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Wer am Wochenende auf einen Brief oder ein Paket wartet, der könnte leer ausgehen - denn die Gewerkschaft Verdi läutet bei ihren aktuellen Warnstreiks Tag 4 ein.

11.09.2020 - 17:18:30

900 Beschäftigte streiken - Leere Briefkästen? Weitere Post-Warnstreiks am Samstag

Bonn - Im Tarifkonflikt bei der Deutschen Post gehen die Arbeitsniederlegungen am Samstag weiter. Die Warnstreiks würden ausgeweitet, sagte ein Gewerkschaftssprecher am Freitag in Berlin.

Seit Mittwoch hat der Arbeitsausstand dazu geführt, dass Hunderttausende Briefe und Pakete zunächst liegengeblieben sind. Gemessen am Gesamtvolumen der Sendungen waren die Auswirkungen allerdings eher gering, am Freitag betraf es nach Post-Angaben 65.000 Pakete und 365.000 Briefe - das waren 1,2 Prozent der Paket-Tagesmenge und 0,6 Prozent der Briefe.

Allerdings beziehen sich die niedrigen Prozentzahlen auf die bundesweite Menge - in Regionen, die von den Auswirkungen betroffen sind, können durchaus viele Briefkästen leergeblieben sein. Am Freitag lag der Schwerpunkt nach Verdi-Angaben in Berlin, insgesamt beteiligte sich demnach bis zum Nachmittag knapp 2000 Beschäftigte an den Warnstreiks. Die Post hatte am Mittag nur von 900 gesprochen - neben Berlin vor allem in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Die Gewerkschaft Verdi fordert in der Auseinandersetzung 5,5 Prozent mehr Geld für 140.000 Beschäftigte und begründet dies unter anderem mit guten Geschäften dank des Paketbooms im Online-Handel. Die Post hält so eine Tariferhöhung für zu hoch, sie verweist auf Einbußen bei der Werbepost und auf die insgesamt schwächelnde Konjunktur wegen Corona. Zuletzt sah es trotz der Pandemie aber gut aus für den Bonner Konzern: Im zweiten Quartal 2020 kletterte sein Umsatz mit Briefen und Paketen in Deutschland um sieben Prozent auf 3,63 Milliarden Euro. Am 21. September wollen die Arbeitgeber und die Arbeitnehmervertreter ihre Verhandlungen fortsetzen.

@ dpa.de

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