Internet, Software

WASHINGTON - Viele Finanzfirmen wollen bei Kryptoanlagen mitmischen, doch die US-Notenbank Fed ruft zur Vorsicht auf.

17.08.2022 - 06:15:26

Fed warnt Banken vor Risiken bei Kryptogeschäften. Das neu entstehende Geschäftsfeld biete zwar Gelegenheiten, könne jedoch Risiken hinsichtlich des Verbraucherschutzes und der Finanzmarktstabilität bergen, warnte die Fed am Dienstag (Ortszeit). Banken müssten unbedingt vorab prüfen, ob etwaige Kryptogeschäfte legal sind und die Finanzaufseher im Voraus über ihre Pläne informieren.

Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ether haben sich in den vergangenen Jahren zunehmend von einem Nischenphänomen zu festen Größen am Finanzmarkt entwickelt. Auch Banken wollen beim digitalen Spekulationsrausch mitverdienen. Doch die Kurse schwanken heftig, wie der jüngste Crash einmal mehr zeigte. Kleinanleger erleiden immer wieder starke Verluste. Aufsichtsbehörden wie die Fed stehen deshalb unter Druck, Regulierungslücken am Kryptomarkt zu schließen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Kreise: Produktionstempo bei Apple knickt wegen fehlender iPhone-Nachfrage ein. Der im kalifornischen Cupertino ansässige Technikgigant habe seinen Zulieferern mitgeteilt, die Produktionsgeschwindigkeit im zweiten Halbjahr nicht mehr um bis zu sechs Millionen Einheiten zu steigern, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg in der Nacht zu Mittwoch unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Apple lehnte eine Stellungnahme ab. CUPERTINO - Infolge einer fehlenden Nachfrage will Apple Kreisen zufolge die Produktion seiner neuen iPhone-Reihe nun doch nicht erhöhen. (Boerse, 28.09.2022 - 07:40) weiterlesen...

Wann müssen negative Bewertungen bei Ebay entfernt werden? BGH prüft. Und wann Verkäufer und Verkäuferinnen einen Anspruch darauf haben, dass eine negative Bewertung wieder entfernt wird. (Az. KARLSRUHE - Der Bundesgerichtshof (BGH) befasst sich am Mittwoch (11.00 Uhr) mit der Frage, wie fundiert Kritik von Käufern und Käuferinnen auf der Internetplattform Ebay sein muss. (Boerse, 28.09.2022 - 06:38) weiterlesen...

BGH verhandelt zu negativen Bewertungen bei Ebay. Ein Mann hatte über Ebay bei einem Unternehmen vier Gelenkbolzenschellen gekauft. Von den gezahlten 19,26 Euro waren 4,90 Euro Versandkosten. KARLSRUHE - Wann haben Verkäufer und Verkäuferinnen auf der Internetplattform Ebay Anspruch auf Entfernung einer negativen Bewertung? Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe verhandelt am Mittwoch (11.00 Uhr) über einen Fall aus Bayern. (Boerse, 28.09.2022 - 05:53) weiterlesen...

Facebook-Konzern stoppt russische Falschinformations-Kampagne. Über ein Netzwerk aus hunderten Accounts wurden gefälschte Artikel verbreitet, die vorgaben, unter anderem vom "Spiegel", der "Bild-Zeitung" und der britischen Zeitung "The Guardian" zu stammen. Darin wurde auch vor ukrainischen Flüchtlingen gewarnt, wie Meta in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht schrieb. Auch wurde darin behauptet, die Sanktionen gegen Russland würden nur dem Westen selbst schaden. MENLO PARK - Der Facebook-Konzern Meta hat die bisher größte russische Kampagne mit Falschinformationen im Angriffskrieg gegen die Ukraine gestoppt. (Boerse, 27.09.2022 - 17:25) weiterlesen...

AKTIEN IM FOKUS: Technologie- und Internetwerte setzen Erholung fort. Händler verwiesen als Stütze auf positive Perspektiven an der US-Technologiebörse Nasdaq. An dieser zeichnet sich für Dienstag eine Erholung um etwa ein Prozent ab. Am Vortag schon waren die Nasdaq-Verluste weitaus geringer ausgefallen als bei den Standardwerten an der Wall Street. FRANKFURT - Die deutschen Technologie- und Internetaktien haben ihren zum Wochenstart eingeschlagenen Erholungskurs am Dienstag fortgesetzt. (Boerse, 27.09.2022 - 11:27) weiterlesen...

FDP lehnt Forderungen nach anlassloser Vorratsdatenspeicherung ab. "Die Massenspeicherung der Kommunikationsdaten von Millionen Bürgerinnen und Bürgern ist nicht mit dem freiheitlichen Charakter unserer Verfassungsordnung vereinbar. Auch der Koalitionsvertrag ist glasklar: Eine lückenlose Überwachung von Kommunikationsbeziehungen darf es nicht geben, auch nicht mit Blick auf die IP-Adresse", sagte der Vize-Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Konstantin Kuhle, am Dienstag in Berlin. MÜNCHEN/BERLIN - Trotz wiederholter Forderungen von Innen- und Justizministern lehnt die FDP die Vorratsdatenspeicherung von IP-Adressen zur Bekämpfung schwerer Verbrechen weiter ab. (Boerse, 27.09.2022 - 11:18) weiterlesen...