Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

trading-house Börsenakademie

Gemeinsam erfolgreich

MARKETSX
Regierungen, USA

WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump hat überraschend seinen Nationalen Sicherheitsberater John Bolton entlassen.

10.09.2019 - 18:32:24

Trump entlässt Nationalen Sicherheitsberater Bolton. Trump schrieb auf Twitter, er habe Bolton am Montagabend zum Rücktritt aufgefordert. Dieser habe am Dienstagmorgen seinen Rückzug erklärt. Trump begründete den Schritt mit inhaltlichen Meinungsverschiedenheiten. "Ich war mit vielen seiner Vorschläge nicht einverstanden, wie auch andere in der Administration, und deshalb habe ich ihn gebeten zurückzutreten." In der kommenden Woche werde er einen Nachfolger benennen.

Erst am Dienstagmorgen hatte das Weiße Haus einen Presseauftritt Boltons gemeinsam mit Außenminister Mike Pompeo und Finanzminister Steven Mnuchin für die Mittagszeit angekündigt.

Bolton meldete sich auf Twitter selbst zu Wort und widersprach Trumps Darstellung offen. "Ich habe gestern Abend meinen Rücktritt angeboten und Präsident Trump sagte: "Lass uns morgen darüber sprechen"."

Bolton war seit April 2018 Nationaler Sicherheitsberater Trumps. Er folgte auf General H.R. McMaster.

Bolton gilt als Hardliner und als Befürworter eines Regimewechsels im Iran. US-Medien hatten berichtet, Differenzen zwischen Trump und Bolton habe es auch beim Thema Afghanistan gegeben. Bolton sei gegen ein von Trump für vergangenen Sonntag geplantes Geheimtreffen mit Taliban-Vertretern in Camp David gewesen, dem Landsitz des US-Präsidenten. Trump hatte das Treffen am Samstagabend abgesagt. Als Grund hatte er einen Taliban-Anschlag am vergangenen Donnerstag in Kabul angeführt, bei dem zwölf Menschen getötet worden waren, darunter ein US-Soldat. Die USA verhandeln seit Monaten mit den Taliban über ein Abkommen, das den Weg zu einem Abzug der US-Truppen und zu Frieden in dem Land bereiten soll.

In den vergangenen Monaten war Trump mehrfach mit Nachfragen konfrontiert gewesen, ob er mit Boltons Arbeit zufrieden sei. Er hatte Bolton bis dato stets verteidigt und etwa gesagt, er wisse um dessen Rolle als Hardliner, habe aber auch andere Berater, die einen weniger harten Kurs verfolgten.

Seit dem Amtsantritt Trumps hat es im Apparat der US-Regierung ungewöhnlich viele Rauswürfe, Personalwechsel und Rücktritte gegeben.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Pompeo: Angriffe in Saudi-Arabien waren 'kriegerischer Akt' des Irans. "Das war ein iranischer Angriff", sagte Pompeo nach Angaben des US-Senders CNN am Mittwoch vor der Landung in Dschidda, wo er mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman über eine Reaktion beraten wollte. "Wir hatten Glück, dass bei diesem Angriff keine Amerikaner getötet wurden, aber bei einem kriegerischen Akt dieser Art gibt es immer das Risiko, dass das passieren könnte." Auch Fox News zitierte Pompeo damit, dass er von einem "kriegerischen Akt" und einem "iranischen Angriff" sprach. WASHINGTON/RIAD - US-Außenminister Mike Pompeo hat den Iran für die Angriffe auf Ölanlagen in Saudi-Arabien verantwortlich gemacht und von einem "kriegerischen Akt" gesprochen. (Boerse, 18.09.2019 - 19:56) weiterlesen...

Saudischer Militärsprecher: Angriffe kamen nicht aus dem Jemen. Die Angriffe seien "ohne Frage vom Iran gefördert" worden, sagte Turki al-Malki am Mittwoch in der saudischen Hauptstadt Riad. Bei dem Angriff auf die Ölraffinerie in Abkaik seien insgesamt 18 Drohnen eingesetzt worden, bei der Attacke auf die Ölanlagen in Churais insgesamt sieben Marschflugkörper. Untersuchungen hätten gezeigt, dass die Raketen nicht aus dem Jemen abgefeuert sein können, sondern aus dem Norden kamen. RIAD - Nach den Angriffen auf wichtige Öleinrichtungen in Saudi-Arabien hat ein Militärsprecher des Königreichs den Iran für die Attacken mitverantwortlich gemacht. (Boerse, 18.09.2019 - 19:11) weiterlesen...

EU holt Russland und Ukraine zu Gasgesprächen an einen Tisch. Es geht vor allem um die Durchleitung russischen Gases durch ukrainische Pipelines, aber auch um Lieferungen an die Ukraine. Die bisherigen Verträge laufen Ende des Jahres aus. BRÜSSEL - Russland und die Ukraine verhandeln am Donnerstag unter Vermittlung der EU-Kommission über Gaslieferungen. (Boerse, 18.09.2019 - 19:06) weiterlesen...

WDH/Nach Angriff in Saudi-Arabien: Vereinte Nationen schicken Experten (Wiederholung: Tippfehler: Generalsekretär) (Boerse, 18.09.2019 - 18:44) weiterlesen...

WDH/ROUNDUP/'Cum-Ex'-Prozess: Angeklagter beschreibt Akteure als 'Industrie' (Tippfehler beseitigt) (Wirtschaft, 18.09.2019 - 18:32) weiterlesen...

Nach Angriff in Saudi-Arabien: Vereinte Nationen schicken Experten. Die UN-Fachleute hätten ihre Reise bereits angetreten, sagte UN-Genertalsekretär António Guterres am Mittwoch in New York. NEW YORK - Nach den Angriffen auf wichtige Ölanlagen in Saudi-Arabien haben die Vereinten Nationen ein Expertenteam zur Untersuchung in das Königreich geschickt. (Boerse, 18.09.2019 - 18:21) weiterlesen...