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Indikatoren, Deutschland

WIESBADEN - Die deutsche Wirtschaft hat auf dem Höhepunkt der Corona-Krise einen noch nie da gewesenen Einbruch erlebt.

30.07.2020 - 17:03:58

Historischer Konjunktureinbruch in der Corona-Krise. Das Bruttoinlandsprodukt schrumpfte im zweiten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 10,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden in einer ersten Schätzung mitteilte. Es war der stärkste Rückgang seit Beginn der vierteljährlichen BIP-Berechnungen im Jahr 1970. Bereits zum Jahresanfang war die Wirtschaftsleistung deutlich gesunken. Europas größte Volkswirtschaft steckt in einer tiefen Rezession.

WIESBADEN - Die deutsche Wirtschaft hat auf dem Höhepunkt der Corona-Krise einen noch nie da gewesenen Einbruch erlebt. Das Bruttoinlandsprodukt schrumpfte im zweiten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 10,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden in einer ersten Schätzung mitteilte. Es war der stärkste Rückgang seit Beginn der vierteljährlichen BIP-Berechnungen im Jahr 1970. Selbst auf dem Höhepunkt der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise 2009 war das Minus mit 4,7 Prozent gegenüber dem Vorquartal nur etwa halb so groß. Bereits zum Jahresanfang war die Wirtschaftsleistung gesunken. Europas größte Volkswirtschaft steckt in einer tiefen Rezession.

ROUNDUP: Historischer Einbruch der US-Wirtschaft im zweiten Quartal

WASHINGTON - Die US-Wirtschaft ist wegen der Corona-Krise drastisch eingebrochen. Wie das Handelsministerium am Donnerstag in Washington nach einer ersten Schätzung bekanntgab, lag die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal auf das Jahr hochgerechnet 32,9 Prozent unter dem Niveau des Vorquartals. Die ist der stärkste Einbruch innerhalb eines Quartals seit Beginn der Erhebungen im Jahr 1947.

ROUNDUP 2: Noch mehr Arbeitslosigkeit - aber nicht wegen Corona

NÜRNBERG - Die Zahl der Arbeitslosen ist in Deutschland erneut gestiegen - doch erstmals seit Monaten nicht in Folge der Corona-Krise, sondern saisonbedingt. Im Juli waren nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit 2,91 Millionen Menschen in Deutschland ohne Job und damit 57 000 mehr als im Juni - ein vergleichbarer Anstieg wie im Vorjahreszeitraum. Damals waren allerdings 635 000 Arbeitslose weniger gemeldet. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich im Juli um 0,1 Prozentpunkte auf 6,3 Prozent.

ROUNDUP: Inflationsrate negativ - Verbraucherpreise erstmals wieder gesunken

WIESBADEN - Die Inflationsrate in Deutschland ist nach der Senkung der Mehrwertsteuer erstmals seit gut vier Jahren wieder unter die Null-Linie gerutscht. Die Verbraucherpreise verringerten sich im Juli gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag anhand vorläufiger Daten mitteilte. Zum letzten Mal war die Jahresinflation im April 2016 negativ gewesen mit ebenfalls minus 0,1 Prozent.

Wirtschaftsleistung in Mexiko bricht um 18,9 Prozent ein

MEXIKO-STADT - Angesichts der Corona-Pandemie ist die Konjunktur in Mexiko heftig eingebrochen. Das Bruttoinlandsprodukt sank im zweiten Quartal um 18,9 Prozent im Vergleich zum Vergleichsquartal ein Jahr zuvor, wie das Statistikamt der zweitgrößten Volkswirtschaft Lateinamerikas am Donnerstag mitteilte. Um die Verbreitung des Coronavirus zu bremsen, mussten ab April viele Branchen die Arbeit einstellen. Rund eine Million Arbeitsplätze gingen verloren. "April, Mai und Juni waren die schlimmsten Monate", sagte Präsident Andrés Manuel López Obrador am Donnerstag bei seiner täglichen Pressekonferenz. "Im Juli gab es schon praktisch keine Arbeitsplatzverluste mehr."

