Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Transport, Verkehr

WIESBADEN - Die Corona-Pandemie hat im Mai die Zahl der Verkehrsunfälle und der dabei gestorbenen sowie verletzten Menschen auf einen historischen Tiefstand sinken lassen.

24.07.2020 - 11:52:26

Verkehrsunfälle wegen Pandemie auf tiefstem Stand seit 30 Jahren. Im Vorjahresvergleich kam es angesichts des geringen Verkehrsaufkommens mit 181 000 zu 23 Prozent weniger Unfällen, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. 237 Menschen starben vorläufigen Ergebnissen zufolge dabei, dies waren rund sechs Prozent weniger als im Mai des Vorjahres - und der geringste Stand seit 30 Jahren. Gleiches gelte für die Zahl der Verletzten, die um 16 Prozent auf rund 27 600 zurückging.

Bereits im April waren die Unfallzahlen auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung im Jahr 1990 gesunken, da wegen Homeoffice und Fernunterricht weniger Menschen auf den Straßen unterwegs waren. Die Zahl der Unfälle war in dem Monat sogar um mehr als ein Drittel niedriger als im April 2019. Allerdings hatte sich die Zahl der Verkehrstoten noch kaum bewegt. Auch im März hatten die Corona-Einschränkungen zu weniger Unfällen geführt.

Generell passieren seit Jahren immer weniger schwere Unfälle, auch dank moderner Technik wie Assistenzsystemen. Dies gilt jedoch nicht für den wachsenden Fahrradverkehr, der auch nicht vom coronabedingten Rückgang profitieren kann. Die zuletzt verfügbaren detaillierten Zahlen zu Verkehrsunfällen vom April zeigen hier sogar einen Anstieg bei den schweren Unfällen: Die Zahl der getöteten Fahrradfahrer stieg demnach von 40 auf 45, die der Schwerverletzten um 235 auf 1625.

Der Bau sichererer Radwege müsse beschleunigt werden, sagte der Leiter der Unfallforschung beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Siegfried Brockmann, angesichts der Zahlen. Kreuzungen und Ein- oder Ausfahrten gehörten zu den Unfallschwerpunkten. Problematisch sei auch, wenn Radwege an parkenden Autos vorbeiführten, weil sich plötzlich Autotüren öffnen könnten und die Sicht generell versperrt sei.

Eine Ursache des Anstiegs könne auch sein, dass in der Corona-Zeit vermehrt Ungeübte aufs Rad umgestiegen sind, um beispielsweise aus Angst vor einer Ansteckung mit dem Virus den öffentlichen Nahverkehr zu meiden. "Aus den Radläden ist ja von einem regelrechten Run zu hören", sagte Brockmann. Auch bisherige Autofahrer kauften sich nun Pedelecs mit Batterie-Unterstützung und fühlten sich darauf fälschlicherweise ähnlich sicher wie in ihrem Auto.

Auch der Allgemeine Deutsche-Fahrradclub (ADFC) erneuert seine Forderung nach einem raschen Ausbau der Radwege. Sie müssten getrennt von den anderen Fahrspuren eingerichtet werden, besonderes Augenmerk müsse auf Kreuzungen und Einmündungen gelegt werden. Im laufenden Jahr seien bereits 19 Radfahrerinnen und Radfahrer durch abbiegende Lastwagen getötet worden.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Wachsender Druck auf Fluggesellschaften für rasche Rückzahlungen. Hunderttausende Verbraucher warteten immer noch auf die Erstattung von Vorauszahlungen, sagte die SPD-Politikerin am Montag. Viele zeigten großes Verständnis für die Lage der Fluggesellschaften, und das seit Monaten. "Aber die Airlines dürfen die Geduld der Kunden jetzt nicht überstrapazieren und ihr Vertrauen nicht aufs Spiel setzen." Die Verpflichtung, Tickets sehr zügig zu erstatten, sei glasklar EU-rechtlich vorgeschrieben. BERLIN - Bundesjustizministerin Christine Lambrecht hat die Fluggesellschaften zu raschen Rückzahlungen für ausgefallene Flüge wegen der Corona-Krise aufgefordert. (Boerse, 10.08.2020 - 16:44) weiterlesen...

WDH: Otto nimmt bei Logistik-Tochter Hermes Investor ins Boot (technische Wiederholung) (Boerse, 10.08.2020 - 16:14) weiterlesen...

Pkw-Maut: Opposition will Klarheit über Scheuers Mail-Kommunikation. Man wolle nun endlich wissen, wie viele zusätzliche und private E-Mail-Adressen Scheuer bei seiner Arbeit während des Maut-Debakels benutzt habe, sagte der FDP-Obmann im Untersuchungsausschuss, Christian Jung, am Montag. Mit Linken und Grünen sei daher im Ausschuss beantragt worden, dass das Ministerium Auskunft über sämtliche private Mailadressen Scheuers geben solle, die von August 2018 bis Ende Juli 2019 für dienstliche Nachrichten zur Pkw-Maut genutzt wurden. Die betreffende Mail-Korrespondenz solle dann an den Ausschuss gehen. BERLIN - Zur Aufklärung der gescheiterten Pkw-Maut dringt die Opposition auf umfassende Klarheit über die Mail-Kommunikation von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU). (Wirtschaft, 10.08.2020 - 15:28) weiterlesen...

Flugzeugabschuss: Iran lehnt Schadenersatzzahlung an Ukraine ab. "Diese Maschine ist von ukrainischen und europäischen Firmen versichert und daher müssen die auch die Schadenersatzzahlung übernehmen", sagte Gholam-Resa Soleimani am Montag. Iranische Versicherungsfirmen hätten mit der Sache nichts zu tun, so Soleimani nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA. TEHERAN - Nach dem Abschuss einer ukrainische Passagiermaschine mit 176 Toten hat der Chef der iranischen Versicherungsorganisation eine Schadenersatzzahlung abgelehnt. (Boerse, 10.08.2020 - 14:55) weiterlesen...

Verdi fordert 5,5 Prozent mehr Geld für Beschäftigte der Post. Der Post-Konzern habe sein Ergebnis in der Corona-Pandemie deutlich steigern können, sagte die stellvertretende Verdi-Vorsitzende und Verhandlungsführerin Andrea Kocsis am Montag. Daran hätten vor allem die Beschäftigten, die Briefe und Pakete bearbeiten, einen wesentlichen Anteil. Sie hätten in den vergangenen Wochen und Monaten bis zu 40 Prozent mehr Paketvolumen bewältigt. FULDA - Angesichts der guten Geschäftsentwicklung bei der Deutschen Post AG fordert die Gewerkschaft Verdi für die rund 140 000 Tarifbeschäftigten Einkommenserhöhungen von 5,5 Prozent. (Boerse, 10.08.2020 - 14:19) weiterlesen...

Noch kein Niedrigwasser am Rhein. "Wir haben keine besorgniserregende Situation", sagte Hydrologe Jörg Uwe Belz von der Bundesanstalt für Gewässerkunde in Koblenz der Deutschen Presse-Agentur in Koblenz. Zwar führe der Rhein am Pegel Kaub im Rhein-Lahn-Kreis zum Beispiel derzeit rund 30 Prozent weniger Wasser als saisonal üblich. Dies sei aber immer noch knapp einen Meter über der Marke, bei der man von Niedrigwasser spreche. KOBLENZ - Trotz der derzeit großen Hitze und Trockenheit gibt es am Rhein noch kein Niedrigwasser. (Boerse, 10.08.2020 - 14:13) weiterlesen...