Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, USA

WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump hat den Sturz von Statuen bei den Protesten gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA in Zusammenhang mit Terrorismus gebracht.

26.06.2020 - 05:31:24

Trump: Statuen-Stürzer sind 'in gewisser Weise Terroristen'. Trump drohte Demonstranten, die versuchten, Statuen historischer Figuren in den USA zu Fall zu bringen, am Donnerstagabend (Ortszeit) im Sender Fox News mit schwerwiegenden Konsequenzen. "Jede Nacht werden wir härter und härter vorgehen", sagte Trump. "Und irgendwann wird es Vergeltung geben." Diese Demonstranten seien Vandalen und Anstifter - in Wahrheit seien sie aber "in gewisser Weise Terroristen".

Die Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd haben in den USA eine Debatte über die Erinnerungskultur des Landes angestoßen. In verschiedenen Landesteilen machten Demonstranten kurzen Prozess und brachten Statuen zu Fall, die historische Figuren darstellen, die in Verbindung mit Rassismus gebracht werden. In Washington waren Demonstranten am Montagabend bei dem Versuch gescheitert, eine Statue des siebten Präsidenten Andrew Jackson zu stürzen.

Trump sagte am Donnerstag, er habe den Sturz der Jackson-Statue gestoppt. Seine Regierung hat inzwischen die Nationalgarde mobilisiert, um Denkmäler in der Hauptstadt Washington zu schützen. Die rund 400 aktivierten Mitglieder seien bislang in Bereitschaft und würden die US-Parkpolizei unterstützen, um "jede Verunstaltung oder Zerstörung" zu verhindern, hatte der Sprecher der Nationalgarde in Washington, Craig Clapper, am Mittwoch auf Anfrage erklärt. Die Nationalgarde zählt zur Reserve der US-Armee.

Trump hat in Aussicht gestellt, noch in dieser Woche eine Verfügung zu erlassen, die Denkmäler und Statuen besser schützen soll. "Ich glaube, viele der Leute, die Statuen niederreißen, haben keine Ahnung, was die Statue ist", hatte er am Mittwoch gesagt. Am Dienstag hatte der US-Präsident Menschen, die Statuen stürzten, mit bis zu zehn Jahren Gefängnis gedroht.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

EU-Kommission bereit für Behörde zur Kontrolle von Geldwäsche. Dieses Organ brauche direkte Aufsichtsbefugnisse im Finanzsektor und außerhalb, sagte Kommissionsvize Valdis Dombrovskis am Mittwoch im Europaparlament. Die Befugnisse könnten einer neuen EU-Behörde oder der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde EBA gegeben werden. Dies müsste jedoch von weiteren Maßnahmen in den Mitgliedsstaaten unterstützt werden, um stärker gegen Geldwäsche vorgehen zu können, erklärte Dombroskis. BRÜSSEL - Die EU-Kommission hat ihre Bereitschaft signalisiert, eine neues Organ zur Kontrolle von Geldwäsche und Terrorfinanzierung einzurichten. (Wirtschaft, 08.07.2020 - 23:19) weiterlesen...

Trump: Nordamerikanisches Handelsabkommen 'historischer Sieg'. "Heute feiern wir den historischen Sieg, den wir vor einigen Tagen errungen haben", sagte Trump am Mittwoch neben seinem mexikanischen Amtskollegen im Rosengarten des Weißen Hauses. Der Nafta-Nachfolgevertrag der Vereinigten Staaten mit Mexiko und Kanada werde Wohlstand bringen. Die Beziehungen zwischen Mexiko und den USA seien stärker denn je zuvor, so Trump. WASHINGTON - US-Präsident Trump hat das neue nordamerikanische Freihandelsabkommens USMCA beim Besuch des mexikanischen Präsidenten Andrés Manuel López Obrador als wichtigen Meilenstein gefeiert. (Wirtschaft, 08.07.2020 - 22:51) weiterlesen...

Kanye West: Präsidentschaftspläne kamen mir unter der Dusche NEW YORK - Rapper Kanye West (43) hat in einem Interview zum ersten Mal über seine - per Tweet - angekündigte Kandidatur für das Amt des US-Präsidenten gesprochen. (Wirtschaft, 08.07.2020 - 21:19) weiterlesen...

Spahn: Maskenpflicht 'lieber drei Wochen zu spät' aufheben. Um das Risiko zu reduzieren, gebe es in bestimmten Situationen eine Maskenpflicht, sagte der CDU-Politiker am Mittwochabend in Berlin bei einer Online-Diskussion. Dafür gelte aus seiner Sicht: "Lieber drei Wochen zu spät aufgehoben als drei Wochen zu früh." Masken zu tragen sei nicht immer angenehm, es sei aber im Vergleich zu anderen Beschränkungen ein "relatives mildes Mittel". Wichtig sei dies vor allem, wenn Abstände nicht einzuhalten seien wie etwa im öffentlichen Nahverkehr oder beim Einkaufen. BERLIN - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat erneut vor zu frühen Lockerungen beim Tragen von Alltagsmasken in der Corona-Krise gewarnt. (Wirtschaft, 08.07.2020 - 21:18) weiterlesen...

EU-Parlament gibt grünes Licht für Nominierung von EBA-Direktor. 343 Abgeordnete sprachen sich am Mittwoch in Brüssel in einer geheimen Abstimmung für die Nominierung des Franzosen aus, 296 stimmten dagegen. Das EU-Parlament hatte zuvor wiederholt eine Frau für die Position an der Spitze der Behörde für Finanzmarktaufsicht gefordert. BRÜSSEL - Das Europaparlament hat mit einer knappen Mehrheit die Nominierung von François-Louis Michaud für den Posten des Exekutivdirektors der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde EBA durchgewunken. (Wirtschaft, 08.07.2020 - 21:17) weiterlesen...

Tschechisches Parlament billigt Rekorddefizit. Es beläuft sich auf 500 Milliarden Kronen, umgerechnet rund 18,8 Milliarden Euro. Ursprünglich war weniger als ein Zehntel dessen vorgesehen. Für den Nachtragshaushalt stimmten am Mittwochabend 104 Abgeordnete, dagegen waren 87. Das Parlament stimmte zudem der Abschaffung der Grunderwerbssteuer zu, um den Immobilienmarkt zu stützen. PRAG - Das tschechische Parlament hat ein Rekord-Haushaltsdefizit für dieses Jahr gebilligt, um die Folgen der Corona-Krise zu bewältigen. (Wirtschaft, 08.07.2020 - 21:01) weiterlesen...