Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Deutschland

WDH / Althusmann: Zweiten Lockdown können wir uns nicht leisten

07.08.2020 - 18:49:28

WDH/Althusmann: Zweiten Lockdown können wir uns nicht leisten. (Im dritten Absatz wurde berichtigt, dass die Schwelle von 1000 Neuinfektionen, die binnen eines Tages an das RKI berichtet wurden, zuletzt am 9. Mai überschritten wurde)

HANNOVER - Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann hat angesichts steigender Zahlen von Corona-Neuinfektionen vor einem zweiten Lockdown gewarnt. "Ich blicke mit großer Sorge auf die Zeit nach dem Ende der Sommerferien", sagte der CDU-Politiker der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" (Freitag). "Wir müssen jetzt schon unser Pandemie-Management erweitern, denn einen zweiten allgemeinen Shutdown können wir uns nicht leisten. Das wäre wirtschaftlich und gesellschaftlich eine Katastrophe." Er sei aber optimistisch, dass dies verhindert werden könne - "vorausgesetzt, die Bevölkerung hält sich an die vereinbarten Regeln".

Vor allem die lokalen Gesundheitsämter müssten gestärkt werden, sagte Althusmann der Zeitung. Eine engere Zusammenarbeit mit Sanitätseinheiten der Bundeswehr im Falle einer zweiten Welle sei sinnvoll. "In jedem Fall wird uns die Pandemie bis weit in das Jahr 2021 beschäftigten, denn es ist keineswegs sicher, dass wir einen Impfstoff bekommen. Ich halte es sogar für möglich, dass es zu mehreren kleinen Wellen kommt", erklärte Althusmann. Lokale Hotspots müssten effektive eingegrenzt werden.

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 1147 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet, wie das RKI am Freitagmorgen meldete. Das ist der höchste Stand seit Anfang Mai. Bereits am Donnerstag lag die Zahl der Neuinfektionen mit 1045 Corona-Fällen erstmals wieder über der Schwelle von 1000. Sie war zuletzt am 9. Mai überschritten worden.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

US-Regierung legt Gesetz zu Regeln für Online-Plattformen vor. Speziell nimmt das Justizministerium dabei eine gesetzliche Regelung aus den 90er Jahren ins Visier, die das heutige Web maßgeblich geprägt hat. Gemäß der "Section 230" werden Online-Dienste nicht für von Nutzern veröffentlichte Inhalte haftbar gemacht. Zugleich gibt sie den Plattformen weitreichende Freiheit, gegen bestimmte Inhalte oder Nutzer vorzugehen. WASHINGTON - Die US-Regierung hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, der den Handlungsspielraum von Online-Diensten beim Umgang mit Inhalten auf ihren Plattformen einschränken soll. (Wirtschaft, 23.09.2020 - 18:49) weiterlesen...

Erleichterung in EU und Nato über geplante Gespräche. Er begrüße, dass die diplomatischen Vermittlungsbemühungen Deutschlands zu einer Einigung über Sondierungsgespräche geführt hätten, sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Mittwoch in Brüssel. Auch bei den im Bündnis geführten Beratungen zur Reduzierung des Risikos von militärischen Zwischenfällen zwischen der Türkei und Griechenland habe man bereits gute Fortschritte erzielt. BRÜSSEL - In der Nato und in der EU gibt es große Erleichterung, dass sich Griechenland und die Türkei auf die Wiederaufnahme von Gesprächen über eine Beilegung ihres Streits über Seegebiete verständigt haben. (Boerse, 23.09.2020 - 17:56) weiterlesen...

Staatsminister Gove warnt vor Post-Brexit-Staus - mit oder ohne Pakt. Schon im Januar könne es Staus mit 7000 Lastwagen an der Grenze nach Frankreich geben, schrieb Gove in dem Brief, über den britische Medien am Mittwoch berichteten. Im Londoner Unterhaus sollte das Thema am selben Tag debattiert werden. Die Regierung beschreibt die Berechnung als "Worst-Case-Szenario", nicht als Prognose. LONDON/KENT - Der britische Staatsminister Michael Gove hat in einem Schreiben an Handelsverbände vor langen LKW-Staus an der britischen Grenze nach dem Ende der Brexit-Übergangsphase gewarnt. (Wirtschaft, 23.09.2020 - 17:55) weiterlesen...

EU-Kommission setzt bei neuer Asylreform auf rigorose Abschiebungen. Der am Mittwoch in Brüssel präsentierte Vorschlag sieht vor, Länder wie Griechenland und Italien vor allem mit einer starken Unterstützung bei der Rückführung von Menschen ohne Bleiberecht zu entlasten. Zur Aufnahme von Migranten sollen Länder wie Ungarn und Polen demnach nur in absoluten Ausnahmefällen verpflichtet werden. Zugleich will die EU-Kommission, dass alle EU-Staaten in Krisen ihren Beitrag zur gemeinsamen Migrationspolitik leisten. BRÜSSEL - Mit neuen Vorschlägen für eine effiziente Abschiebung abgelehnter Asylbewerber will die EU-Kommission Bewegung in die seit Jahren blockierten Verhandlungen über eine Asylreform bringen. (Wirtschaft, 23.09.2020 - 17:54) weiterlesen...

Maskenpflicht in Bus und Bahn soll stärker kontrolliert werden. Von Oktober an soll es regionale, überregionale und bundesweite Schwerpunktkontrollen an bestimmten Tagen geben. Darauf haben sich am Mittwoch Vertreter von Bund, Ländern und Kommunen sowie Bundespolizei, Verkehrsunternehmen und Gewerkschaften verständigt. BERLIN - Fahrgäste in Bus und Bahn müssen sich auf eine stärkere Kontrolle der Maskenpflicht einstellen. (Boerse, 23.09.2020 - 17:21) weiterlesen...

Zaun keine Garantie gegen Schweinepest - Nun 29 Fälle. "Ein Zaun kann helfen", sagte die CDU-Politikerin am Mittwoch. Er sei ein Baustein der Vorbeugung, aber keine Garantie. "Deshalb ist es so wichtig, dass die Länder weitere wirksame Maßnahmen ergreifen". Dazu gehörten die verstärkte Suche nach Wildschwein-Kadavern und gezieltes Jagen. Im Krisengebiet in Brandenburg gibt es nun 29 bestätigte Fälle bei Wildschweinen. Hausschweine sind weiterhin nicht betroffen. Die für Menschen ungefährliche Tierseuche ist auch Thema beim Treffen der Länder-Agrarminister an diesem Donnerstag und Freitag im Saarland. BERLIN/POTSDAM - Im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest in Brandenburg unterstützt Bundesagrarministerin Julia Klöckner einen geplanten festen Zaun zu Polen, warnt aber vor zu hohen Erwartungen. (Wirtschaft, 23.09.2020 - 17:19) weiterlesen...