Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Indikatoren, Deutschland

WIESBADEN - Das Leben in Deutschland ist zuletzt deutlich teurer geworden.

30.09.2021 - 05:49:31

Bundesamt gibt Daten bekannt: Inflation über 4 Prozent?. Wie sich die Verbraucherpreise im September entwickelt haben, gibt das Statistische Bundesamt am Donnerstagnachmittag anhand vorläufiger Berechnungen bekannt. Erstmals seit knapp 28 Jahren könnte die Inflationsrate Volkswirten zufolge die Vier-Prozent-Marke überschreiten. Im August waren die Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,9 Prozent gestiegen. Einen höheren Wert hatten die Wiesbadener Statistiker zuletzt im Dezember 1993 mit damals 4,3 Prozent ermittelt.

Angeheizt wird die Teuerung seit Monaten von steigenden Energiepreisen. Zudem schlägt die Rücknahme der temporären Mehrwertsteuersenkung nun voll durch. Um den Konsum in der Corona-Krise anzukurbeln, hatte der Bund die Mehrwertsteuer befristet vom 1. Juli 2020 bis zum 31. Dezember 2020 gesenkt. Seit Januar 2021 gelten wieder die regulären Mehrwertsteuersätze, Waren und Dienstleistungen werden also tendenziell wieder teuer.

Inflationsraten von an die fünf Prozent in Europas größter Volkswirtschaft gelten in diesem Jahr als möglich. Eine höhere Inflation schwächt die Kaufkraft von Verbrauchern, weil sie sich für einen Euro dann weniger kaufen können als zuvor. Ökonomen werten den Anstieg der Teuerung in Deutschland aber als vorübergehendes Phänomen. Sie sehen derzeit nicht die erhöhte Gefahr einer langanhaltenden oder gar außer Kontrolle geratenden Preisspirale. Im kommenden Jahr dürfte sich die Teuerung nach ihrer Einschätzung wieder abschwächen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

USA: NAHB-Immobilienindex steigt überraschend. Der NAHB-Hausmarktindex stieg zum Vormonat um vier Zähler auf 80 Punkte, wie die National Association of Home Builders am Montag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt hingegen mit einem Rückgang auf 75 Punkte gerechnet. WASHINGTON - Die Stimmung auf dem US-Häusermarkt hat sich im Oktober überraschend aufgehellt. (Wirtschaft, 18.10.2021 - 16:24) weiterlesen...

USA: Industrieproduktion fällt überraschend. Sie fiel im Monatsvergleich um 1,3 Prozent, wie die US-Notenbank Fed am Montag in Washington mitteilte. Analysten hatten hingegen mit einem Anstieg um 0,1 Prozent gerechnet. WASHINGTON - Die US-Industrieproduktion ist im September überraschend gesunken. (Wirtschaft, 18.10.2021 - 15:36) weiterlesen...

RKI registriert 4056 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 74,4. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 74,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 72,7 gelegen, vor einer Woche bei 66,5 (Vormonat: 72,0). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 4056 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.07 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 3111 Ansteckungen gelegen. BERLIN - Die 7-Tage-Inzidenz in Deutschland ist am sechsten Tag in Folge gestiegen. (Wirtschaft, 18.10.2021 - 05:22) weiterlesen...

US-Verkehrsminister: Probleme bei Lieferketten könnten noch anhalten. "Nun, viele der Herausforderungen, die wir in diesem Jahr erlebt haben, werden sich mit Sicherheit auch im nächsten Jahr fortsetzen", sagte Buttigieg am Sonntag (Ortszeit) dem Sender CNN. Ein entscheidender Punkt sei, dass die aktuelle Nachfrage nach Produkten durch die Decke gehe. WASHINGTON - Nach Einschätzung von US-Verkehrsminister Pete Buttigieg dürften die aktuellen Lieferketten-Probleme noch bis ins kommende Jahr andauern. (Wirtschaft, 18.10.2021 - 05:21) weiterlesen...

Chinas Wirtschaftswachstum verfehlt im dritten Quartal die Erwartungen leicht. Wie das Pekinger Statistikamt am Montag mitteilte, wuchs die zweitgrößte Volkswirtschaft im dritten Quartal noch um 4,9 Prozent im Vorjahresvergleich. Experten hatten mit einem etwas stärkeren Anstieg gerechnet. Nach einem Rekordzuwachs von 18,3 Prozent im ersten und 7,9 Prozent im zweiten Quartal ist es der bisher schwächste Wert in diesem Jahr. Im Zeitraum von Januar bis September lag das Wachstum damit zusammengerechnet bei 9,8 Prozent. PEKING - Der Aufschwung der chinesischen Wirtschaft hat im dritten Quartal deutlich an Fahrt verloren. (Wirtschaft, 18.10.2021 - 04:59) weiterlesen...

USA: Konsumklima der Uni Michigan trübt sich überraschend ein. Der von der Universität Michigan erhobene Index für die Verbraucherstimmung fiel im Vergleich zum Vormonat um 1,4 Punkte auf 71,4 Punkte, wie die Universität am Freitag nach einer ersten Erhebung mitteilte. Analysten hatten hingegen einen Anstieg auf 73,1 Punkte erwartet. Im August war der Indikator noch mit 70,3 Punkten auf den niedrigsten Stand seit Dezember 2011 gefallen, von dem er sich im September etwas erholen konnte. MICHIGAN - Das Konsumklima in den USA hat sich im Oktober überraschend eingetrübt. (Wirtschaft, 15.10.2021 - 17:04) weiterlesen...