Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Deutschland

WASHINGTON - Seit Beginn der Corona-Pandemie sind weltweit bereits mehr als drei Millionen Menschen nach einer Infektion mit dem Virus gestorben.

17.04.2021 - 14:03:27

Bereits mehr als drei Millionen Corona-Tote weltweit. Das ging am Samstag aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervor. Damit stieg die Zahl der global bekannten Corona-Todesfälle innerhalb von rund drei Monaten von zwei auf drei Millionen an. Weltweit gab es bislang mehr als 140 Millionen bestätigte Infektionen mit dem Virus, wie Daten der Universität zeigten. Experten gehen bei Infektionen und Todesfällen von einer noch höheren Dunkelziffer aus.

Die Webseite der Universität wird regelmäßig mit eingehenden Daten aktualisiert und zeigt einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In manchen Fällen wurden die Zahlen aber auch wieder zeitweise nach unten korrigiert. Der WHO zufolge gab es bis Samstag 2,98 Millionen bestätigte Todesfälle und knapp 139 Millionen bekannte Infektionen.

Die Pandemie ist unterdessen weiter auf dem Vormarsch. Dem jüngsten Lagebericht der (WHO) vom Dienstag zufolge steigt die Zahl der global bestätigten Neuinfektionen bereits seit sieben Wochen an. Die meisten Neuinfektionen wurden zuletzt aus Indien, den USA, Brasilien, der Türkei und Frankreich gemeldet. In einigen Ländern, darunter Israel, Großbritannien, Chile und die USA, sind die Impfkampagnen inzwischen aber schon gut fortgeschritten, was die Pandemie dort bremsen dürfte.

Die meisten Corona-Todesfälle wurden bislang aus den USA gemeldet, wo seit Anfang vergangenen Jahres gut 566 000 Menschen starben. An zweiter Stelle folgt Brasilien. In dem südamerikanischen Land sind den Daten zufolge bereits rund 369 000 Menschen gestorben - vor drei Monaten waren es noch gut 200 000 gewesen. Mexiko hat bislang mehr als 211 000 Todesfälle gemeldet, Indien gut 175 000. In Europa wurden die meisten Corona-Toten aus Großbritannien registriert: Gut 127 000, rund 41 000 mehr als noch Mitte Januar. Dahinter folgen Italien (116 000), Frankreich (100 000) und Deutschland (80 000).

Die Opferzahl in den USA, wo rund 330 Millionen Menschen leben, ist weltweit die höchste in absoluten Zahlen. Relativ zur Einwohnerzahl ist die Zahl der Toten jedoch in einigen europäischen Ländern höher. In den USA starben den Daten der Johns-Hopkins-Universität zufolge rund 172 Menschen pro 100 000 Einwohner, vergleichbar dem Wert in Brasilien und in Mexiko. In Tschechien wiederum liegt dieser Wert bei 265, in Belgien bei 206 und in Großbritannien bei 191. In Deutschland sind demnach 96 Menschen pro 100 000 Einwohner gestorben.

Das Coronavirus Sars-CoV-2 kann die Erkrankung Covid-19 auslösen, die tödlich verlaufen kann. Es gibt in allen Altersgruppen Todesfälle, aber ältere und immungeschwächten Patienten sind besonders betroffen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Erste Corona-Lockerungen in Sicht - Warnungen vor 'Übermut'. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte am Mittwoch in Berlin, mit sinkenden Infektionszahlen und auf den Intensivstationen gehe "alles in die richtige Richtung". Es gelte nun aber, sehr aufzupassen, dass Zuversicht nicht zu Übermut werde und es kein Zuviel an Kontakten und Lockerungen gebe. Für Einreisen nach Deutschland gelten ab Donnerstag einheitliche Regeln, die auch Erleichterungen für Geimpfte, Genesene und Urlaubsrückkehrer aus bestimmten Zielen in Europa bringen sollen. BERLIN - Angesichts der bundesweit entspannteren Corona-Lage kommen in ersten Regionen Lockerungen bei Alltagsbeschränkungen in Sicht - die Bundesregierung mahnt aber zu weiter nötiger Vorsicht. (Wirtschaft, 12.05.2021 - 17:27) weiterlesen...

