Produktion, Absatz

WIESBADEN - Die deutsche Industrie hat im August deutlich mehr Aufträge erhalten als erwartet.

06.10.2017 - 10:57:32

Deutschland: Industrie erhält deutlich mehr Aufträge als erwartet. Die Zahl der Ordereingänge sei im Vergleich zum Vormonat um 3,6 Prozent gestiegen, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag mit. Analysten hatten dagegen nur einen Anstieg um 0,7 Prozent erwartet.

Im Monat zuvor hatte es noch einen Dämpfer beim Auftragseingang gegeben. Die Zahl der Auftragseingänge war im Juli allerdings nach revidierten Daten nur um 0,4 Prozent im Monatsvergleich gesunken und nicht wie ursprünglich gemeldet um 0,7 Prozent.

Die Inlandsnachfrage nach deutschen Gütern stieg im August um 2,7 Prozent. Noch stärker war die Nachfrage aus dem Ausland. Hier meldete das Bundesamt einen Zuwachs um 4,3 Prozent.

Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern lag der Auftragseingang den Angaben zufolge im August um 6,7 Prozent höher als im Vormonat. Bei den Herstellern von Investitionsgütern gab es einen Anstieg von 1,6 Prozent. Im Bereich der Konsumgüter stiegen die Aufträge um 4,8 Prozent.

Analysten bewerten die Daten unterschiedlich: Der schwache Auftragseingang im Juli habe sich erwartungsgemäß als zeitlich befristet und von Sondereffekten getrieben herausgestellt, analysierte die Bayerische Landesbank. "Die Daten zum Auftragseingang bestätigen unsere Einschätzung, dass die Konjunktur in Deutschland im dritten Quartal stark bleiben wird", hieß es. Allerdings erwarten die Analysten keine weitere Wachstumsbeschleunigung. Der starke Euro könne den Aufwärtstrend bei den Bestellungen aus dem Ausland zum Jahresende hin belasten.

Die Commerzbank rechnet für September mit einer deutlichen Gegenbewegung bei den Auftragseingängen. Das starke Plus im August sei zum Teil auf Sondereffekte zurückzuführen. So habe es in der Automobilindustrie ungewöhnlich wenige Werksferien gegeben, was zu einer höheren Produktion geführt habe.

Das Bundesfinanzministerium dagegen glaubt an eine Fortsetzung des Aufschwungs. "Die Bestelltätigkeit hat sich zuletzt von hohem Niveau aus nochmals erhöht. Das weiterhin gute Geschäftsklima in der Industrie und die günstige Umsatzentwicklung bestätigen dieses positive Bild. Der solide Aufschwung im Verarbeitenden Gewerbe dürfte sich demnach fortsetzen", teilte das Ministerium mit.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Vapiano wächst dank neuer Restaurants weiter. Dank neu eröffneter Filialen vor allem im Ausland konnte das Unternehmen im ersten Quartal seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 14,5 Prozent auf 86,3 Millionen Euro heben, wie Vapiano am Mittwoch in Köln mitteilte. Auf vergleichbarer Fläche - also ohne die neu hinzugekommenen Restaurants - stagnierten die Erlöse jedoch nahezu, weil das Geschäft der Pizza- und Pastaköche vor allem in Schweden und den Niederlanden schlechter lief. "Für den weiteren Jahresverlauf gehen wir aber von einer Verbesserung aus", sagte Vapiano-Chef Jochen Halfmann. KÖLN - Die Restaurantkette Vapiano bleibt auf Expansionskurs. (Boerse, 23.05.2018 - 08:37) weiterlesen...

