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Vermischtes, action medeor e.V.

Welt-Malaria-Tag: action medeor bef?rchtet mehr Malaria-Tote

23.04.2021 - 14:27:39

Welt-Malaria-Tag: action medeor bef?rchtet mehr Malaria-Tote. T?nisvorst - Zum Welt-Malaria-Tag am Sonntag, 25. April, stehen bei internationalen Hilfsorganisationen Sorgenfalten auf der Stirn. So auch bei Europas gr??tem Medikamentenhilfswerk action medeor im niederrheinischen T?nisvorst. "Wir haben in den letzten 20 Jahren gute Erfolge in der Bek?mpfung von Malaria erzielen ...

T?nisvorst - Zum Welt-Malaria-Tag am Sonntag, 25. April, stehen bei internationalen Hilfsorganisationen Sorgenfalten auf der Stirn. So auch bei Europas gr??tem Medikamentenhilfswerk action medeor im niederrheinischen T?nisvorst. "Wir haben in den letzten 20 Jahren gute Erfolge in der Bek?mpfung von Malaria erzielen k?nnen", schildert Vorstandsmitglied Christoph Bonsmann, "aber es steht zu bef?rchten, dass diese Erfolge fast wieder zunichte gemacht werden."

Die Ursache daf?r ist laut action medeor die Corona-Pandemie. Sie hat dazu gef?hrt, dass vor allem in Afrika Lieferketten f?r Medikamente und medizinische Ausr?stung unterbrochen wurden. "Viele Programme zur Malaria-Vorbeugung wurden ausgesetzt, weil auf einmal Moskitonetze, Schnelltests und Medikamente nicht mehr in ausreichender Menge zur Verf?gung standen", berichtet Bonsmann. Zugleich habe man seit Corona mit Vorbehalten in der Bev?lkerung zu k?mpfen: "Bei Malaria ist die rechtzeitige Diagnose und Behandlung sehr wichtig. Die Menschen gehen aber nicht zum Arzt, aus Angst, sich dort mit Corona anzustecken", sagt Bonsmann. "Deshalb werden wir in der Bek?mpfung von Malaria ziemlich sicher R?ckschl?ge hinnehmen m?ssen."

Wie gro? dieser R?ckschlag ausf?llt, kann man noch nicht sicher prognostizieren. "Das zeigt sich in einigen Monaten. Im schlimmsten Fall werden sich die Malaria-Infektionen und die Todesf?lle weltweit fast verdoppeln", schildert Bonsmann, "dann w?ren wir auf den Stand von vor 20 Jahren zur?ckgeworfen."

In Zahlen sieht das so aus: In den vergangenen Jahren konnte man die Zahl der Malaria-Infektionen bei rund 230 Millionen stabilisieren. J?hrlich starben bislang etwa 400.000 Menschen an Malaria, davon viele Kinder unter f?nf Jahren, deren Immunsystem der Krankheit wenig entgegen zu setzen hat. "Es gibt Bef?rchtungen, dass die Zahl der Malaria-Toten wieder auf ?ber 700.000 ansteigt. Das war zuletzt in 2001 der Fall und w?rde zus?tzliches Leid f?r viele Kinder bedeuten", macht Bonsmann die Bef?rchtungen deutlich.

Und wie k?nnte man dem entkommen? "Wir brauchen eine angemessene Finanzierung der Malaria-Programme. Und wir brauchen endlich einen wirksamen Impfstoff gegen Malaria", bringt es Bonsmann auf den Punkt. "Wenn wir hier einen Schritt vorw?rtskommen, k?nnen wir das Leid Hunderttausender vermeiden."

Pressekontakt:

action medeor Dr. Markus Bremers mailto:markus.bremers@medeor.de 02156 / 9788-178 0152 / 540 421 56

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Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/31394/4897385 action medeor e.V.

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