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Indikatoren, Deutschland

WIESBADEN - Der Preisauftrieb in Deutschland legt von bereits hohem Niveau aus weiter zu.

20.09.2021 - 17:03:59

Deutschland: Stärkster Anstieg der Erzeugerpreise seit 1974. Im August erhöhten sich die Preise, die Hersteller für ihre Waren erhalten, gegenüber dem Vorjahresmonat um 12,0 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Das ist der höchste Zuwachs seit Ende 1974, als die Erzeugerpreise während der ersten Ölkrise stark gestiegen waren. Im Juli dieses Jahres hatte die Steigerungsrate 10,4 Prozent betragen, im Juni waren es 8,5 Prozent gewesen. Schon das waren ungewöhnlich hohe Zuwächse.

WIESBADEN - Der Preisauftrieb in Deutschland legt von bereits hohem Niveau aus weiter zu. Im August erhöhten sich die Preise, die Hersteller für ihre Waren erhalten, gegenüber dem Vorjahresmonat um 12,0 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Das ist der höchste Zuwachs seit Ende 1974, als die Erzeugerpreise während der ersten Ölkrise stark gestiegen waren. Im Juli dieses Jahres hatte die Steigerungsrate 10,4 Prozent betragen, im Juni waren es 8,5 Prozent gewesen. Schon das waren ungewöhnlich hohe Zuwächse.

USA: NAHB-Immobilienindex steigt überraschend

WASHINGTON - Die Stimmung auf dem US-Häusermarkt hat sich im September überraschend aufgehellt. Der NAHB-Hausmarktindex stieg zum Vormonat um einen Punkt auf 76 Punkte, wie die National Association of Home Builders am Montag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt hingegen mit einem Rückgang auf 74 Punkte gerechnet. Zuvor war der Indikator drei mal in Folge gesunken.

Deutschland verliert bei Innovations-Vergleich an Boden

MÜNCHEN/GENF - Deutschland ist im Ländervergleich der UN-Organisation für geistiges Eigentum bei Innovationen zurückgefallen. Bei der digitalen Beteiligung der Bevölkerung rutschte Deutschland von Platz 23 im Vorjahr auf Platz 57 ab, bei Digitalangeboten der öffentlichen Verwaltung sogar von Platz 17 auf Platz 59, wie aus Angaben der Organisation vom Montag hervorgeht.

BIZ: Notenbanken können sich lockere Linie trotz hoher Inflation leisten

BASEL - Die Notenbanken können sich ihre lockere geldpolitische Linie trotz der aktuell stark anziehenden Inflation nach Einschätzung der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) erlauben. Dies ist das Resultat einer Studie, die die BIZ am Montag in ihrem Quartalsbericht in Basel veröffentlichte. Ein Großteil der Preisveränderung konzentriere sich in einem Umfeld mit lange Zeit niedriger Inflation auf wenige Wirtschaftsbereiche, heißt es dort. Das lege den Schluss nahe, dass der jüngst scharfe Inflationsanstieg ein übergangsweises Phänomen sei.

BDI senkt Konjunkturprognose - schwächerer Privatkonsum bremst

BERLIN - Die deutsche Industrie hat ihre Konjunkturerwartungen für das laufende Jahr heruntergeschraubt. Trotz des kräftigen Wachstums im zweiten Quartal werde die wirtschaftliche Erholung 2021 etwas schwächer ausfallen als noch im Juni erwartet, hieß es in dem am Montag veröffentlichten Quartalsbericht des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI). Der Verband rechnet nun mit einem Anstieg der Wirtschaftsleistung im Gesamtjahr um preisbereinigt (real) drei Prozent. Zuletzt war der BDI von einem Plus von 3,5 Prozent ausgegangen.