Kreise: Apple sichert sich neue Chip-Generation von TSMC. Die neuen Chips seien kleiner, schneller und effizienter als die, die derzeit in den Apple-Produkten wie iPhone 8 und iPhone X steckten, schreibt die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch unter Berufung auf informierte Personen. Apple will seine neuen iPhones in diesem Herbst vorstellen. Apple und TSMC wollten sich zu der Angelegenheit nicht äußern. FRANKFURT - Der Apple -Zulieferer Taiwan Semiconductor Manufacturing Co (TSMC) beginnt mit der Massenproduktion einer neuen Generation von Halbleitern, die offenbar im neuesten iPhone verbaut werden sollen. (Boerse, 23.05.2018 - 07:54) weiterlesen...

Mehrheit der Deutsche fühlt sich unbehaglich. Das ist das Ergebnis einer von der Bertelsmann-Stiftung am Mittwoch in Gütersloh vorgestellten Studie. Zwar haben demnach drei Viertel der Befragten das Wort schon einmal gehört, aber nur jeder Zehnte kann erklären, wie Algorithmen funktionieren. Fast die Hälfte weiß, dass im Internet mit der Hilfe von den mathematischen Formeln zum Beispiel bei Facebook , Google und Twitter auf den einzelnen passgenau zugeschnitte Werbung eingeblendet wird. Dass aber Algorithmen auch bei Bewerbungen oder Krankheitsdiagnosen eingesetzt werden, weiß nur etwa ein Drittel der Deutschen. GÜTERSLOH - Fast die Hälfte der Deutschen kann mit dem Begriff Algorithmus nichts anfangen. (Boerse, 23.05.2018 - 07:16) weiterlesen...

'Das war zu kurz, das war zu flach'. Das Format des Treffens, bei dem alle Fragen gesammelt am Ende beantwortet werden sollten, ermöglichte es dem 34 Jahre alten Tech-Milliardär, mit allgemeinen Einlassungen zu den angesprochenen Themen statt konkreter Antworten zu reagieren. Dabei war Zuckerberg am Dienstagabend in Brüssel von den Fraktionsspitzen viel härter rangenommen worden als bei seinem Anhörungs-Marathon im US-Kongress. BRÜSSEL - Facebook -Chef Mark Zuckerberg ist bei seiner Anhörung im Europaparlament fast allen unangenehmen Fragen problemlos ausgewichen. (Boerse, 23.05.2018 - 06:32) weiterlesen...

Tierkollisionen mit Flugzeugen richten Milliardenschäden an. Rund 2100 Vogelschläge werden allein im deutschen Luftraum pro Jahr registriert, wie der Deutsche Ausschuss zur Verhütung von Vogelschlägen im Luftverkehr (DAVVL) vor einer Tagung am Mittwoch am Flughafen Stuttgart mitteilte. Ein Großteil der Unfälle ist demnach harmlos, es sind weltweit aber auch schon Menschen dabei ums Leben gekommen. STUTTGART - Unfälle mit Vogel- und Wildtierschlägen verursachen nach Angaben des Deutschen Vogelschlagkomitees Jahr für Jahr Schäden von weltweit rund 1,7 Milliarden Euro. (Boerse, 23.05.2018 - 06:24) weiterlesen...

Studie: Mehrheit kann mit 'Algorithmus' nichts anfangen. Das ist das Ergebnis einer von der Bertelsmann-Stiftung am Mittwoch in Gütersloh vorgestellten Studie. Zwar haben demnach drei Viertel der Befragten das Wort schon einmal gehört, aber nur jeder Zehnte kann erklären, wie Algorithmen funktionieren. Fast die Hälfte weiß, dass im Internet mit der Hilfe von den mathematischen Formeln zum Beispiel bei Facebook , Google und Twitter für den Einzelnen passgenau zugeschnitte Werbung eingeblendet wird. Dass aber Algorithmen auch bei Bewerbungen oder Krankheitsdiagnosen eingesetzt werden, weiß nur etwa ein Drittel der Deutschen. GÜTERSLOH - Fast die Hälfte der Deutschen kann mit dem Begriff "Algorithmus" nichts anfangen. (Boerse, 23.05.2018 - 06:23) weiterlesen...