Regierungen, USA

WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump lässt Wege erörtern, wie die USA doch noch Teil des transpazifischen Handelsabkommens TPP werden könnten.

12.04.2018 - 21:47:41

Trump lässt Möglichkeiten zur Teilnahme an TPP prüfen. Trump habe am Donnerstag seinen Handelsbeauftragten Robert Lighthizer sowie seinen Wirtschaftsberater Larry Kudlow beauftragt, entsprechende Möglichkeiten zu erkunden, sagte US-Senator Ben Sasse am Donnerstag nach einem Gespräch im Weißen Haus.

Trump habe am Donnerstag seinen Handelsbeauftragten Robert Lighthizer sowie seinen Wirtschaftsberater Larry Kudlow beauftragt, entsprechende Möglichkeiten zu erkunden, sagte US-Senator Ben Sasse am Donnerstag nach einem Gespräch im Weißen Haus.

Trump hatte sich im Wahlkampf vehement gegen einen Eintritt der USA in das Handelsabkommen ausgesprochen. Es wurde inzwischen von den elf anderen Teilnehmerländern, darunter wichtige Wirtschaftsnationen wie Japan, Südkorea und Mexiko, auch ohne die USA unterzeichnet.

Die Regierung von Trumps Vorgänger Barack Obama hatte darin eine Möglichkeit gesehen, gemeinsam mit internationalen Partnern eine Vormachtstellung Chinas in der Pazifik-Region Einhalt zu gebieten. Trump kämpft inzwischen an der Zoll-Front gegen China und riskiert dort nach Auffassung von Wirtschaftsexperten einen Handelskrieg.

Die bereits im Kongress fertig beschlossene US-Beteiligung an TPP war allerdings nicht durch Trumps Präsidentschaft allein verhindert worden. Im Wahlkampf hatte sich zum Schluss auch seine Gegenkandidatin Hillary Clinton gegen eine US-Beteiligung ausgesprochen. Trump unterzeichnete wenige Tage nach Amtseintritt ein Dekret zum Nichteintritt.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Ehemaliger US-Botschafter: EU hat US-Zöllen wenig entgegen zu setzen. "Die USA befinden sich auf dem Höhepunkt ihrer Macht", sagte der Diplomat, der am Mittwoch als Gast bei der Mitgliederversammlung des Arbeitgeberverbands Südwestmetall in Ludwigsburg sprach. LUDWIGSBURG - Nach Einschätzung des früheren US-Botschafters in Deutschland, John Kornblum, hat die EU im Handelskonflikt mit den USA kaum geeignete Druckmittel. (Boerse, 18.07.2018 - 18:30) weiterlesen...

Tesla will Rückforderung der Umweltprämie für Kunden abfedern (Boerse, 18.07.2018 - 18:24) weiterlesen...

Weltweite Schifffahrt wird sicherer - Neue Gefahr Cyber-Angriffe. Im vergangenen Jahr verloren Reedereien weltweit 94 größere Schiffe mit über 100 Tonnen, geht aus einer Analyse von AGCS hervor, dem Industrie- und Spezialversicherer des Allianz-Konzerns. Das sei ein Rückgang von vier Prozent gemessen am Vorjahr, teilte das Unternehmen am Mittwoch in München mit. In einem Zeitraum von zehn Jahren seien die Schiffsverluste gar um 38 Prozent gefallen. Die meisten der verlorenen Schiffe sind gesunken, andere gestrandet oder so stark beschädigt, dass sie nur noch abgewrackt werden können. MÜNCHEN/HAMBURG - Die internationale Schifffahrt ist deutlich sicherer geworden. (Wirtschaft, 18.07.2018 - 17:41) weiterlesen...

Fortschritte bei Diesel-Umrüstungen - Scheuer macht Tempo. Insgesamt seien bisher rund 2,9 Millionen Fahrzeuge umgerüstet worden, sagte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Wir sind auf einem guten Weg", sagte Scheuer. Er forderte die Konzerne aber zu mehr Tempo auf. BERLIN - Bei der Umrüstung älterer Diesel mit besserer Abgas-Software gibt es Fortschritte. (Boerse, 18.07.2018 - 17:40) weiterlesen...

Regierung will Zukunftsthema Künstliche Intelligenz voranbringen. Das Kabinett beschloss am Mittwoch Eckpunkte einer Strategie, die in den kommenden Monaten erarbeitet werden soll. Demnach soll zum Beispiel die Forschung in Deutschland und Europa vernetzt und gestärkt werden. Der Transfer von Ergebnissen soll beschleunigt und Unternehmensgründungen gefördert werden, ebenso wie der notwendige Strukturwandel in Unternehmen und auf dem Arbeitsmarkt. BERLIN - Die Bundesregierung will bei der Zukunftstechnologie Künstliche Intelligenz massiv aufholen und Deutschland zu einem weltweit führenden Standort machen. (Wirtschaft, 18.07.2018 - 17:02) weiterlesen...

Nach WM-Sieg: Macron nimmt Unternehmenschefs in die Pflicht. Die 40-Jährige traf die Chefs der hundert größten Unternehmen des Landes im Élyséepalast, um auf mehr Ausbildung und Praktika zu dringen. "Ein Land kann nicht Erfolg haben, wenn nur einige Erfolg haben", sagte der Staatschef am Dienstagabend. PARIS - Im Kampf gegen die Benachteiligung junger Menschen und Gewalt in französischen Vorstädten nimmt Staatschef Emmanuel Macron Unternehmen in die Pflicht. (Wirtschaft, 18.07.2018 - 16:28) weiterlesen...