Finanzierung, Investitionen

WIESBADEN - Die Verbraucher in Deutschland lassen sich vom Zinstief einer Studie zufolge nicht zu übermäßigen Schulden verführen.

11.07.2018 - 06:09:24

Schufa: Erstmals mehr als acht Millionen neue Verbraucherkredite. Nach Angaben der Schufa stieg die Zahl der neu abgeschlossenen Ratenkredite 2017 um 4,4 Prozent auf erstmals mehr als 8 Millionen. Im Schnitt waren es 10 272 Euro pro Kredit und damit nur 47 Euro mehr als im Jahr zuvor. "Auch in der Tiefzinsphase haben Verbraucher ihre Finanzen fest im Griff und verschulden sich mit Augenmaß", sagte Schufa-Vorstandschef Michael Freytag der Deutschen Presse-Agentur anlässlich der Veröffentlichung des aktuellen "Kredit-Kompasses".

Am häufigsten wird ein Ratenkredit den Angaben zufolge für den Kauf von Autos, Möbeln sowie elektronischen Geräten in Anspruch genommen. Wie schon 2016 zahlten die Bundesbürger im vergangenen Jahr 97,8 Prozent aller Ratenkredite reibungslos zurück. "Das zeigt, dass die Verbraucher sehr zuverlässige Kreditnehmer sind", sagte Freytag. Wenn Menschen mit der Rückzahlung in Verzug gerieten, dann meist wegen Krankheit, Arbeitslosigkeit oder Scheidung.

Ende 2017 verzeichnete die Schufa in ihrem Datenbestand insgesamt 17,9 Millionen Ratenkredite, ein Plus von 3,5 Prozent. Die Schufa-Statistik erfasst keine Dispokredite und Verbindlichkeiten zum Beispiel aus Verträgen mit Mobilfunkanbietern.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

US-Strafermittler wollen mehr Informationen zu Musks Aktien-Tweet. Das US-Justizministerium habe beim Unternehmen Unterlagen zu dem Vorgang angefragt, wie Tesla am Dienstag unter anderem dem "Wall Street Journal" bestätigte. Solche Anfragen können ein erster Schritt in einem Ermittlungsverfahren werden. Tesla äußerte zugleich die Hoffnung, dass die Analyse der ausgehändigten Dokumente die Angelegenheit aus der Welt schaffen werde. PALO ALTO - Die überraschende Ankündigung von Tesla -Chef Elon Musk, den Elektroauto-Hersteller von der Börse nehmen zu wollen, ist ins Blickfeld von Strafermittlern geraten. (Boerse, 19.09.2018 - 07:46) weiterlesen...

US-Staatsanwälte ermitteln nach Musk-Tweet gegen Tesla. Das US-Justizministerium nehme Tesla wegen einer inzwischen zurückgezogenen Ankündigung Musks ins Visier, Tesla von der Börse nehmen zu wollen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag mit Bezug auf zwei mit der Sache vertraute Personen. Die Tesla-Aktie sackte zwischenzeitlich deutlich ab, konnte sich zuletzt aber wieder etwas erholen. Ein Sprecher von Tesla gab sich betont gelassen. PALO ALTO - Dem US-Autobauer Tesla droht laut Insidern weiteres juristisches Ungemach wegen einer Twitter-Nachricht von Firmenchef Elon Musk. (Boerse, 18.09.2018 - 19:57) weiterlesen...

Kreise: US-Staatsanwälte ermitteln gegen Tesla wegen Tweet von Musk. Das US-Justizministerium nehme Tesla wegen einer inzwischen zurückgezogenen Ankündigung Musks ins Visier, Tesla von der Börse nehmen zu wollen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag mit Bezug auf zwei mit der Sache vertraute Personen. Die US-Staatsanwaltschaft habe eine Untersuchung wegen Betrugsverdachts eingeleitet. Die Aktie von Tesla verlor nach der Veröffentlichung des Berichts zwischenzeitlich rund 6 Prozent an Wert, aktuell notiert sie 4,5 Prozent im Minus. FRANKFURT - Dem US-Autobauer Tesla droht laut Insidern weiteres juristisches Ungemach wegen einer Twitter-Nachricht von Firmenchef Elon Musk. (Boerse, 18.09.2018 - 18:24) weiterlesen...

IPO/VW-Lastwagensparte Traton soll rasch fit für Börsengang werden. Der Aufsichtsrat beschloss am Montag die Umwandlung der Sparte in eine europäische Aktiengesellschaft namens Traton SE, wie der Volkswagen-Konzern mitteilte. Das Team, das einen möglichen Börsengang vorbereitet, werde jetzt verstärkt, zeitnah würden Investmentbanken und Rechtsberater beauftragt. Die endgültige Entscheidung über den Börsengang werde "dann abhängig vom Marktumfeld und zum gegebenen Zeitpunkt gefällt", sagte Volkswagen-Finanzchef Frank Witter. WOLFSBURG/MÜNCHEN - Der Volkswagen -Konzern will seine Lastwagensparte mit MAN und Scania schon bis Jahresende fit für einen Börsengang machen. (Boerse, 17.09.2018 - 18:50) weiterlesen...

Investor für SHW Werkzeugmaschinen GmbH gefunden. Das Unternehmen hatte im Mai Insolvenz angemeldet; nun wurde es von der SFO-Gruppe übernommen, der Holding einer Münchner Unternehmerfamilie. "Das schwäbische Unternehmen bleibt damit in der Hand von süddeutschen Kapitalgebern", teilte SHW am Montag mit. Die Belegschaft, am Hauptsitz rund 240 Mitarbeiter, sei übernommen worden. AALEN - Die SHW Werkzeugmaschinen GmbH mit Sitz in Aalen hat einen neuen Eigner. (Boerse, 17.09.2018 - 17:03) weiterlesen...

Kreditportal Smava startet neue Runde Kampf um Kunden - Rasantes Wachstum. BERLIN - Das Kreditvermittlungsportal Smava wächst weiter rasant und forciert den Kampf um Kunden mit einer neuen Offerte. So wird das Angebot für einen Negativzins-Kredit für Verbraucher deutlich erhöht. Bis zum 7. Oktober werden Ratenkredite von bis zu 10 000 Euro mit einem Negativzinssatz vermittelt, teilte das Unternehmen am Montag in Berlin mit. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung darüber berichtet. Bisher hatten Portale wie Check24 oder Smava höchstens Kredite bis zu 1000 Euro mit einem negativen Zins vermittelt. Kreditportal Smava startet neue Runde Kampf um Kunden - Rasantes Wachstum (Boerse, 17.09.2018 - 16:06) weiterlesen...