Regierungen, Nahost

WASHINGTON - US-Vizepräsidentin Kamala Harris will am Montag in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) reisen, um nach dem Tod des langjährigen Präsidenten Chalifa bin Sajid Al Nahjan zu kondolieren.

15.05.2022 - 09:58:26

US-Vize Harris reist nach Tod des Präsidenten in die Emirate. Harris wolle sich mit dem neuen Präsidenten der Emirate treffen und dem "Wunsch nach einer weiteren Vertiefung unserer Beziehungen in den kommenden Monaten und Jahren unterstreichen", teilte das Weiße Haus am Samstag mit. Zuvor war bekannt geworden, dass Israels Präsident Izchak Herzog am Sonntag in das Land reisen will.

Chalifa bin Sajid Al Nahjan starb am Freitag im Alter von 73 Jahren. Er stand seit 2004 an der Spitze des Landes und war zugleich Emir von Abu Dhabi, dem größten der sieben Emirate des Landes. Der bisherige Kronprinz von Abu Dhabi, Mohammed bin Sajid, ist zum neuen Präsidenten der VAE gewählt worden.

US-Präsident Joe Biden gratulierte am Samstag seinem "langjährigen Freund". Dieser habe in einem gemeinsamen Telefonat versichert, die strategische Partnerschaft zwischen den USA und den VAE in den kommenden Monaten und Jahren weiter stärken zu wollen. Biden freue sich auf die Zusammenarbeit, so das Weiße Haus.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Selenskyj verlangt vor UN-Sicherheitsrat Vorgehen gegen Russland. Russland könne nicht im Rat bleiben, solange sein "Terrorismus" vor allem gegen ukrainische Zivilisten anhalte, sagte Selenskyj, der bei einer kurzfristig anberaumten Sitzung am Dienstag in New York per Video zugeschaltet war. Er forderte vom UN-Sicherheitsrat, den Begriff eines Terrorstaats zu definieren, um Russlands Handlungen entsprechend einzuordnen. NEW YORK - In einer überraschenden Botschaft vor dem UN-Sicherheitsrat hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ein Vorgehen gegen Russland wegen dessen Angriffe auf die Ukraine gefordert. (Wirtschaft, 28.06.2022 - 23:36) weiterlesen...

EU-Verhandlung um mögliches Verbrenner-Aus zieht sich in die Länge. Zwar hatte die Bundesregierung ihren internen Streit um die deutsche Position am frühen Dienstagabend beigelegt, die Diskussion im Kreise der EU-Ministerinnen und Minister dauerte am späten Abend aber auch zwölf Stunden nach Verhandlungsbeginn noch an. Die Politiker ringen um ein Gesetzespaket zum Klimaschutz, worin auch ein Aus für Neuwagen mit Verbrennungsmotoren ab dem Jahr 2035 enthalten sein könnte. Zudem geht es um einen ambitionierteren EU-Emissionshandel und einen milliardenschweren Klimasozialfonds. LUXEMBURG - Auch am späten Dienstagabend haben die EU-Staaten noch keine Einigung über ihre Position zu einem möglichen Verbrenner-Aus beschlossen. (Boerse, 28.06.2022 - 22:44) weiterlesen...

Kreise: Frankreich senkt Wachstumsprognose deutlich. So geht das Finanzministerium in Paris nur noch von einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 2,5 Prozent aus, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstabend unter Berufung auf namentlich nicht genannte Beamte der Behörde berichtete. Anfang des Jahres hatte die Regierung noch mit 4 Prozent Wachstum gerechnet. PARIS - Die französische Regierung hat laut Kreisen ihre Erwartungen an das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr unter anderem wegen steigender Preise deutlich gekappt. (Wirtschaft, 28.06.2022 - 22:05) weiterlesen...

Er hat von Waffen am 6. Januar gewusst. WASHINGTON - Der damalige US-Präsident Donald Trump soll sich nach Angaben einer ehemaligen Mitarbeiterin des Weißen Hauses vorab über mögliche Gewalt am 6. Januar 2021 bewusst gewesen sein. Trump habe an diesem Tag außerdem trotz massiver Sicherheitsbedenken selbst zum Kapitol fahren wollen, wo der Kongress die Wahl seines Nachfolgers Joe Biden beglaubigen sollte, schilderte Cassidy Hutchinson, die damalige Assistentin von Trumps Stabschef Mark Meadows, am Dienstag. Hutchinson sagte in einer einen Tag zuvor überraschend angesetzten öffentlichen Anhörung des Untersuchungsausschusses zur Kapitol-Attacke aus. In den vergangenen Wochen hatten immer wieder ehemalige Mitarbeiter und Regierungsmitglieder ausgesagt und Trump schwer belastet. Er hat von Waffen am 6. Januar gewusst (Wirtschaft, 28.06.2022 - 22:04) weiterlesen...

Boris Johnson: Putin ein sehr gutes Beispiel 'toxischer Männlichkeit'. "Wenn Putin eine Frau wäre, glaube ich einfach nicht, dass er so einen machohaften Krieg vom Zaun gebrochen hätte", sagte Johnson am Dienstag in einem ZDF-Interview laut Übersetzung des Senders. BERLIN - Der britische Premier Boris Johnson hält das Verhalten des russischen Präsidenten Wladimir Putin für ein gutes Beispiel toxischer Männlichkeit, also einem auf Gefühllosigkeit, Härte und auch Aggressivität basierenden Rollenbild. (Wirtschaft, 28.06.2022 - 21:38) weiterlesen...

Stoltenberg: Weg frei für Nato-Beitritt von Finnland und Schweden. "Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass wir jetzt ein Abkommen haben, das Finnland und Schweden den Weg zum Nato-Beitritt ebnet", sagte der Norweger am Dienstagabend, nachdem die Türkei ihre Blockade gegen einen solchen Schritt aufgegeben hatte. Die Türkei, Schweden und Finnland hätten eine Absichtserklärung unterzeichnet, die auf die türkischen Bedenken eingehe. Dabei gehe es unter anderem um Waffenexporte und den Kampf gegen Terrorismus. MADRID - Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat die Einigung im Streit um einen Bündnis-Beitritt von Schweden und Finnland begrüßt. (Boerse, 28.06.2022 - 21:15) weiterlesen...