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Statistisches Bundesamt

Wiesbaden - * Deutlich weniger Einb?rgerungen von Britinnen und Briten nach dem Brexit * R?ckgang auch auf die Corona-Pandemie zur?ckzuf?hren * Zahl der Einb?rgerungen von syrischen Staatsangeh?rigen steigt an Im Jahr 2020 wurden rund 109 900 Ausl?nderinnen und Ausl?nder in Deutschland eingeb?rgert.

26.05.2021 - 10:07:55

15 % weniger Einb?rgerungen im Jahr 2020

Wiesbaden - * Deutlich weniger Einb?rgerungen von Britinnen und Briten nach dem Brexit

* R?ckgang auch auf die Corona-Pandemie zur?ckzuf?hren

* Zahl der Einb?rgerungen von syrischen Staatsangeh?rigen steigt an

Im Jahr 2020 wurden rund 109 900 Ausl?nderinnen und Ausl?nder in Deutschland eingeb?rgert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, fanden damit 19 000 oder 15 % weniger Einb?rgerungen statt als 2019. Dieser R?ckgang ist gut zur H?lfte auf die verminderte Zahl an Einb?rgerungen von Britinnen und Briten zur?ckzuf?hren. 2020 wurden nur noch 4 900 britische Staatsangeh?rige eingeb?rgert, das waren 9 700 oder knapp zwei Drittel (-66 %) weniger als 2019, als der bisherige H?chststand an Einb?rgerungen von Britinnen und Briten erreicht worden war.

Nach dem Austritt des Vereinigten K?nigreichs aus der Europ?ischen Union (EU) konnten Britinnen und Briten, die bis Ende 2020 einen Antrag stellten, bei ihrer Einb?rgerung auch weiterhin ihre britische Staatsangeh?rigkeit behalten. Angesichts der Unsicherheiten, mit denen der Brexit verbunden war, hatten sich allerdings viele einb?rgerungswillige Britinnen und Briten bereits fr?her um eine Einb?rgerung bem?ht. In den f?nf Jahren seit dem Brexit-Referendum im Jahr 2016 haben sich bisher insgesamt 36 500 Britinnen und Briten in Deutschland einb?rgern lassen.

Ohne Ber?cksichtigung britischer Staatangeh?riger verzeichnet die Einb?rgerungsstatistik f?r das Jahr 2020 noch einen R?ckgang um 9 400 Einb?rgerungen gegen?ber 2019 (-8 %). Dieser R?ckgang spiegelt auch wider, dass es im Jahr des Ausbruchs der Corona-Pandemie bei den zust?ndigen Beh?rden teilweise zu verl?ngerten Wartezeiten kam und weniger Antr?ge bearbeitet werden konnten.

Gut ein Viertel der Einb?rgerungen aus EU27-Staaten

Im Jahr 2020 lie?en sich Menschen mit 173 unterschiedlichen Staatsangeh?rigkeiten in Deutschland einb?rgern. Davon hatte gut ein Viertel (26 %) bisher die Staatsangeh?rigkeit eines EU27-Mitgliedstaates. Unter den EU-B?rgerinnen und B?rgern bildeten rum?nische Staatsangeh?rige mit 5 900 Einb?rgerungen erstmals die gr??te Gruppe. In den Jahren 2017 bis 2019, als das Vereinigte K?nigreich noch zur EU geh?rte, waren britische Staatsangeh?rige Spitzenreiter bei den Einb?rgerungen aus EU-Staaten, gefolgt von polnischen Staatsangeh?rigen. Seit dem EU-Beitritt von Polen im Jahr 2004 bis 2016 bildeten immer Polinnen und Polen die gr??te Gruppe unter den EU-Staatsangeh?rigen, die sich einb?rgern lie?en.

Weniger t?rkische und mehr syrischer Staatsangeh?rige lassen sich einb?rgern

Wie bereits in den Vorjahren wurden auch 2020 insgesamt am h?ufigsten T?rkinnen und T?rken eingeb?rgert. Allerdings war bei Einb?rgerungen t?rkischer Staatsangeh?riger ein deutlicher R?ckgang gegen?ber 2019 zu verzeichnen, und zwar um mehr als ein Viertel

(-28 %) von 16 200 auf 11 600. Syrische Staatsangeh?rige stellten erstmals die zweitgr??te Gruppe unter den Eingeb?rgerten. Entgegen dem allgemeinen Trend stieg die Zahl um knapp drei Viertel (+74 %) von 3 900 auf 6 700 Einb?rgerungen. Vor f?nf Jahren waren es noch 2 000 Einb?rgerungen gewesen. F?r die kommenden Jahre ist zu erwarten, dass die Zahl weiter ansteigt, wenn immer mehr der zwischen 2014 und 2016 eingereisten syrischen Schutzsuchenden die Voraussetzungen f?r eine Einb?rgerung erf?llen. Bei rund 22 % der im Jahr 2020 eingeb?rgerten Syrerinnen und Syrer war die Mindestaufenthaltsdauer wegen besonderer Integrationsleistungen verk?rzt worden.

Methodische Hinweise:

Die amtliche Einb?rgerungsstatistik erhebt die Zahl der im Berichtsjahr abgeschlossenen Einb?rgerungsverfahren. Die Antragsstellung kann bereits vor dem Berichtsjahr stattgefunden haben. Zur Eind?mmung der Corona-Pandemie wurden ab Mitte M?rz 2020 auch in den Einb?rgerungsbeh?rden Ma?nahmen zur Kontaktreduzierung umgesetzt, sodass weniger Termine vergeben werden konnten. In einigen F?llen mussten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einb?rgerungsbeh?rden andernorts aushelfen, um die Folgen der Pandemie zu bew?ltigen. Bei Einb?rgerungsantr?gen kam es somit im Jahr 2020 teilweise zu verl?ngerten Wartezeiten und Verfahrensdauern.

Dar?ber hinaus war es f?r Einb?rgerungsbewerberinnen und -bewerber im Jahr des Ausbruchs der Corona-Pandemie schwieriger ben?tigte Nachweise, wie zum Beispiel Sprach- und Integrationstests, zu erbringen oder erforderliche Dokumente bei Botschaften zu beschaffen.

Diese Faktoren lassen Nachholeffekte im n?chsten Jahr erwarten. Die Ergebnisse sind daher nur eingeschr?nkt mit den Vorjahresergebnissen vergleichbar.

Detaillierte Informationen zur Datenqualit?t und zur korrekten Interpretation der Daten enth?lt unser Qualit?tsbericht.

Weitere Ergebnisse sind in der Datenbank GENESIS-Online und in der Fachserie 1, Reihe 2.1 Einb?rgerungen verf?gbar.

Die vollst?ndige Pressemitteilung sowie weitere Informationen und Funktionen sind im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter https://www.destatis.de/pressemitteilungen zu finden.

Weitere Ausk?nfte:

Ausl?nder- und Integrationsstatistiken

Telefon: +49 (0) 611 / 75 48 65,

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Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/32102/4924363 Statistisches Bundesamt

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