Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Versorger

WASHINGTON - US-Außenminister Antony Blinken hat den Widerstand der Regierung von US-Präsident Joe Biden gegen die deutsch-russische Gaspipeline Nord Stream 2 bekräftigt.

11.03.2021 - 05:41:28

US-Außenminister Blinken bekräftigt US-Widerstand gegen Nord Stream 2. "Wir sind dagegen, und werden das auch weiterhin sein", sagte Blinken am Mittwoch (Ortszeit) bei einer Anhörung im Auswärtigen Ausschuss des US-Repräsentantenhauses. Die Pipeline verstoße gegen die EU-Prinzipien für Energiesicherheit. Sein Ministerium prüfe eingehend, ob gegen weitere Unternehmen wegen ihrer Mitarbeit beim Bau der Ostsee-Pipeline Strafmaßnahmen auf Basis der US-Sanktionsgesetze verhängt werden müssten.

Der hochrangigste Republikaner in dem Ausschuss, Michael McCaul, rief die Regierung des Demokraten Biden dazu auf, die Fertigstellung der Pipeline zu verhindern und weitere Sanktionen gegen beteiligte Unternehmen zu verhängen. Alles andere wäre ein Sieg für Kremlchef Wladimir Putin, sagte McCaul. "Wir sind zutiefst besorgt darüber, dass die starken Erklärungen der Regierung gegen die Pipeline nicht mit gleich starken Maßnahmen einhergehen."

Bislang haben die USA wegen Nord Stream 2 lediglich Sanktionen gegen das russische Unternehmen KVT-RUS verhängt, das das Verlegeschiff Fortuna betreibt - diese Strafmaßnahmen hatte die Regierung des republikanischen US-Präsidenten Donald Trump kurz vor dem Ende ihrer Amtszeit im Januar noch verkündet. In einem im vergangenen Monat vom US-Außenministerium unter Blinken veröffentlichten Bericht wurden entgegen der Erwartungen keine weiteren Unternehmen mit Strafmaßnahmen belegt oder bedroht.

Die USA laufen Sturm gegen das Projekt, weil sie eine zu große Abhängigkeit ihrer Partner in Europa von Russland befürchten. Kritiker der USA argumentieren dagegen, die Vereinigten Staaten wollten vielmehr ihr eigenes Gas in Europa verkaufen. Die Pipeline ist nach Blinkens Worten inzwischen zu 95 Prozent fertiggestellt.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Pentagon-Chef warnt vor Sicherheitsrisiken durch Klimawandel. "Der Klimawandel macht die Welt unsicherer und wir müssen handeln", sagte Austin am Donnerstag bei dem von US-Präsident Joe Biden einberufenen Klimagipfel. "Die Klimakrise ist eine zutiefst destabilisierende Kraft für unsere Welt." Austin fügte hinzu: "Heute kann keine Nation dauerhafte Sicherheit finden, ohne sich mit der Klimakrise auseinanderzusetzen. In unserem Beruf sind wir mit allen möglichen Bedrohungen konfrontiert, aber nur wenige von ihnen verdienen es wirklich, als existenziell bezeichnet zu werden." Auf die Klimakrise treffe eine solche Bezeichnung aber zu. WASHINGTON - US-Verteidigungsminister Lloyd Austin hat eindringlich vor den globalen Sicherheitsrisiken durch den Klimawandel gewarnt. (Wirtschaft, 22.04.2021 - 20:49) weiterlesen...

Hohe Inzidenz und Virus-Varianten: Tirol verlängert Ausreisetests. INNSBRUCK - Wegen steigender Infektionszahlen verlängert das österreichische Bundesland Tirol die Pflicht zu Corona-Ausreisetests ein weiteres Mal bis zum 5. Mai. Der Schritt sei auch wegen einer in Tirol aufgetretenen Coronavirus-Mutante beschlossen worden, die mit der britischen Virus-Variante verwandt sei, teilte die Landesregierung in Innsbruck am Donnerstag mit. Seit Ende März darf man Tirol nur mit einem negativen Testergebnis verlassen. Die Regel hätte am Samstag auslaufen sollen. Hohe Inzidenz und Virus-Varianten: Tirol verlängert Ausreisetests (Wirtschaft, 22.04.2021 - 20:40) weiterlesen...

Russland kündigt Rückzug von Soldaten an. Inmitten neuer Spannungen im Ukraine-Konflikt hatten die Übungen international Besorgnis ausgelöst. Die Soldaten hätten die Überprüfung ihrer Verteidigungsbereitschaft bestanden und würden von diesem Freitag an zu ihren ständigen Stationierungsorten zurückkehren, sagte Verteidigungsminister Sergej Schoigu am Donnerstag bei einem Krim-Besuch laut Agentur Tass. MOSKAU - Russland hat den Abzug mehrerer Militäreinheiten angekündigt, die in den vergangenen Tagen an Manövern auf der 2014 von Moskau einverleibten Schwarzmeer-Halbinsel Krim beteiligt waren. (Wirtschaft, 22.04.2021 - 20:04) weiterlesen...

Russland und Belarus wollen bei Verteidigung enger zusammenarbeiten. "Es gibt lebenswichtige Dinge, die einfach verstärkt werden müssen - dazu gehört die Sicherheit und die Verteidigung unseres Unionsstaates", sagte der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko der Staatsagentur Belta zufolge bei einem Treffen mit Russlands Staatschef Wladimir Putin in Moskau. MOSKAU - Russland und sein Nachbarland Belarus wollen bei der Verteidigung enger zusammenarbeiten. (Boerse, 22.04.2021 - 19:50) weiterlesen...

Frankreichs Premier: Höhepunkt der dritten Welle scheint hinter uns. "Der Höhepunkt der dritten Welle scheint hinter uns zu liegen", sagte er am Donnerstagabend bei einer Pressekonferenz. Die Situation verbessere sich langsam, die Zahl der Menschen auf den Intensivstationen habe seit einigen Tagen ein Plateau erreicht. Castex bestätigte außerdem schrittweise Lockerungen ab Mai und die Öffnung der Grundschulen ab Ende April. Pro Woche sollen dort rund Hunderttausende Speicheltests zur Verfügung stehen. PARIS - Frankreich hat den Höhepunkt der dritten Corona-Welle nach Ansicht von Premier Jean Castex wohl überstanden. (Boerse, 22.04.2021 - 19:20) weiterlesen...

Südkorea will eigene Klimaschutzziele erhöhen. Innerhalb dieses Jahres werde Südkorea seinen neuen Klimaschutzbeitrag (NDC) für 2030 bei den Vereinten Nationen einreichen, sagte Moon am Donnerstag bei dem von US-Präsident Joe Biden initiierten Online-Klimagipfel. SEOUL/WASHINGTON - Südkoreas Präsident Moon Jae In hat eine weitere Reduzierung der Treibhausgasemissionen seines Landes angekündigt, um das selbst gesteckte Ziel der CO2-Neutralität bis 2050 zu erreichen. (Wirtschaft, 22.04.2021 - 19:06) weiterlesen...