Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Indikatoren, Deutschland

WIESBADEN - Die Tarifbeschäftigten in Deutschland haben im zweiten Quartal nur Verdiensterhöhungen unterhalb der allgemeinen Preissteigerung erhalten.

30.08.2021 - 08:42:27

Tarifverdienste bleiben im zweiten Quartal unter der Inflation. Einschließlich der fest vereinbarten Sonderzahlungen stiegen die Verdienste um 1,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt am Montag berichtete. Die Verbraucherpreise legten im gleichen Zeitraum 2,4 Prozent zu, so dass sich für die Beschäftigten Reallohnverluste ergaben. Im Vorquartal hatten die Einkommenssteigerungen von 1,3 Prozent die Inflation noch ausgeglichen.

Die vergleichsweise geringen Steigerungen sind auf verhaltene Tarifabschlüsse unter dem Eindruck der Corona-Pandemie zurückzuführen. Weitere Einbußen, beispielsweise durch Kurzarbeit, sind in der Auswertung der Tarifgehälter nicht enthalten. Vor der Pandemie hatten die Beschäftigten meist Lohnsteigerungen oberhalb der Inflation erhalten und so ihre realen Einkünfte gesteigert. Die Jahressteigerungen der Tariflöhne lagen in den Jahren 2016 bis 2020 stets zwischen 2,0 und 3,2 Prozent.

In der Industrie sorgte vor allem die 500 Euro schwere Corona-Prämie der Metall- und Elektrobranche im zweiten Quartal 2021 für einen überdurchschnittlichen Zuwachs von 2,8 Prozent. Auch am Bau (+2,5 Prozent) sowie im Gesundheits- und Sozialwesen (+2,4 Prozent) stiegen die Tarifgehälter überdurchschnittlich.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

USA: Verkäufe bestehender Häuser fallen stärker als erwartet. Sie gingen im Monatsvergleich um 2,0 Prozent zurück, wie die Maklervereinigung National Association of Realtors (NAR) am Mittwoch in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt nur mit einem Rückgang um 1,7 Prozent gerechnet. WASHINGTON - In den USA sind die Verkäufe bestehender Häuser im August stärker als erwartet gefallen. (Wirtschaft, 22.09.2021 - 16:26) weiterlesen...

Eurozone: Verbrauchervertrauen hellt sich überraschend auf. Der Indikator sei um 1,3 Punkte auf minus 4,0 Punkte gestiegen, teilte die EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel mit. Analysten hatten im Schnitt hingegen mit einem Rückgang auf minus 5,9 Prozent gerechnet. Der Indikator liegt damit über dem Niveau von vor der Corona-Krise. In der Europäischen Union insgesamt war die Entwicklung ähnlich. BRÜSSEL - Die Stimmung der Verbraucher in der Eurozone hat sich im September überraschend aufgehellt. (Wirtschaft, 22.09.2021 - 16:04) weiterlesen...

Ifo-Institut senkt Wachstumsprognose auf 2,5 Prozent. In diesem Jahr dürfte die Wirtschaftsleistung nur um 2,5 Prozent zulegen - 0,8 Prozentpunkte weniger als noch im Juni vorhergesagt: "Die ursprünglich für den Sommer erwartete kräftige Erholung nach Corona verschiebt sich weiter", sagte Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser am Mittwoch. MÜNCHEN/FRANKFURT - Das Ifo-Institut hat seine Wachstumsprognose für die deutsche Wirtschaft wegen der anhaltenden Lieferengpässe in der Industrie deutlich gesenkt. (Boerse, 22.09.2021 - 14:12) weiterlesen...

Private Banken sehen weitere Konjunkturerholung - Risiken nehmen zu. Zwar werde die deutsche Wirtschaft mit einem Plus von 3,3 Prozent in diesem Jahr das Vorkrisenniveau erreichen, prognostizierte der Bundesverband deutscher Banken (BdB) am Mittwoch. "Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung zuletzt zugenommen haben", sagte der Deutschland-Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Stefan Schneider, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, das vorab über die halbjährliche BdB-Konjunkturprognose berichtet hatte. BERLIN/FRANKFURT - Wachsende Risiken für die Konjunktur trüben die Zuversicht der privaten Banken in Deutschland. (Wirtschaft, 22.09.2021 - 10:16) weiterlesen...

Ifo-Institut erwartet nur noch 2,5 Prozent Wirtschaftswachstum. In diesem Jahr dürfte die Wirtschaftsleistung nur um 2,5 Prozent zulegen - 0,8 Prozentpunkte weniger als bisher vorhergesagt. "Die ursprünglich für den Sommer erwartete kräftige Erholung nach Corona verschiebt sich weiter", sagte Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser am Mittwoch. MÜNCHEN - Das Ifo-Institut hat seine Wachstumsprognose für die deutsche Wirtschaft gesenkt. (Boerse, 22.09.2021 - 10:15) weiterlesen...

Britische Firmen zahlen 1,3 Milliarden Pfund Kurzarbeiterhilfe zurück. Es handle sich um Firmen, die zu viel Hilfe erhalten hätten oder das Geld wegen der verbesserten wirtschaftlichen Lage nicht mehr benötigten, teilte das Finanzministerium in London am Dienstag mit. Allein in den vergangenen drei Monaten seien 300 Millionen Pfund zurückgezahlt worden. LONDON - Britische Unternehmen haben der Regierung bislang rund 1,3 Milliarden Pfund (1,5 Milliarden Euro) Corona-Kurzarbeitergeld zurückbezahlt. (Wirtschaft, 21.09.2021 - 17:51) weiterlesen...