Haushalt, Steuern

WASHINGTON - US-Präsident Donald Trumps Handelsberater Peter Navarro hat sich dafür entschuldigt, Kanadas Premierminister Justin Trudeau einen "besonderen Platz in der Hölle" gewünscht zu haben.

12.06.2018 - 19:47:24

Navarro entschuldigt sich für Anti-Trudeau-Zitat. "Ich habe mich in einer Weise ausgedrückt, die unangemessen war", sagte Navarro am Dienstag bei einer Konferenz des "Wall Street Journals".

Navarro hatte nach dem G7-Gipfel in Kanada gesagt: "Es gibt in der Hölle einen besonderen Platz für jeden ausländischen Regierungschef, der in böser Absicht Diplomatie mit Präsident Donald J. Trump betreibt und dann versucht, ihm ein Messer in den Rücken zu rammen, wenn er zur Tür hinausgeht."

Trump hatte nach dem Ende des G7-Gipfels seine Zustimmung zur Abschlusserklärung zurückgezogen und Trudeau dafür die Schuld gegeben. Dieser hatte die US-Regierung in einer Pressekonferenz für die Strafzölle gegen die EU und Kanada kritisiert.

Navarro sagte am Dienstag, er habe vor dem Nordkorea-Gipfel Trumps eine unmissverständliche Botschaft senden wollen. Der Berater hatte am Sonntag im Sender Fox nahegelegt, seine Wortwahl komme direkt vom Weißen Haus. Trumps Wirtschaftsberater Larry Kudlow hatte ganz ähnliche Worte benutzt.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Steuervergünstigungen für McDonald's in Luxemburg rechtens. Das Land habe nicht gegen EU-Beihilferegeln verstoßen, teilte die EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel mit. Gerecht sei die Praxis trotzdem nicht gewesen. Die Luxemburger Regierung will die entsprechenden Gesetze nun ändern. BRÜSSEL - Luxemburg hat dem Fastfood-Konzern McDonald's nach einer Entscheidung der EU-Wettbewerbshüter keine illegalen Steuervergünstigungen gewährt. (Boerse, 19.09.2018 - 14:33) weiterlesen...

EU-Wettbewerbshüter nehmen Amazons Geschäftsmodell in den Blick. "Wir stehen noch ganz am Anfang", sagte die zuständige EU-Kommissarin Margrethe Vestager am Mittwoch in Brüssel. BRÜSSEL - Die EU-Wettbewerbshüter nehmen möglicherweise unerlaubte Geschäftspraktiken des US-Onlineversandhändlers Amazon näher in den Blick. (Wirtschaft, 19.09.2018 - 14:18) weiterlesen...

Finanzsenatoren setzen nach Karlsruher Urteil auf Zensus 2021. Er habe Hoffnung, dass es dann zu einem besseren Ergebnis für die großen Städte komme, sagte Berlins Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD) nach der Urteilsverkündung am Mittwoch in Karlsruhe. Bis 2021 werde Berlin seine Möglichkeiten nutzen, um zum Beispiel ein besseres Melderegister zu schaffen. KARLSRUHE - Die Finanzsenatoren von Berlin und Hamburg richten nach der Niederlage vor dem Bundesverfassungsgericht in Sachen Zensus ihre Hoffnungen auf die nächste Volkszählung 2021. (Wirtschaft, 19.09.2018 - 13:41) weiterlesen...

Brüssel: Keine illegalen Steuertricks von McDonald's in Luxemburg. Luxemburg habe nicht gegen EU-Beihilferegeln verstoßen, teilte die EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel mit. BRÜSSEL - Der US-Fastfood-Konzern McDonald's hat nach einer Entscheidung der EU-Wettbewerbshüter in Luxemburg nicht von illegalen Steuervergünstigungen profitiert. (Boerse, 19.09.2018 - 12:04) weiterlesen...

Kein Extra-Geld für Berlin und Hamburg - Zensus-Klagen gescheitert. Das Bundesverfassungsgericht bestätigte am Mittwoch die aktuellen Einwohnerzahlen der Städte und Gemeinden, die dafür eine wichtige Größe sind. Der Zensus im Jahr 2011 sei nach verfassungsgemäßen Methoden erfolgt. Berlin und Hamburg büßen wegen der Ergebnisse Jahr für Jahr viele Millionen Euro ein. (Az. KARLSRUHE - Die Stadtstaaten Berlin und Hamburg müssen ihre Hoffnungen auf höhere Zuwendungen aus dem Finanzausgleich begraben. (Wirtschaft, 19.09.2018 - 11:29) weiterlesen...

Zensus verfassungsgemäß - Stadtstaaten scheitern in Karlsruhe. Das entschied das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe am Mittwoch nach Klagen der Stadtstaaten Berlin und Hamburg gegen den Zensus 2011. KARLSRUHE - Die aktuellen Einwohnerzahlen der Städte und Gemeinden sind mit verfassungsgemäßen Methoden bestimmt worden. (Wirtschaft, 19.09.2018 - 10:29) weiterlesen...