Irland, Volkswirtschaft

(Wiederholung vom Freitagabend)

18.12.2017 - 08:15:25

WDH/RATING: Fitch sieht Irlands Banken gesunden - Land hochgestuft auf 'A+'

LONDON - Um Irland ist es nach Ansicht der Ratingagentur Fitch dank eines drastischen Abbaus fauler Kredite zunehmend besser bestellt. Fitch hob das Rating am Freitag um eine Stufe von "A" auf "A+" an. Damit hat Irland in den Augen der Experten eine gute Kreditwürdigkeit. Der Ausblick ist stabil - das bedeutet, dass Fitch in nächster Zeit keine Veränderung der Lage erwartet.

Der Bankensektor erhole sich, begründete Fitch den Schritt in erster Linie. Dies reduziere die Risiken für den Staat und die Wirtschaft. Die Quote fauler Kredite sei zur Jahresmitte auf 11,9 Prozent gefallen vergleichen mit einem Negativrekord von 25,7 Prozent zur Jahresmitte 2013. Gleichzeitig habe sich das Kapitalpolster der Banken verbessert. Vor diesem Hintergrund hatte Fitch jüngst auch die Kreditwürdigkeit der zwei größten Banken des Landes angehoben, der Bank of Ireland und der Allied Irish Banks.

Im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise wären viele irische Banken kollabiert, wenn der Staat nicht mit Milliarden eingesprungen wäre. Das hatte den Haushalt stark belastet. Erst zur Jahresmitte hatte die Regierung die verstaatlichte Allied Irish Banks wieder an die Börse gebracht.

Zuletzt hatte Fitch die Kreditwürdigkeit von Irland vor knapp zwei Jahren hochgestuft, nachdem die Wirtschaft weiter in Schwung gekommen war und sich das Staatsdefizit verringert hatte. Ein gutes Rating erleichtert die Aufnahme von frischem Geld am Kapitalmarkt zu niedrigen Zinsen.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Gericht: Arbeitsrechtliche Klage gegen Ryanair in Deutschland möglich. Das hat das Arbeitsgericht Karlsruhe im Fall eines in Baden-Baden stationierten Flugbegleiters entschieden, der sich gegen seine Kündigung zur Wehr setzt. In einem Zwischenurteil habe die Kammer entschieden, dass sie für den Fall zuständig ist, bestätigte am Donnerstag ein Justiz-Sprecher Informationen der Kabinengewerkschaft Ufo. KARLSRUHE/FRANKFURT - Beschäftigte des irischen Billigfliegers Ryanair können ihren Arbeitgeber auch vor deutschen Arbeitsgerichten verklagen. (Boerse, 24.05.2018 - 14:51) weiterlesen...

Piloten: Regierung vernachlässigt Luftverkehr sträflich. Es gelte unter anderem, atypische Beschäftigungsmodelle auf europäischer Ebene zu unterbinden, erklärte VC-Präsident Ilja Schulz am Mittwoch beim Deutschen Verkehrspilotentag in Frankfurt. "Jeder Tag, den Ryanair mit scheinselbstständigen Leihpiloten weiterfliegt, ist für sie ein Gewinn." Die Iren setzten zudem andere Gesellschaften mit ihren niedrigen Kosten zu Lasten der Beschäftigten unter Druck. FRANKFURT - Die Bundesregierung soll nach Auffassung der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) mehr für den Luftverkehr und die dort beschäftigten Arbeitnehmer tun. (Boerse, 23.05.2018 - 16:39) weiterlesen...

Airline-Eigner Lauda sieht dank Laudamotion extremen Wettbewerb. "Den Wettbewerb, den wir jetzt haben, den hat es noch nie gegeben", sagte Lauda am Mittwoch bei der Präsentation des Winterflugplans. Seine Airline, die mit 19 Maschinen in der Sommersaison 2,3 Millionen Passagiere befördern will, werde punktuell Ticketpreise ab 9,99 Euro für den einfachen Flug anbieten. WIEN - Mit dem Start von Laudamotion hat nach Ansicht von Airline-Gründer Niki Lauda branchenweit ein extrem harter Kampf um die Passagiere eingesetzt. (Boerse, 23.05.2018 - 10:54) weiterlesen...

Mehr Gewinn für Ryanair - Ticketpreise wohl stabil. Noch sei es für Vorhersagen zwar sehr früh, er rechne aber mit stabilen Ticketpreisen, erklärte Unternehmenschef Michael O'Leary am Montag. Zugleich warnte er, höhere Kosten für Piloten, Crew und Treibstoff könnten den Gewinn des irischen Billigfliegers drücken. DUBLIN - Trotz steigender Ölpreise werden Urlaubsflüge in diesem Sommer und Herbst nach Erwartungen von Ryanair nicht teurer. (Boerse, 21.05.2018 - 14:12) weiterlesen...