Indikatoren, Deutschland

WIESBADEN - Die Tarifbeschäftigten in Deutschland können auch in diesem Jahr damit rechnen, dass ihre Gehälter schneller gestiegen sind als die Verbraucherpreise.

12.12.2017 - 09:29:23

Tarifverdienste steigen auch 2017 schneller als Preise. Mindestens drei von vier Arbeitnehmern sollten so preisbereinigt mehr Geld in der Tasche haben als im vergangenen Jahr.

Einschließlich der kollektiv vereinbarten Sonderzahlungen sind 2017 die Bruttogehälter im Schnitt um 2,3 Prozent gewachsen, wie das Statistische Bundesamt nach einer vorläufigen Schätzung am Dienstag berichtete. Gleichzeitig erwartet der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung eine Jahresinflation von 1,7 Prozent. Das heißt, dass Waren und Dienstleistungen nach den Vorgaben des vom Statistischen Bundesamtes erhobenen Warenkorbs um 1,7 Prozent teurer geworden sind.

Damit liegt die Verdienstentwicklung der Tarifbeschäftigten im Jahr 2017 rund 0,6 Punkte oberhalb der Preissteigerung. Ihre Reallöhne steigen. Für sämtliche Beschäftigten liegen noch keine Angaben oder Schätzungen für das Gesamtjahr vor. Zur Jahresmitte lagen die Reallöhne aber deutlich im Plus. Zuletzt sind die Reallöhne in Deutschland im Jahr 2013 zurückgegangen.

In Deutschland arbeiteten 2016 laut einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) gut die Hälfte (56 Prozent) aller Beschäftigten auf der Grundlage eines Tarifvertrags. Von den übrigen 44 Prozent der Arbeitnehmer erhielt etwa die Hälfte Leistungen, die sich an Flächentarifverträgen orientierten, ohne dass die Arbeitgeber dazu verpflichtet gewesen wären. Zusammen wurden also rund 78 Prozent der Arbeitnehmer nach Tarif bezahlt.

Die Wiesbadener Statistiker haben schon vor einigen Wochen darauf aufmerksam gemacht, dass im laufenden Jahr vor allem die tariflich vereinbarten Sonderzahlungen zurückgegangen sind. Die tariflichen Grundgehälter steigen 2017 voraussichtlich um 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die endgültigen Ergebnisse sollen am Donnerstag kommender Woche (21. Dezember) bekanntgegeben werden.

@ dpa.de

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