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Indikatoren, Deutschland

WIESBADEN - Die deutsche Industrie hat zu Jahresbeginn einen Rückschlag erlitten.

08.03.2021 - 17:05:05

Deutsche Industrie startet mit Rückschlag ins Jahr. Im Januar lag die Gesamtproduktion 2,5 Prozent tiefer als im Vormonat, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Analysten hatten zwar einen Rückgang erwartet, diesen im Schnitt allerdings mit lediglich 0,4 Prozent angesetzt. Der jüngste Rückgang folgt auf einen besseren Vormonat: Die bisher gemeldete Stagnation im Dezember wurde nachträglich in einen Anstieg um 1,9 Prozent korrigiert.

WIESBADEN - Die deutsche Industrie hat zu Jahresbeginn einen Rückschlag erlitten. Im Januar lag die Gesamtproduktion 2,5 Prozent tiefer als im Vormonat, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Analysten hatten zwar einen Rückgang erwartet, diesen im Schnitt allerdings mit lediglich 0,4 Prozent angesetzt. Der jüngste Rückgang folgt auf einen besseren Vormonat: Die bisher gemeldete Stagnation im Dezember wurde nachträglich in einen Anstieg um 1,9 Prozent korrigiert.

Eurozone: Anlegerstimmung steigt auf Einjahreshoch

FRANKFURT - Die Stimmung der Anleger hat sich im März weiter verbessert. Wie das Analysehaus Sentix am Montag in Frankfurt mitteilte, stieg der von ihm erhobene Konjunkturindikator um 5,2 Punkte auf 5,0 Zähler. Dies ist der höchste Stand seit gut einem Jahr. Besonders deutlich hellte sich die Lagebewertung auf. Die Erwartungskomponente stieg nur leicht.

ROUNDUP: Vorsichtige Corona-Lockerung in Einzelhandel - Hoffen und Bangen

BERLIN - Die zaghafte Öffnung erster Einzelhandelsgeschäfte nach monatelanger Schließung in der Pandemie ist am Montag durchwachsen ausgefallen. Händler, die bereits komplett öffnen durften, meldeten hohes Kundeninteresse. Zu einem Ansturm haben die ersten Lockerungen nach Angaben von Städten aber nicht geführt, Einkaufstourismus sei ausgeblieben. Oft herrschte Zurückhaltung, in manchen Regionen klagten Händler und Kunden über verwirrende Regeln.

Deutsche Bank: Immobilienboom könnte in wenigen Jahren enden

FRANKFURT - Der seit rund zehn Jahren andauernde Immobilienboom in Deutschland setzt sich nach Einschätzung der Deutschen Bank noch etwas fort. Auch dieses Jahr dürfte der Zyklus dank der Niedrigzinsen, eines Mangels an Wohnraum und Unterbewertungen in manchen Regionen intakt bleiben, schreiben Analysten des Geldhauses in einem am Montag veröffentlichten Papier. Jedoch legten Berechnungen nahe, dass der bundesweite Preisaufschwung in diesem Jahrzehnt zu Ende gehe, wahrscheinlich im Jahr 2024.

Finnland schränkt öffentliches Leben weiter ein

HELSINKI - In Finnland sind am Montag weitere Maßnahmen eingeführt worden, die eine Verbreitung des Corona-Virus stoppen sollen. In vielen Regionen des Landes müssen Studenten und Schüler der Oberstufen für die nächsten drei Wochen zu Hause unterrichtet werden. Trainings- und Freizeitaktivitäten für Kinder über 12 Jahren wurden eingestellt. Es wird empfohlen, dass sich nicht mehr als sechs Personen an einem Ort treffen.

RKI: Drei Prozent der Bevölkerung nun vollständig geimpft

BERLIN - In Deutschland sind inzwischen mindestens drei Prozent der Bevölkerung vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Rund 2,5 Millionen Menschen haben bereits die zweite Dosis Impfstoff erhalten, wie aus den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht (Datenstand 8.3., 8.00 Uhr). Insgesamt 6,2 Prozent (ca. 5,2 Millionen) haben demnach mindestens eine Dosis erhalten.

Frankreich will bei Corona-Impfungen schneller werden

PARIS - Frankreich will bei den Impfungen gegen Covid-19 das Tempo anziehen. Fast vier Millionen Menschen hätten bisher mindestens eine erste Impfung erhalten, sagte Regierungssprecher Gabriel Attal der Zeitung "Le Parisien". "Aber das ist offensichtlich nicht zufriedenstellend für viele Franzosen, die immer noch keinen Termin haben." Frankreich mit seinen rund 67 Millionen Einwohnern ist schwer von der Pandemie getroffen. Das größte Hindernis bei Impfungen seien die Dosen, sagte Attal. "Wir haben nicht genug Dosen, um alle zu impfen. Aber sie kommen."

