Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Nahost

WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump hat den Einmarsch der Türkei in Nordsyrien kritisiert.

09.10.2019 - 19:23:24

Türkischer Einmarsch in Syrien ist 'eine schlechte Idee'. "Die Vereinigten Staaten befürworten diesen Angriff nicht und haben der Türkei deutlich gemacht, dass diese Operation eine schlechte Idee ist", hieß es am Mittwoch in einer Mitteilung Trumps. Der Präsident verteidigte erneut seine Entscheidung, US-Truppen aus dem syrischen Grenzgebiet zur Türkei abgezogen zu haben. Er habe immer deutlich gemacht, "dass ich diese endlosen, sinnlosen Kriege nicht kämpfen will - besonders jene, die den Vereinigten Staaten nicht nützen".

Trump teilte weiter mit, die Regierung in Ankara habe zugesagt, Zivilisten und religiöse Minderheiten zu schützen und sicherzustellen, dass es nicht zu einer humanitären Krise kommt. Man erwarte von der Türkei, dass sie sich an diese Zusagen halte. Die Türkei sei nun außerdem verantwortlich dafür, dass die in Nordsyrien gefangen gehaltenen Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) weiter in Gefangenschaft blieben. Die Türkei müsste außerdem sicherstellen, dass sich der IS nicht neu bilde.

Trump hatte US-Truppen aus dem nordsyrischen Grenzgebiet abgezogen und Erdogan damit den Weg für den Einmarsch geebnet. Kritiker warfen Trump vor, die Kurdenmilizen im Stich zu lassen, die Verbündete der US-Streitkräfte im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) waren. Senatoren im US-Kongress bereiten inzwischen eine parteiübergreifende Resolution für Sanktionen gegen die Türkei vor.

Der republikanische Senator Lindsey Graham schrieb am Mittwoch auf Twitter, er werde die Bemühungen im Kongress anführen, den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan "einen hohen Preis" zahlen zu lassen. Der demokratische Senator Chris Van Hollen teilte mit, die Arbeiten an der parteiübergreifenden Resolution würden demnächst abgeschlossen.

Van Hollen, aber auch Graham übten harsche Kritik an Trump. Graham - der eigentlich ein enger Vertrauter des republikanischen Präsidenten ist - schrieb: "Betet für unsere kurdischen Verbündeten, die von der Trump-Regierung schamlos im Stich gelassen wurden. Dieser Schritt stellt die Rückkehr des IS sicher." Van Hollen meinte: "Der IS feiert Trumps Verrat."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Merz will Basis an Entscheidung über Kanzlerkandidatur beteiligen. "Ich halte es grundsätzlich für eine gute Idee, die Mitglieder an Entscheidungen von großer inhaltlicher und personeller Tragweite zu beteiligen, so wie wir es letztes Jahr mit den Regionalkonferenzen erfolgreich gemacht haben", sagte Merz der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Mittwoch). BERLIN - Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz hat sich dafür ausgesprochen, die CDU-Basis an einer Entscheidung über den nächsten Kanzlerkandidaten der Union zu beteiligen. (Wirtschaft, 22.10.2019 - 19:42) weiterlesen...

Trump bezeichnet Amtsenthebungsverfahren als 'Lynchmord'. Zahlreiche Abgeordnete kritisierten Trumps Wortwahl am Dienstag scharf. Der Begriff "Lynchmord" wird in den USA historisch mit brutalen und rassistisch motivierten Tötungen Tausender Schwarzer in den Südstaaten in Verbindung gebracht. WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump hat das von den Demokraten gegen ihn angestrengte Amtsenthebungsverfahren als "Lynchmord" bezeichnet. (Wirtschaft, 22.10.2019 - 19:36) weiterlesen...

Neue Vorwürfe gegen Scheuer wegen geplatzter Pkw-Maut. Der Haushaltsexperte der Grünen im Bundestag, Sven-Christian Kindler, sagte am Dienstag, der CSU-Politiker habe den Bundestag und die Öffentlichkeit über die wahren Kosten der Pkw-Maut gezielt getäuscht. "Er wusste, dass sein Lieblingsprojekt deutlich mehr als die vom Bundestag genehmigten zwei Milliarden Euro kosten würde. Daher hat er Kosten und Risiken in erheblichem Ausmaß beim staatlichen Lkw-Maut-Betreiber Toll Collect versteckt." Zuerst hatten "Report Mainz" und die "Berliner Zeitung" darüber berichtet. BERLIN - Gegen Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer gibt es nach dem Scheitern der Pkw-Maut neue Vorwürfe. (Boerse, 22.10.2019 - 18:36) weiterlesen...

Kartellermittlung gegen Facebook erhält Zulauf weiterer US-Staaten. 47 Generalstaatsanwaltschaften zählt das Bündnis einer Mitteilung vom Dienstag zufolge mittlerweile, damit steht die weit überwiegende Mehrheit der US-Bundesstaaten hinter der Untersuchung. Facebooks Aktien reagierten mit deutlichen Kursverlusten auf die Nachricht. Als New Yorks Staatsanwältin Letitia James die Ermittlung im September ankündigte, waren zunächst nur acht Bundesstaaten und der Regierungsbezirk Washington DC mit dabei. NEW YORK - Etliche zusätzliche US-Bundesstaaten haben sich einer Allianz angeschlossen, die kartellrechtliche Bedenken gegen den Online-Riesen Facebook prüfen will. (Boerse, 22.10.2019 - 18:12) weiterlesen...

Brexit-Unterhändler Barnier soll künftige Beziehungen aushandeln. Die EU-Kommission machte die Ernennung am Dienstag bekannt. Sie gilt ab Mitte November. Barnier soll zunächst die Verhandlungen mit London über den EU-Austritt zuende führen und die Vorbereitungen für einen etwaigen Brexit ohne Vertrag leiten. Unmittelbar nach der Trennung will die EU dann mit Verhandlungen über die künftigen Beziehungen beginnen. STRASSBURG - Brexit-Unterhändler Michel Barnier wird Chef einer neuen Task Force für die Beziehungen der Europäischen Union zu Großbritannien. (Wirtschaft, 22.10.2019 - 16:48) weiterlesen...

Sie kamen mit Hunderten Traktoren - Bauernproteste gegen Agrarpolitik. Bei der zentralen Kundgebung in Bonn versammelten sich rund 6000 Teilnehmer, erwartet wurden bis zu 10 000. Ein Trecker-Konvoi dorthin war zehn Kilometer lang, wie die Polizei berichtete. Die Landwirte protestierten vor allem gegen strengere Regeln zum Umwelt- und Insektenschutz, weil sie dadurch ihre Existenz bedroht sehen. Auch in München, Hannover, Stuttgart und vielen anderen Städten versammelten sich Bauern mit ihren Treckern. BONN - Mit Hunderten Traktoren und kilometerlangen Konvois haben Bauern am Dienstag in vielen Regionen Deutschlands den Verkehr blockiert, um gegen die Agrarpolitik der Bundesregierung zu protestieren. (Boerse, 22.10.2019 - 16:29) weiterlesen...