Trump stellt mögliche Verschiebung der US-Wahl in den Raum

WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump hat offen mit dem Gedanken an eine Verschiebung der Wahl im November gespielt. In einem Tweet schrieb er am Donnerstag mit Blick auf den von ihm befürchteten Wahlbetrug durch eine Zunahme der Briefwahl infolge der Corona-Pandemie: "Die Wahl hinausschieben, bis die Menschen ordentlich, sorgenfrei und sicher wählen können???" Die Hürden für eine Verschiebung der Präsidentenwahl am 3. November sind allerdings extrem hoch, weil der Termin gesetzlich festgeschrieben ist. Eine Verschiebung erscheint daher sehr unwahrscheinlich.

Deutschland: Inflationsrate fällt im Juli in den negativen Bereich

WIESBADEN - In Deutschland ist die Inflationsrate im Juli auch wegen der Mehrwertsteuersenkung in den negativen Bereich gefallen. Die Verbraucherpreise sind im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat um 0,1 Prozent gesunken, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Im Juni hatte die Preissteigerungsrate noch 0,9 Prozent betragen. Es ist der erste Rückgang seit April 2016.

EZB: Arbeitsmarkt trotzt dank Kurzarbeit der Corona-Krise

FRANKFURT - Der Arbeitsmarkt in der Eurozone hat sich in der Corona-Krise nach Einschätzung der Europäischen Zentralbank (EZB) nicht zuletzt dank der Kurzarbeiterregelungen in zahlreichen Euroländern vergleichsweise stabil gehalten. Die Arbeitslosenquote sei bis Ende Mai nicht so stark gestiegen, wie angesichts des historischen Konjunktureinbruch zu erwarten gewesen wäre, hieß es in dem am Donnerstag veröffentlichten Wirtschaftsbericht der Notenbank, der einmal im Monat erscheint.

Eurozone: Arbeitslosenquote fällt höher als erwartet aus

LUXEMBURG - In der Eurozone ist die Arbeitslosenquote im Juni höher als erwartet ausgefallen. Sie sei im gemeinsamen Währungsraum um 0,1 Prozentpunkte auf 7,8 Prozent geklettert, teilte das Statistikamt Eurostat am Donnerstag in Luxemburg mit. Analysten hatten im Schnitt mit 7,7 Prozent gerechnet. Zudem wurde die Quote für den Mai von 7,4 Prozent auf 7,7 Prozent nach oben revidiert.

Eurozone: Wirtschaftsstimmung erholt sich stärker als erwartet

BRÜSSEL - Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone hat sich im Juli überraschend stark aufgehellt. Der von der EU-Kommission erhobene Economic Sentiment Indicator (ESI) stieg zum Vormonat um 6,5 Punkte auf 82,3 Zähler. Analysten hatten lediglich mit einem Anstieg auf 81,4 Punkte gerechnet.

Ökonomen: Corona-Krise lässt Österreichs Wirtschaft einbrechen

WIEN - Österreichs Wirtschaft ist durch den Lockdown in der Corona-Krise nach Berechnung von Ökonomen um 12,8 Prozent geschrumpft. Die Rezession im zweiten Quartal habe ein historisches Ausmaß gehabt, teilte das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) am Donnerstag in Wien mit. Die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie zogen laut Wifo einen massiven Ausfall der Konsumnachfrage mit sich. Das spiegele sich in Wertschöpfungseinbußen in Tourismus, Verkehr, Handel, persönliche Dienstleistungen sowie Kunst, Unterhaltung und Erholung wider. Im Gleichklang mit dem internationalen Umfeld sei auch die heimische Industrie sowie die Exportnachfrage eingebrochen.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

@ dpa.de

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