Israel startet mit Corona-Impfung von palästinensischen Arbeitern

TEL AVIV - Die israelischen Behörden haben offiziell mit Corona-Impfungen von Palästinensern begonnen, die eine Arbeitserlaubnis für Israel und die Siedlungen im Westjordanland besitzen. Dazu wurden an mehreren Kontrollpunkten Impfstationen errichtet. Die Maßnahme sei "in unserem gemeinsamen gesundheitlichen und wirtschaftlichen Interesse, da wir in einer einzigen epidemiologischen Region leben", sagte der Leiter der israelischen Behörde Cogat, Generalmajor Kamil Abu Rukun, laut Mitteilung vom Montag. Rund 100 000 Palästinenser besitzen eine Arbeitserlaubnis für Israel. Viele von ihnen arbeiten dort auf dem Bau. Impfwillige konnten über ihre israelischen Arbeitgeber Termine vereinbaren.

Spanische Industrie startet schwach ins Jahr

MADRID - Die spanische Industrie ist schwach in das Jahr 2021 gestartet. Im Januar ging die Gesamtproduktion zum Vormonat um 0,7 Prozent zurück, wie das Statistikamt INE am Montag in Madrid mitteilte. Analysten hatten im Schnitt einen etwas moderateren Rückgang erwartet. Gegenüber dem Vorjahresmonat fiel die Herstellung 2,2 Prozent niedriger aus.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

@ dpa.de

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USA: Inflationsrate steigt überraschend deutlich auf 2,6 Prozent. Die Jahresinflationsrate stieg von 1,7 Prozent im Vormonat auf 2,6 Prozent, wie das Arbeitsministerium am Dienstag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt nur mit einem Anstieg der Verbraucherpreise um 2,5 Prozent gerechnet. Zum Vormonat erhöhte sich das Preisniveau im März um 0,6 Prozent. Hier waren 0,5 Prozent erwartet worden. WASHINGTON - In den USA hat die Inflation im März deutlich und stärker als erwartet angezogen. (Wirtschaft, 13.04.2021 - 15:34) weiterlesen...

Deutschland: Sterbefälle im März deutlich unter dem Schnitt der Vorjahre. Demnach gab es bundesweit 81 359 Todesfälle - das sind elf Prozent weniger als im März-Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2020. Wie die Behörde in Wiesbaden am Dienstag weiter mitteilte, gingen im gesamten ersten Quartal 2021 die Todeszahlen um zwei Prozent zurück. Ursache ist demnach die äußerst schwache Grippewelle im abgelaufenen Winter. WIESBADEN - Trotz der Corona-Pandemie sind diesen März laut einer Hochrechnung des Statistischen Bundesamts deutlich weniger Menschen gestorben als in den Vorjahren. (Wirtschaft, 13.04.2021 - 13:32) weiterlesen...

Deutschland: ZEW-Konjunkturerwartungen trüben sich überraschend ein. Das Stimmungsbarometer des Forschungsinstituts ZEW fiel gegenüber dem Vormonat um 5,9 Punkte auf 70,7 Punkte, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mitteilte. Analysten hatten hingegen mit einem Anstieg auf 79,0 Punkte gerechnet. Dies ist der erste Rückgang seit November 2020. MANNHEIM - Die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten haben sich im April überraschend eingetrübt. (Wirtschaft, 13.04.2021 - 12:14) weiterlesen...

Italien: Industrieproduktion wächst schwächer als erwartet. Im Monatsvergleich habe die Fertigung in den Industriebetrieben um 0,2 Prozent zugelegt, teilte das Statistikamt Istat am Dienstag in Rom mit. Analysten hatten einen Zuwachs um 0,6 Prozent erwartet. ROM - Die italienische Industrie hat die Produktion im Februar weniger als erwartet gesteigert. (Wirtschaft, 13.04.2021 - 10:38) weiterlesen...

Britische Wirtschaft erholt sich im Februar leicht. Im Vergleich zum Vormonat sei die Wirtschaftsleistung um 0,4 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt ONS am Dienstag mit. Eine ONS-Sprecherin sagte, die Wirtschaftsleistung liege aber immer noch rund 8 Prozent unter dem Niveau vor der Corona-Krise ein Jahr zuvor. LONDON - Nach einem herben Rückschlag zum Jahresauftakt hat sich die britische Wirtschaft im Februar leicht erholt. (Wirtschaft, 13.04.2021 - 10:14) weiterlesen...

Britische Wirtschaft erholt sich vom schwachen Jahresauftakt - Produktion steigt. Im Monatsvergleich sei die Wirtschaftsleistung um 0,4 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt ONS am Dienstag mit. Analysten hatten mit einer leichten Erholung gerechnet und waren im Schnitt von einem Anstieg um 0,5 Prozent ausgegangen. LONDON - Die britische Wirtschaft hat sich im Februar ein Stück weit vom Rückschlag zum Jahresauftakt erholt. (Wirtschaft, 13.04.2021 - 08:20) weiterlesen...