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Regierungen, USA

WASHINGTON / WASHINGTON - Nach dem Bekenntnis der neuen US-Regierung zur Weltgesundheitsorganisation WHO will Washington seine ausstehenden Schulden noch im Februar begleichen.

17.02.2021 - 16:45:27

Blinken: USA zahlen ausstehende WHO-Beiträge bis Ende Februar. "Bis Ende des Monats beabsichtigen die Vereinigten Staaten, mehr als 200 Millionen an veranschlagten und laufenden Verpflichtungen gegenüber der WHO zu zahlen", sagte US-Außenminister Antony Blinken am Mittwoch bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates. Dies spiegele das Bestreben der Biden-Regierung wider, den internationalen Kampf gegen die Corona-Pandemie anzuführen. Blinken betonte dabei, dass die USA nichtsdestotrotz eine Reform der Weltgesundheitsorganisation anstrebten.

Der Vorgänger von US-Präsident Joe Biden, Donald Trump, hatte vergangenes Jahr trotz der grassierenden Covid-Krise aus Protest den Rückzug der USA aus der WHO angekündigt und Zahlungen an die UN-Organisation im April eingefroren. Der Schritt wäre Anfang Juli wirksam geworden, wurde von Biden aber an seinem ersten Arbeitstag zurückgenommen. Die USA waren bislang mit mehr als 100 Millionen Dollar wichtigster Geldgeber der Organisation und sind seit dem 21. Juni 1948 Mitglied der WHO.

Trumps Entscheidung, die Zusammenarbeit mit der WHO zu beenden, hatte weltweit Kritik ausgelöst. Der damalige US-Präsident machte der Organisation schwere Vorwürfe in Bezug auf ihren Umgang mit der Pandemie: Er beschuldigte sie, zu spät über die Gefahr des Coronavirus informiert, sich notwendigen Reformen verschlossen zu haben und damit mitverantwortlich für die hohe Opferzahl zu sein.

@ dpa.de

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