Produktion, Absatz

WIESBADEN - Die deutschen Industrieunternehmen haben ihre Produktion im Oktober deutlich ausgeweitet.

07.12.2021 - 17:05:03

Deutsche Industrie weitet Produktion deutlich aus. Im Vergleich zum Vormonat sei die Gesamtherstellung um 2,8 Prozent gestiegen, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mit. Analysten hatten zwar mit einem Zuwachs gerechnet, diesen aber auf lediglich ein Prozent veranschlagt. Zudem fiel das Ergebnis im September nach neuen Daten nicht ganz so schwach aus wie bisher bekannt.

WIESBADEN - Die deutschen Industrieunternehmen haben ihre Produktion im Oktober deutlich ausgeweitet. Im Vergleich zum Vormonat sei die Gesamtherstellung um 2,8 Prozent gestiegen, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mit. Analysten hatten zwar mit einem Zuwachs gerechnet, diesen aber auf lediglich ein Prozent veranschlagt. Zudem fiel das Ergebnis im September nach neuen Daten nicht ganz so schwach aus wie bisher bekannt.

Deutschland: ZEW-Konjunkturerwartungen trüben sich weniger als erwartet ein

MANNHEIM - Die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten haben sich im Dezember weniger als erwartet eingetrübt. Das Stimmungsbarometer des Mannheimer Forschungsinstituts ZEW fiel gegenüber dem Vormonat um 1,8 Punkte auf 29,9 Punkte, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag mitteilte. Analysten hatten hingegen im Schnitt einen Rückgang auf 25,4 Punkte erwartet.

USA: Handelsbilanzdefizit fällt deutlich

WASHINGTON - Das Außenhandelsdefizit der USA ist im Oktober deutlich gefallen. Das Defizit sei von 81,4 Milliarden auf 67,1 Milliarden US-Dollar gesunken, teilte das Handelsministerium am Dienstag in Washington mit. Analysten hatten im Schnitt mit einem Defizit von 66,8 Milliarden Dollar gerechnet.

USA: Produktivität bricht ein - Lohnstückkosten steigen stark

WASHINGTON - Die Produktivität der US-Wirtschaft ist im dritten Quartal regelrecht eingebrochen. Das Verhältnis von Produktion und Arbeitszeit fiel auf das Jahr hochgerechnet um 5,2 Prozent, wie das Arbeitsministerium am Dienstag in Washington mitteilte. Das sei der deutlichste Rückgang seit dem Jahr 1960, erklärte das Ministerium. Eine erste Veröffentlichung hatte einen Rückgang um 5,0 Prozent ergeben.

ROUNDUP: Putin und Biden beginnen Videogipfel - Ukraine-Konflikt im Zentrum

MOSKAU/WASHINGTON - Russlands Präsident Wladimir Putin und sein US-Kollege Joe Biden haben am Dienstag ihren Videogipfel auch zu den wachsenden Spannungen im Ukraine-Konflikt begonnen. Das russische Staatsfernsehen zeigte den Kremlchef an seinem Schreibtisch vor einem Bildschirm. Die beiden Staatschefs begrüßten sich. Biden sagte: "Gut, Sie wieder zu sehen." Leider sei der Kremlchef Ende Oktober nicht beim G20-Gipfel in Rom gewesen. Nächstes Mal wolle er Putin wieder persönlich treffen, sagte Biden.

ROUNDUP 3: China schraubt Wachstumsziel herunter - nur Außenhandel boomt noch

PEKING - Die Pandemie, hohe Rohstoffkosten, Energieknappheit und Immobilienkrise bremsen die Wirtschaft in China. Trotz des boomenden Außenhandels schrauben Planer das Wachstumsziel für die zweitgrößte Volkswirtschaft im nächsten Jahr auf "mehr als fünf Prozent" deutlich herunter. Hingegen wird für dieses Jahr noch ein Zuwachs von acht Prozent erwartet. Chinas Regierungschef Li Keqiang steuert gegen den Abschwung und versichert: "China ist in der Lage, mit kurzfristigen wirtschaftlichen Fluktuationen umzugehen."

ROUNDUP/Corona in Großbritannien: Einfallstor für die Omikron-Variante?

LONDON - In Großbritannien galt die Coronavirus-Pandemie bereits als so gut wie überwunden. Doch nun droht die Omikron-Variante, das Land wieder zurückzuwerfen. Die Mutante könnte in Großbritannien innerhalb von Wochen dominant werden, sagte der Genetiker Jeffrey Barrett vom Wellcome-Sanger-Institut im BBC-Radio am Dienstag. "Ich denke, wir können jetzt sagen, dass die Variante sich im Vereinigten Königreich schneller ausbreitet als die Delta-Variante und das war bis vor sehr kurzer Zeit nicht klar", sagte Barrett und fügte hinzu: "Ich bin ziemlich sicher, dass sie wahrscheinlich innerhalb von Wochen dominant werden wird."

Im dritten Quartal wurde wieder mehr gearbeitet

NÜRNBERG - Nach einem Rückgang der Arbeitszeit in den ersten Wellen der Corona-Krise ist in Deutschland im dritten Quartal wieder mehr gearbeitet worden. Das Arbeitsvolumen sei über den Sommer um 2,4 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal gestiegen, teilte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Dienstag in Nürnberg auf der Grundlage seiner Arbeitszeitrechnung mit. Insgesamt seien in Deutschland in dem Vierteljahr von Juli bis September 15,8 Milliarden Arbeitsstunden geleistet worden, jeder Erwerbstätige habe im Schnitt 351 Stunden gearbeitet.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

@ dpa.de

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