Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Deutschland, Volkswirtschaft

WIESBADEN - Der jahrelange Boom am deutschen Arbeitsmarkt bringt immer mehr Menschen in reguläre Jobs.

09.10.2019 - 10:06:25

Reguläre Arbeit in Deutschland auf dem Vormarsch. Erstmals seit über 15 Jahren waren 2018 mehr als 70 Prozent der Kernerwerbstätigen in einem "Normalarbeitsverhältnis" angestellt, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Darunter versteht die Wiesbadener Behörde sozialversicherungspflichtige, unbefristete Arbeitsplätze mit mindestens 21 Wochenstunden - Zeitarbeit ist ausgeschlossen.

Der Anteil der Kernerwerbstätigen mit einem regulären Job habe damit erstmals seit 2002 die Marke von 70 Prozent überschritten. Zuvor war der Anteil gesunken - der Tiefstand lag im Jahr 2007 bei 65,4 Prozent. Als kernerwerbstätig gelten Beschäftigte zwischen 15 und 64 Jahren, die keine Ausbildung oder Freiwilligendienst absolvieren.

Derweil ging atypische Beschäftigung wie Zeit- und Leiharbeit oder Mini-Jobs in Deutschland zurück. Sie fiel von 22,6 Prozent 2007 auf 20,1 Prozent im vergangenen Jahr, wie es weiter hieß. Zugleich sank der Anteil der Selbstständigen von gut 11 auf 9,3 Prozent. Da die lange Zeit brummende Konjunktur mehr Menschen in Beschäftigung gebracht hat, sind weniger aus der Not heraus zu Selbstständigkeit gezwungen.

Die Zahlen sind Wasser auf die Mühlen der Gewerkschaften. Die IG Metall, die in diesen Tagen zu ihrem Ordentlichen Gewerkschaftstag in Nürnberg zusammenkommt, kämpft gegen atypische Beschäftigung. Sie hatte sich vor dem Treffen auch für mehr Tarifbindung in Unternehmen stark gemacht.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Warnstreik trifft Hamburger Flughafen: Mehrere Flüge gestrichen. Am frühen Morgen waren laut Flugplan insgesamt zwölf Abflüge und zwölf Ankünfte der Fluggesellschaft Eurowings gestrichen worden, darunter Flüge nach Neapel, Salzburg und Köln/Bonn. HAMBURG - Am Hamburger Flughafen sind am Sonntag wegen des Warnstreiks der Kabinengewerkschaft Ufo mehrere Flüge ausgefallen. (Boerse, 20.10.2019 - 17:10) weiterlesen...

Pünktlicher Brexit oder Aufschub? (aktualisierte Fassung) (Wirtschaft, 20.10.2019 - 16:49) weiterlesen...

Warnstreik: Mehr als 20 Eurowings-Flüge in Tegel ausgefallen. "22 Flüge der Airline Eurowings sind ausgefallen", sagte eine Sprecherin der Berliner Flughäfen am Mittag. Überwiegend von Berlin aus startende Maschinen seien betroffen gewesen, hieß es weiter. Am Sonntagmorgen hatte der angekündigte Warnstreik der Kabinengewerkschaft Ufo begonnen. BERLIN - Wegen des Warnstreiks der Kabinengewerkschaft Ufo sind am Sonntag auch am Flughafen Berlin-Tegel mehrere Flugzeuge am Boden geblieben. (Boerse, 20.10.2019 - 16:48) weiterlesen...

WDH/ROUNDUP: Ultimatum für die Bahn - Verkehrsminister fordert Verbesserungen (Überschrift angepasst) (Boerse, 20.10.2019 - 16:47) weiterlesen...

Kritik am Berliner Mietendeckel reißt nicht ab - Offener Brief. Wirtschafts- und Bauverbände sowie mehrere Politiker zeigten sich am Wochenende skeptisch bis ablehnend. Am Montag sollte zudem ein Offener Brief von Unternehmen der Bau- und Wohnungswirtschaft, baunaher Branchen und von Einzelpersonen an die Mitglieder des Berliner Senats öffentlich gemacht werden. Es gehe um befürchtete "weitreichende negative Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft", hieß es in der Ankündigung der Unterzeichner. Berlins SPD-Fraktionschef Raed Saleh verteidigte unterdessen die Pläne und sprach von positiven Folgen für die Konjunktur, da die Bürger finanziell entlastet würden. BERLIN - Die Einigung zum Berliner Mietendeckel ist auch überregional kritisch aufgefasst worden. (Boerse, 20.10.2019 - 16:46) weiterlesen...

Warnstreik der Flugbegleiter auch an Bayerns Airports. Am größten Flughafen des Freistaats in München fielen am Sonntag einem Airport-Sprecher zufolge ein "paar wenige" Verbindungen aus. Am zweitgrößten deutschen Drehkreuz habe "Normalbetrieb" geherrscht. In Nürnberg wurden im Laufe des Tages sechs Flüge annulliert, wie der Airport auf seiner Homepage mitteilte. MÜNCHEN - Den Warnstreik der Flugbegleiter bei den Konzerntöchtern der Lufthansa haben Passagiere in Bayern nur in überschaubarem Außmaß betroffen. (Boerse, 20.10.2019 - 16:12) weiterlesen...