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Statistisches Bundesamt

Wiesbaden - Ende 2020 haben in Deutschland nach einer ersten Sch?tzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 83,2 Millionen Menschen gelebt.

12.01.2021 - 10:07:47

2020 voraussichtlich kein Bev?lkerungswachstum / Bev?lkerungszahl bleibt voraussichtlich konstant bei 83,2 Millionen Menschen. Aufgrund einer geringeren Nettozuwanderung und einer gestiegenen Sterbefallzahl bei voraussichtlich etwas weniger Geburten als im Vorjahr hat die Bev?lkerungszahl damit erstmals seit 2011 nicht zugenommen.

Wiesbaden - Ende 2020 haben in Deutschland nach einer ersten Sch?tzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 83,2 Millionen Menschen gelebt. Aufgrund einer geringeren Nettozuwanderung und einer gestiegenen Sterbefallzahl bei voraussichtlich etwas weniger Geburten als im Vorjahr hat die Bev?lkerungszahl damit erstmals seit 2011 nicht zugenommen. In den drei Jahrzehnten seit der deutschen Vereinigung war die Bev?lkerung Deutschlands ?berwiegend gewachsen, mit Ausnahme der Jahre 1998 sowie 2003 bis 2010. Das Bev?lkerungswachstum hatte sich jedoch ausschlie?lich aus dem positiven Wanderungssaldo ergeben - also dadurch, dass mehr Menschen zugewandert als abgewandert sind. Ohne diese Wanderungsgewinne w?rde die Bev?lkerung bereits seit 1972 schrumpfen, da seither jedes Jahr mehr Menschen starben als geboren wurden.

Erste Sch?tzungen: Weniger Geburten und mehr Sterbef?lle als 2019

Die Zahl der Geburten d?rfte 2020 gegen?ber dem Vorjahr leicht abgenommen haben und die Zahl der Sterbef?lle sp?rbar gestiegen sein. F?r 2020 ist der Sch?tzung nach mit 755 000 bis 775 000 Geborenen und mindestens 980 000 Gestorbenen zu rechnen. Der Sch?tzung der Sterbef?lle liegen sowohl die vorl?ufigen Ergebnisse bis einschlie?lich September 2020 als auch eine Sonderauswertung der Sterbefallzahlen auf Basis der Rohdaten bis einschlie?lich der 50. Kalenderwoche zugrunde. Auf dieser Grundlage wurde der derzeit zu beobachtende, offenbar auch mit der Corona-Pandemie zusammenh?ngende Anstieg der Sterbef?lle fortgesch?tzt.

Aus der Sch?tzung der Geburten- und Sterbef?lle ergibt sich ein Geburtendefizit (Differenz zwischen Geburten und Sterbef?llen) von mindestens 205 000. Zum Vergleich: Im Jahr 2019 hatte die Zahl der Geborenen 778 090, die Zahl der Gestorbenen 939 520 und das Geburtendefizit 161 430 betragen.

Voraussichtlich deutlich weniger Wanderungen als 2019

Der Saldo aus Zu- und Fortz?gen wird f?r 2020 zwischen +180 000 und +240 000 Personen gesch?tzt (2019: 327 060). Der Wanderungssaldo w?rde damit nach dem H?chstwert im Jahr 2015 (1 139 402) im f?nften Jahr in Folge gegen?ber dem Vorjahr abnehmen. Im Jahr 2020 d?rften sich insbesondere Reisebeschr?nkungen durch die Corona-Pandemie und wirtschaftliche Folgen eind?mmend auf die Wanderung ausgewirkt haben. Allein bis September 2020 ging die Zahl der Zuz?ge um 25 % und der Fortz?ge um 22 % gegen?ber dem Vorjahreszeitraum zur?ck. Erfahrungsgem?? ist das Wanderungsgeschehen am Jahresende geringer, sodass f?r das Gesamtjahr 2020 mit einem etwa um 25 % bis 45 % niedrigeren Wanderungssaldo als 2019 zu rechnen ist.

Methodische Hinweise:

Grundlage f?r die Sch?tzung des Bev?lkerungsstandes zum Jahresende 2020 bilden die bereits verf?gbaren monatlichen Angaben zu Geburten (bis einschlie?lich September 2020), Sterbef?llen (vorl?ufige Sterbefallzahlen bis einschlie?lich September 2020 und Sonderauswertung der Rohdaten bis zur 50. Kalenderwoche 2020) sowie Zu- und Abwanderungen (bis einschlie?lich September 2020). Die noch fehlenden Werte wurden mithilfe einer Zeitreihenanalyse der monatlichen Ver?nderungen der Geburten, der Sterbef?lle sowie der Zuz?ge nach und der Fortz?ge aus Deutschland berechnet. Die Ergebnisse bilden daher einen vorl?ufigen Stand der Bev?lkerungsentwicklung f?r 2020 ab. Die endg?ltigen Ergebnisse werden im Sommer 2021 ver?ffentlicht.

Die vollst?ndige Pressemitteilung sowie weitere Informationen und Funktionen sind im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter https://www.destatis.de/pressemitteilungen zu finden.

Weitere Ausk?nfte:

Nat?rliche Bev?lkerungsbewegungen, demografische Analysen, Vorausberechnungen

Telefon: +49 (0) 611 / 75 33 04

www.destatis.de/kontakt

Pressekontakt:

R?ckfragen an obigen Ansprechpartner oder an: Statistisches Bundesamt

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Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/32102/4809386 Statistisches Bundesamt

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