Johnson mit wenig Hoffnung auf 100 Milliarden Dollar Klimahilfe

NEW YORK/LONDON - Rund sechs Wochen vor der UN-Klimakonferenz Cop 26 in Glasgow hat der britische Premierminister Boris Johnson wenig Hoffnungen auf die zugesagten Klimahilfen von 100 Milliarden US-Dollar in diesem Jahr. Die Chancen stünden bei "sechs aus zehn", dass die Staatengemeinschaft das ursprünglich verabredete Ziel einhalte, sagte Johnson in der Nacht zum Montag auf dem Weg zur UN-Generalversammlung in New York. "Es wird schwierig, aber die Leute müssen verstehen, dass es von entscheidender Bedeutung für die Welt ist", sagte Johnson. Er rief die Staats- und Regierungschefs zu größeren Anstrengungen auf.

ROUNDUP/Medien: USA heben Reisestopp für geimpfte Briten und EU-Bürger auf

WASHINGTON - Die USA wollen laut Medienberichten die Einreisebeschränkungen aus der Europäischen Union und Großbritannien bald für Geimpfte aufheben. Die Lockerung solle noch am Montag bekanntgeben werden, berichteten die "Financial Times", die Website "Politico" und der Sender CNN. Der Zeitung und CNN zufolge soll der Schritt im November greifen.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Unternehmensstimmung im Euroraum trübt sich weiter ein. Der bereits dritte Stimmungsdämpfer in Folge fiel überraschend stark aus, erfolgte aber von einem hohen Niveau aus. Der Einkaufsmanagerindex von IHS Markit fiel im Oktober gegenüber dem Vormonat um 1,9 Punkte auf 54,3 Zähler, wie die Marktforscher am Freitag in London nach einer ersten Schätzung mitteilten. Analysten hatten im Schnitt nur mit einem Rückgang auf 55,2 Punkte gerechnet. LONDON - Die Unternehmensstimmung in der Eurozone hat sich im Oktober weiter eingetrübt. (Wirtschaft, 22.10.2021 - 17:03) weiterlesen...

Großbritannien: Unternehmensstimmung hellt sich überraschend auf. Der vom britischen Forschungsinstitut IHS Markit erhobene Einkaufsmanagerindex stieg zum Voronat um 1,9 Punkte auf 56,8 Zähler, wie die Marktforscher am Freitag in London mitteilten. Der Indikator liegt damit noch deutlicher über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten, nachdem er im Sommer zeitweise etwas gesunken war. LONDON - In Großbritannien hat sich die Unternehmensstimmung trotz Wachstums- und Inflationssorgen spürbar aufgehellt. (Wirtschaft, 22.10.2021 - 11:09) weiterlesen...

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WDH/Großbritannien: Umsätze im Einzelhandel sinken fünften Monat in Folge (Tippfehler im ersten Absatz beseitigt.) (Boerse, 22.10.2021 - 09:18) weiterlesen...

Großbritannien: Umsätze im Einzelhandel sinken fünften Monat in Folge. Die Umsätze lagen 0,2 Prozent niedriger als im Vormonat, wie das Statistikamt ONS am Freitag in London mitteilte. Der Umsatzrückgang war bereits der fünfte in Folge. Dies ist die längste Periode mit sinken Umsätzen seit Beginn der Erhebungen. LONDON - Der britische Einzelhandel hat im September überraschend einen weiteren Dämpfer hinnehmen müssen. (Boerse, 22.10.2021 - 09:16) weiterlesen...

Eurozone: Verbrauchervertrauen trübt sich ein. Der Indikator sei um 0,8 Punkte auf minus 4,8 Punkte gefallen, teilte die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel mit. Analysten hatten im Schnitt mit einem Rückgang auf minus 5,0 Prozent gerechnet. Der Indikator liegt damit über seinem langfristigen Durchschnitt. In der Europäischen Union insgesamt war die Entwicklung ähnlich. BRÜSSEL - Die Stimmung der Verbraucher in der Eurozone hat sich im Oktober eingetrübt. (Wirtschaft, 21.10.2021 - 16:42) weiterlesen...