Regierungen, USA

WASHINGTON - US-Präsident Joe Biden will Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron Ende dieses Monats in Rom treffen.

22.10.2021 - 20:48:28

Biden will Macron in Rom treffen - US-Vize Harris reist nach Paris. Er freue sich auf die Zusammenkunft, hieß es am Freitag aus dem Weißen Haus nach einem Telefonat der beiden Männer. Nach dem schweren Zerwürfnis im U-Boot-Streit zwischen den USA und Frankreich hatten Biden und Macron zuletzt angekündigt, sich Ende Oktober in Europa zu treffen.

Es war bisher offen, ob das Gespräch am Rande des G20-Gipfels in Rom stattfinden wird, oder ob ein Treffen in anderer Form geplant ist. Zum G20-Gipfel kommen die Staats- und Regierungschefs der Top-Wirtschaftsmächte am 30. und 31. Oktober zusammen. Biden tauschte sich in dem Telefonat mit Macron außerdem über eine "stärkere und leistungsfähigere europäische Verteidigung" aus, wie es weiter hieß.

Das Weiße Haus kündigte außerdem an, dass US-Vizepräsidentin Kamala Harris im November nach Paris reisen wolle. Sie werde dabei von ihrem Ehemann Douglas Emhoff begleitet und auch Macron treffen. Harris soll beim Pariser Friedensforum am 11. November eine Rede halten. Macron hatte das Friedensforum in Paris im Jahr 2018 aus der Taufe gehoben - genau 100 Jahre nach Ende des Ersten Weltkriegs. In Gedenken an den Ersten Weltkrieg steht auch ein Besuch auf dem amerikanischen Soldatenfriedhofs Suresnes bei Paris auf Harris' Agenda. Geplant ist außerdem, dass die Vizepräsidentin an einer Libyen-Konferenz in Paris am 12. November teilnimmt.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Deutsche Bahn eröffnet Impfzentren für ihre Beschäftigten wieder. "Allen DB-Mitarbeitenden wird eine Auffrischung bzw. eine Grundimmunisierung der Covid-19-Impfungen an zehn Standorten ermöglicht", teilte eine Sprecherin mit. Damit wolle der Konzern dazu beitragen, die Pandemie zu bekämpfen und die Beschäftigten gesund zu halten. BERLIN - Im Kampf gegen die vierte Corona-Welle eröffnet die Deutsche Bahn wieder ihre Impfzentren. (Boerse, 01.12.2021 - 05:38) weiterlesen...

Studie sieht bröckelnde Mittelschicht - Pandemie verstärkt Trend. 2018 zählten 64 Prozent der Bevölkerung zur mittleren Einkommensgruppe, was im Vergleich zu 1995 - mit damals 70 Prozent - ein Schrumpfen um sechs Prozentpunkte bedeute. Das geht aus einer Analyse der Bertelsmann Stiftung und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor. Es handele sich um die aktuellsten verfügbaren Daten zu dem komplexen Thema, sagte die Arbeitsmarktexpertin der Stiftung, Natascha Hainbach, am Mittwoch. GÜTERSLOH - Die Mittelschicht in Deutschland bröckelt einer Studie zufolge erheblich, besonders der untere Rand ist abstiegsgefährdet. (Wirtschaft, 01.12.2021 - 05:38) weiterlesen...

RKI-Chef: Ausmaß der vierten Welle zeigt sich im Frühjahr. "Wir werden erst im Frühjahr sehen, wie schlimm diese vierte Welle wirklich ausgegangen ist", sagte RKI-Chef Lothar Wieler der Deutschen Presse-Agentur. Bei Blutspende-Untersuchungen oder bevölkerungsrepräsentativen Stichproben werde sich zum Beispiel zeigen, wie hoch der Anteil der Menschen ist, die bereits Antikörper gegen Corona gebildet haben - sei es durch Impfung oder durch Infektion. So lässt sich unter anderem das Ausmaß unerkannter Fälle besser einschätzen. BERLIN - Das ganze Ausmaß der vierten Corona-Welle in Deutschland dürfte laut dem Präsidenten des Robert Koch-Instituts (RKI) erst in einigen Monaten deutlich werden. (Wirtschaft, 01.12.2021 - 05:37) weiterlesen...

RKI registriert 67 186 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 442,9. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 442,9 an. Am Montag war ein Höchstwert von 452,4 erreicht worden, am Dienstag hatte der Wert leicht darunter bei 452,2 gelegen. Vor einer Woche hatte der Wert bei 404,5 gelegen (Vormonat: 118,0). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 67 186 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 03.55 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 66 884 Ansteckungen. BERLIN - Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist zum zweiten Mal in Folge gesunken. (Wirtschaft, 01.12.2021 - 05:36) weiterlesen...

Experten halten 30 Millionen Impfungen bis Weihnachten für ehrgeizig. BERLIN - Experten halten die vom designierten Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) angepeilten 30 Millionen zusätzlichen Impfungen bis Weihnachten für sehr ehrgeizig. "Das ist logistisch schwer umzusetzen, da etwa 1,5 Millionen Impfungen am Tag verabreicht werden müssten", sagte Thomas Schulz, Leiter des Instituts für Virologie an der Medizinischen Hochschule Hannover, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Mittwoch). Zum Vergleich: Am Montag wurden nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) rund 532 000 Impfdosen in Deutschland verabreicht, 422 000 davon waren Auffrischungsimpfungen ("Booster"). Rekordtag war der 9. Juni mit insgesamt 1,4 Millionen Dosen. Experten halten 30 Millionen Impfungen bis Weihnachten für ehrgeizig (Boerse, 01.12.2021 - 00:34) weiterlesen...

Städtetagspräsident Kurz: Ohne Trendwende harter Lockdown nötig. "Wir sind an einem Punkt, an dem weitere kleine Schritte keinen Sinn mehr machen", sagte Kurz dem "Mannheimer Morgen" (Mittwochausgabe). "Entweder wir sehen jetzt eine Trendwende, oder es bleibt keine andere Wahl mehr, als das öffentliche Leben wieder weitgehend herunterzufahren." Bis auf Schulen und Kitas müsse man "alle Bereiche massiv herunterfahren". MANNHEIM - Der Präsident des Städtetages Baden-Württemberg, Mannheims Oberbürgermeister Peter Kurz (SPD), hält einen harten Lockdown für nötig, wenn sich die Corona-Lage in den kommenden Tagen weiter verschärft. (Wirtschaft, 01.12.2021 - 00:33) weiterlesen...