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BASF SE, DE000BASF111

WIESBADEN - Bei der Fortsetzung der Tarifgespräche für rund 580 000 Beschäftigte in der deutschen Chemie- und Pharmabranche haben die Arbeitgeber die Erwartungen gedämpft.

21.11.2019 - 13:38:25

Chemie-Tarifgespräche fortgesetzt - Arbeitgeber dämpfen Erwartungen. Bis zu einem tragbaren Abschluss in der zweiten Runde ab diesem Donnerstag sei es "noch ein weiter Weg", sagte Georg Müller, Verhandlungsführer des Arbeitgeberverbands BAVC, der Deutschen Presse-Agentur. Seit Ende 2018 habe es einen deutlichen Abwärtstrend in der Chemie gegeben, was den Verteilungsspielraum begrenze. "Wir erwarten komplexe und schwierige Verhandlungen".

Die Gewerkschaft IG BCE und der Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) verhandeln noch bis Freitag in Wiesbaden, nachdem die erste Runde ergebnislos geblieben war. Die Gewerkschaft fordert neben einem spürbaren Lohnplus über der Inflationsrate ein Zukunftskonto von jährlich 1000 Euro, das Beschäftigten etwa in zusätzliche freie Tage umwandeln oder für die Altersvorsorge nutzen können. Zudem verlangt die IG BCE eine arbeitgeberfinanzierte Pflege-Zusatzversicherung.

"Zukunftskonto und Pflegezusatzversicherung ergeben zusammen Mehrkosten von 2,5 Prozent", sagte Müller. "Zusätzlich fordert die IG BCE auch noch ein spürbares Lohnplus. Da braucht es schon viel Fantasie, um die Kosten im Griff zu behalten." Der BAVC verweist darauf, dass die Chemie- und Pharmabranche dieses Jahr einen Umsatzverlust von fünf Prozent erwartet.

Die IG BCE hingegen wirft den Arbeitgebern vor, die Lage der Branche zu schlecht darzustellen. Die Chemie-Industrie hatte 2018 einen Rekordumsatz von 203 Milliarden Euro erzielt. Nach acht Jahren Allzeithochs sei der wirtschaftliche Abschwung längst keine Krise, hatte IG-BCE-Verhandlungsführer Ralf Sikorski kritisiert. "In der ersten bundesweiten Verhandlungsrunde haben die Arbeitgeber nicht viel beigesteuert außer Wehklagen." Es gebe noch dicke Bretter zu bohren.

@ dpa.de

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