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Tourismus, Regierungen

WIEN - In Österreich gilt aufgrund der Corona-Pandemie ab Freitag eine digitale Registrierungspflicht.

13.01.2021 - 19:44:05

Corona: Ab Freitag Registrierungspflicht bei Einreise nach Österreich. Das Gesundheitsministerium veröffentliche Dienstagabend eine entsprechende Verordnung. Ab Freitag müssen sich Reisende elektronisch registrieren, sobald sie nach Österreich reisen. Ausgenommen sind allerdings regelmäßige Pendler und Transitreisende. Ausnahmen gibt es auch für familiäre Notfallsituationen, wie etwa Begräbnisse.

und der französische Supermarktkonzern Carrefour bestätigten am Dienstagabend Gespräche über eine mögliche Transaktion. Das französische Finanzministerium äußerte sich einen Tag später ablehnend.

Die Kanadier seien dabei auf Carrefour "in freundlicher Absicht" zugekommen, teilten die Franzosen mit. Es sei dabei unsicher, ob es zu einer Vereinbarung komme. Beide Parteien erklärten, die Gespräche seien in einem "sehr frühen" Stadium. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, Alimentation Couche-Tard erwäge eine Übernahme von Carrefour.

An der Euronext Paris stieg der Kurs von Carrefour am Mittwoch um knapp 16 Prozent auf fast 18 Euro - die Äußerung des Finanzministeriums, gegen das Geschäft zu sein, kam allerdings erst nach Börsenschluss. Die Investoren könnten sich bei einem Übernahmeangebot auf eine ordentliche Prämie einstellen. Wie Couche-Tard am Mittwoch bestätigte, erwägt der Konzern eine Offerte von 20 Euro je Aktie. Damit würde Carrefour mit etwa 16,4 Milliarden Euro bewertet. Das wäre ein Aufschlag von etwa 29 Prozent auf den Schlusskurs vom Dienstag.

Anleger von Alimentation Couche-Tard in Toronto zeigten sich nicht begeistert. Die Aktien der Kanadier gingen am Dienstag mit einem Abschlag von mehr als zweieinhalb Prozent auf dem tiefsten Stand des Tages aus dem Handel. Am Mittwoch ging es mit der Aktie um 9 Prozent noch stärker bergab. An der Börse von Toronto wird Couche-Tard derzeit mit knapp 43 Milliarden kanadischen Dollar bewertet (knapp 28 Mrd Euro).

Am Markt wurde der Vorstoß von Couche-Tard mit etwas Verwunderung aufgenommen: Hinsichtlich des Formats und der geographischen Ausrichtung der beiden Einzelhändler sieht Jefferies-Analyst James Grzinic keine Überlappungen, sodass es schwierig sei, nach einer angemessenen Bieter-Prämie Synergieeffekte für die Kanadier zu identifizieren. Unter dem Strich wäre dieser Schritt eine klare Abkehr von der bisherigen Strategie der Nordamerikaner. Ein Gebot für Carrefour sei auch noch keineswegs gewiss. UBS-Experte Sreedhar Mahamkali hält ein Angebot für einen opportunistischen Ansatz mit mangelnden Synergien und strategischen Vorteilen für den französischen Handelskonzern.

Alimentation Couche-Tard konzentriert sich auf Convenience-Shops sowie Tankstellen und hat sich in den vergangenen Jahren durch Zukäufe stetig vergrößert - zuerst in Kanada, später in den USA. Seit 2012 ist das Unternehmen in Europa vertreten. Allerdings liegt der Fokus des Geschäfts auf den USA und der asiatisch-pazifischen Region. Zuletzt hatte Couche-Tard versucht, die australische Caltex Australia zu übernehmen, entschied sich jedoch in der Corona-Pandemie gegen ein Gebot.

Eine Übernahme von Carrefour könnte Couche-Tards Präsenz in Europa sowie Südamerika erhöhen. Carrefour betreibt allein in Europa 2800 Supermärkte sowie gut 700 großflächigere Einkaufsmärkte. Die Franzosen haben dabei in den vergangenen Jahren auf ihrem Heimatmarkt gegenüber dem Konkurrenten Leclerc sowie deutschen Discountern wie Aldi und Lidl an Boden verloren. Besonders die deutschen Konkurrenten hatten dort zuletzt erheblich expandiert. Aldi Nord hatte etwa Anfang Dezember hunderte Filialen des Konkurrenten Casino übernommen. Frankreich gehört dabei zu den härtesten Einzelhandelsmärkten in Europa.

@ dpa.de

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