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Indikatoren, Deutschland

WIESBADEN - Eine starke Nachfrage und ein gleichzeitiger Materialmangel haben den Preisauftrieb für deutsche Unternehmen weiter angeheizt.

20.08.2021 - 17:04:00

Stärkster Anstieg der Erzeugerpreise in Deutschland seit 46 Jahren. Im Juli stiegen die Preise, die Hersteller für ihre Produkte verlangen, so kräftig wie seit über 46 Jahren nicht mehr. Im Jahresvergleich schnellten die Erzeugerpreise um 10,4 Prozent in die Höhe, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Das sei der stärkste Zuwachs seit Januar 1975, als die Preise im Zusammenhang mit der ersten Ölkrise stark gestiegen waren.

WIESBADEN - Eine starke Nachfrage und ein gleichzeitiger Materialmangel haben den Preisauftrieb für deutsche Unternehmen weiter angeheizt. Im Juli stiegen die Preise, die Hersteller für ihre Produkte verlangen, so kräftig wie seit über 46 Jahren nicht mehr. Im Jahresvergleich schnellten die Erzeugerpreise um 10,4 Prozent in die Höhe, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Das sei der stärkste Zuwachs seit Januar 1975, als die Preise im Zusammenhang mit der ersten Ölkrise stark gestiegen waren.

Neuseeland verlängert Corona-Lockdown

WELLINGTON - Neuseeland verlängert wegen neuer Corona-Fälle seinen Lockdown bis mindestens Dienstag. Am Freitag waren nach Behördenangaben elf lokale Neuansteckungen registriert worden. Damit zählt das Land derzeit 31 Corona-Fälle im Zusammenhang mit dem neusten Ausbruch. Bisher waren alle Ansteckungen in Auckland aufgetreten, mittlerweile gibt es den Angaben zufolge aber auch welche in der Hauptstadt Wellington. "Wir kennen noch nicht das ganze Ausmaß dieses Delta-Ausbruchs. Alles in allem zeigt uns das, dass wir vorsichtig sein müssen", sagte Ministerpräsidentin Jacinda Ardern.

ROUNDUP: Robert Koch-Institut sieht Beginn der vierten Pandemie-Welle

BERLIN - Nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) hat in Deutschland die vierte Welle der Corona-Pandemie begonnen. Der Anteil der positiven Proben unter den PCR-Tests in Laboren sei binnen einer Woche bis Mitte August von vier auf sechs Prozent gestiegen, heißt es im jüngsten Wochenbericht des Instituts vom Donnerstagabend. Auch die 7-Tages-Inzidenzen haben sich seit Anfang August fast verdreifacht und lagen am Freitag im bundesweiten Mittel wieder bei fast 50 (48,8) gerechnet auf 100 000 Einwohner. Angesteckt haben sich die Bundesbürger dabei zum Teil auch in Urlaubsländern, zum Beispiel auf dem Balkan, in der Türkei oder in Spanien.

Überraschender Umsatzrückgang im britischen Einzelhandel

LONDON - Die britischen Einzelhändler haben im Juli überraschend einen Rückschlag hinnehmen müssen. Im Monatsvergleich gingen die Umsätze um 2,5 Prozent zurück, wie das Statistikamt ONS am Freitag in London mitteilte. Analysten hatten hingegen mit einen leichten Zuwachs um 0,2 Prozent gerechnet.

Erdogan: Türkei nicht 'Flüchtlingslager Europas'

ISTANBUL - Angesichts der Machtübernahme der militant-islamistischen Taliban in Afghanistan hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan Europa vor einer Abschottungspolitik gegenüber Flüchtlingen gewarnt. Europa könne sich dem "Problem" nicht entziehen, in dem es seine Grenzen fest verschließe, sagte Erdogan am Donnerstagabend. "Wenn es das tut, verletzt Europa nicht nur internationales Recht, sondern dreht auch humanitären Werten den Rücken zu." Zur Rolle seines eigenen Landes sagte er: "Die Türkei hat nicht die Aufgabe, Verantwortung oder Verpflichtung, das Flüchtlingslager Europas zu sein."

