Grünen im EU-Parlament, Sven Giegold, eine Verschärfung des Sanktionsrechts für Unternehmen. (Boerse, 18.09.2020 - 05:19) weiterlesen...