Indikatoren, Deutschland

WIEN - Österreich will die Hürden für die Beschäftigung von besonders gesuchten Fachkräften aus Nicht-EU-Ländern senken.

03.12.2018 - 11:24:23

Österreich will Zuzug ausländischer Fachkräfte erleichtern. Die bisher weitgehend erfolglose Rot-Weiß-Rot-Karte werde reformiert, teilte die Regierung am Montag mit.

Die erforderliche Gehaltsuntergrenze für eine Beschäftigung solle für unter 30-Jährige von monatlich 2565 Euro auf 2052 Euro und für über 30-Jährige von 3078 auf 2565 Euro sinken. Außerdem solle die Pflicht entfallen, vor dem Zuzug bereits einen Mietvertrag nachzuweisen. Die hohen bürokratischen Hürden hatten dazu geführt, dass auf diesem Weg nur rund 2000 Fachkräfte jährlich nach Österreich kamen. Bei der Einführung der Rot-Weiß-Rot-Karte 2011 hatte man auf ein Mehrfaches gehofft.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Zahl der Mini-Jobs wieder fast so hoch wie vor Start des Mindestlohns. Ende März habe die Bundesagentur für Arbeit (BA) nach den letztverfügbaren Daten gut 7,6 Millionen geringfügige Beschäftigungsverhältnisse gezählt, schreibt die "Rheinische Post" unter Berufung auf die Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Frage der Grünen-Abgeordneten Beate Müller-Gemmeke. Ende Dezember 2014 vor Einführung des Mindestlohns seien es mit 7,67 Millionen nur wenig mehr gewesen. BERLIN - In Deutschland gibt es nach einem Zeitungsbericht wieder fast so viele steuer- und abgabenfreie Mini-Jobs wie vor der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns 2015. (Wirtschaft, 17.12.2018 - 06:51) weiterlesen...

Unternehmensstimmung in der Eurozone trübt sich weiter ein. Wie das Forschungsinstitut Markit am Freitag in London mitteilte, fiel der von ihm erhobene Einkaufsmanagerindex im Dezember auf den tiefsten Stand seit rund vier Jahren. Der Indikator, der auf einer Unternehmensumfrage basiert, ging im Monatsvergleich um 1,4 Punkte auf 51,3 Zähler zurück. Analysten hatten im Mittel hingegen einen leichten Anstieg auf 52,8 Punkte erwartet. LONDON - Die Unternehmensstimmung in der Eurozone hat sich weiter verschlechtert. (Wirtschaft, 14.12.2018 - 17:07) weiterlesen...

USA: Industrie weitet Produktion stärker als erwartet aus. Die Gesamtproduktion sei um 0,6 Prozent zum Vormonat gestiegen, teilte die US-Notenbank am Freitag in Washington mit. Volkswirte hatten im Mittel mit einem Anstieg von 0,3 Prozent gerechnet. Allerdings war die Produktion im Vormonat laut revidierten Daten um 0,2 Prozent gefallen. Zunächst war noch ein Anstieg von 0,1 Prozent festgestellt worden. WASHINGTON - Die US-Industrie hat ihre Produktion im November stärker als erwartet ausgeweitet. (Wirtschaft, 14.12.2018 - 15:49) weiterlesen...

Wirtschaftsverbände warnen vor Änderungen bei Fachkräfte-Zuwanderung. Der bisherige Gesetzentwurf dürfe nicht verwässert werden. "Bestrebungen, die im Referentenentwurf vorgesehenen Regelungen wesentlich zu verändern, gefährden das Ziel einer gezielten und erforderlichen Fachkräftezuwanderung", heißt es in einem Schreiben an Innenminister Horst Seehofer (CSU), Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU), Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) und Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) vom Freitag. Es lag der Deutschen Presse-Agentur vor. BERLIN - Die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft haben die Regierung angesichts von Kritik in der Unionsfraktion vor Änderungen bei den Plänen zur Fachkräfte-Zuwanderung gewarnt. (Wirtschaft, 14.12.2018 - 15:21) weiterlesen...

USA: Einzelhandel setzt etwas mehr um als erwartet. Die Erlöse erhöhten sich gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent, wie das Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Mittel einen Zuwachs um 0,1 Prozent erwartet. Das bereits solide Vormonatsergebnis fiel besser aus als bislang bekannt: Anstatt eines Anstiegs um 0,8 Prozent ergibt sich nach neuen Daten ein Zuwachs um 1,1 Prozent. WASHINGTON - Die Umsätze des US-Einzelhandels sind im November etwas stärker gestiegen als erwartet. (Wirtschaft, 14.12.2018 - 14:50) weiterlesen...

Verbesserungen für Langzeitarbeitslose und Weiterbildung kommen. Der Bundesrat ließ am Freitag ein vom Bundestag beschlossenes Gesetz zum "Sozialen Arbeitsmarkt" passieren. Arbeitgeber bekommen demnach Geld, wenn sie bestimmte Langzeitarbeitslose einstellen, die von den Jobcentern vermittelt wurden. Fünf Jahre lang soll der Job gefördert werden: In den ersten beiden Jahren werden die Lohnkosten voll übernommen, dann sinkt der Zuschuss jedes Jahr um zehn Prozentpunkte. Bedingung ist, dass die Langzeitarbeitslosen älter als 25 Jahre sind und binnen sieben Jahren mindestens sechs Jahre Hartz IV bekamen. BERLIN - Langzeitarbeitslose bekommen zusätzliche Unterstützung für einen Wiedereinstieg ins Berufsleben - mit staatlich geförderten Jobs. (Wirtschaft, 14.12.2018 - 14:36) weiterlesen...