Presse: China verschiebt Entscheidung über Anti-Sanktions-Gesetz

PEKING/HONGKONG - Chinas Führung hat die Entscheidung über ein Gesetz zur Abwehr ausländischer Sanktionen in Hongkong und Macao laut einem Medienbericht verschoben. Der Ständige Ausschuss des Volkskongresses legte am Freitag anders als erwartet keinen Beschluss zu Änderungen der Anhänge der Grundgesetze der beiden chinesischen Sonderverwaltungsregionen vor. Die Hongkonger Zeitung "South China Morning Post" berichtete unter Berufung auf Quellen, dass die Entscheidung verschoben worden sei. Peking wolle zunächst noch mehr Meinungen einholen, so die Zeitung.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

@ dpa.de

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DIHK: Ausbildungsmarkt stabilisiert sich. "Angesichts der demografischen Entwicklung in Deutschland hat die Nachwuchsförderung für die Unternehmen höchste Priorität. Daher ist es eine erfreuliche Nachricht, dass sich unsere Vertragszahlen in der Ausbildung stabilisieren", sagte DIHK-Präsident Peter Adrian der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ, Samstag). BERLIN - Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) sieht Anzeichen der Besserung auf dem Ausbildungsmarkt. (Wirtschaft, 25.09.2021 - 09:01) weiterlesen...

Deutschland: Ifo-Geschäftsklima fällt drittes Mal in Folge. Das Ifo-Geschäftsklima, Deutschlands wichtigstes Konjunkturbarometer, fiel gegenüber dem Vormonat um 0,8 Punkte auf 98,8 Zähler, wie das Ifo-Institut am Freitag in München mitteilte. Es ist der dritte Rückgang in Folge, was Experten für gewöhnlich als konjunkturellen Wendepunkt deuten. Analysten hatten mit einem etwas geringeren Rückgang auf 99,0 Punkte gerechnet. MÜNCHEN - Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im September erneut verschlechtert. (Wirtschaft, 24.09.2021 - 17:08) weiterlesen...

USA: Neubauverkäufe steigen stärker als erwartet. Die Neubauverkäufe legten im August im Monatsvergleich um 1,5 Prozent zu, wie das Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt nur mit einem Anstieg um 1,0 Prozent gerechnet. Zudem ist der Anstieg im Vormonat deutlich höher als zunächst ermittelt. Das Ministerium revidierte den Zuwachs von 1,0 auf 6,4 Prozent. WASHINGTON - In den USA sind die Verkäufe neuer Häuser stärker als erwartet gestiegen. (Boerse, 24.09.2021 - 16:19) weiterlesen...

Belgien: Geschäftsklima gibt deutlich nach. Das Geschäftsklima sank im Vergleich zum Vormonat um 3,6 Punkte auf 4,0 Punkte, wie die belgische Notenbank (BNB) am Freitag in Brüssel mitteilte. Es ist der zweite Rückgang in Folge. Noch im Juli hatte der Indikator mit 10,1 Punkten den höchsten Stand seit Einführung des Indikators in seiner aktuellen Zusammensetzung im Jahr 1980 erreicht. BRÜSSEL - Die Stimmung der belgischen Unternehmen hat sich im September stärker als erwartet verschlechtert. (Wirtschaft, 24.09.2021 - 15:17) weiterlesen...

Italien: Verbraucherstimmung hellt sich auf - Unternehmer pessimistischer. Die Unternehmensstimmung fiel im Monatsvergleich um 0,2 Punkte auf 113,8 Zähler, wie das Statistikamt Istat am Freitag in Rom mitteilte. ROM - In Italien hat sich die Unternehmensstimmung im September eingetrübt, während sich das Verbrauchervertrauen aufhellt hat. (Wirtschaft, 24.09.2021 - 10:38) weiterlesen...

Entwicklungsbank: Myanmars Wirtschaft droht nach Putsch Einbruch. YANGON - Die Wirtschaft Myanmars wird nach Auffassung der Asiatischen Entwicklungsbank (ADB) im Zuge des Militärputsches vom 1. Februar dramatisch einbrechen. Die Institution sagte dem Krisenland in seinem wirtschaftlichen Ausblick für die Region für das Jahr 2021 einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 18,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr voraus. Das frühere Birma ist in der Liste das einzige Land in Südostasien, in dem die Wirtschaftsleistung abnimmt. Entwicklungsbank: Myanmars Wirtschaft droht nach Putsch Einbruch (Wirtschaft, 24.09.2021 - 08:58) weiterlesen...