Slowakei will Sputnik V ab Juni ohne EU-Zulassung einsetzen. Dafür seien nur noch einige organisatorische Vorbereitungen notwendig, erklärte der slowakische Gesundheitsminister Vladimir Lengvarsky am Mittwoch in Bratislava. Schon Anfang März hatte die Slowakei aus Russland 200 000 Dosen des Impfstoffs erhalten, setzte ihn aber wegen der fehlenden Zulassung bisher nicht ein. BRATISLAVA - Der von der EU nicht zugelassene Corona-Impfstoff Sputnik V soll in der Slowakei ab Anfang Juni zum Einsatz kommen. (Wirtschaft, 12.05.2021 - 17:22) weiterlesen...

'Internierungslager abreißen' - Deutschland hält Xinjiang-Treffen ab. "Die Menschenrechte sind universell und alle UN-Mitgliedstaaten haben die bedingungslose Verpflichtung, sie zu respektieren. Nach dem, was wir heute gehört haben und hören, ist dies in Xinjiang sicher nicht der Fall", sagte der deutsche Botschafter Christoph Heusgen am Mittwoch in New York. Die Internierungslager für Hunderttausende Angehörige der Minderheit der Uiguren in der Region müssten abgerissen werden. NEW YORK - Gegen den Widerstand Pekings haben Deutschland und andere Länder bei den Vereinten Nationen die Unterdrückung von Minderheiten in der chinesischen Region Xinjiang angeprangert. (Wirtschaft, 12.05.2021 - 17:19) weiterlesen...

Kabinett beschließt neues Klimagesetz - mit Überraschungspaket. Die Bundesregierung hat nur 13 Tage nach einem entscheidenden Urteil des Bundesverfassungsgerichts ein geändertes Klimaschutzgesetz auf den Weg gebracht. "Vor genau zwei Wochen hätte ich das nicht für möglich gehalten", sagte Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) am Mittwoch zum Kabinettsbeschluss, der Deutschland bis 2045 treibhausgasneutral machen soll. BERLIN - Erst schien monatelang kaum etwas in Sachen Klimaschutzpolitik voranzukommen, jetzt geht es Schlag auf Schlag. (Wirtschaft, 12.05.2021 - 17:15) weiterlesen...

Einnahmen erholen sich langsam. Finanziell sei Deutschland auch wieder "auf Kurs", meint Finanzminister Olaf Scholz (SPD). Doch "auf Kurs" heißt nicht, dass das Ziel schon erreicht ist - auch das wird klar, wenn man auf die am Mittwoch vorgestellten Zahlen der Steuerschätzer blickt. Die Corona-Krise hat ein gewaltiges Loch in die Staatskassen gerissen. Erst 2023 wird der Bund wohl wieder so viele Steuern einnehmen wie vor der Krise im Jahr 2019. BERLIN - Vieles, sagt der Vizekanzler, spreche dafür, dass es bald geschafft sei: Die Impfzahlen gehen hoch, die Corona-Infektionszahlen runter. (Wirtschaft, 12.05.2021 - 17:14) weiterlesen...

Bezahlen an Ladesäulen für E-Autos soll einfacher werden. BERLIN - Wer sein Elektroauto an öffentlich zugänglichen Ladesäulen laden will, soll künftig durch ein einheitliches System einfacher bezahlen können. Das Kabinett hat am Mittwoch eine entsprechende Novellierung der Ladesäulenverordnung auf den Weg gebracht. Diese sieht vor, dass Betreiber von Ladesäulen künftig mindestens eine kontaktlose Zahlung mit gängiger Debit- und Kreditkarte anbieten müssen. Die Regelung zum einheitlichen Bezahlsystem gilt für alle Ladesäulen, die ab dem 1. Juli 2023 in Betrieb genommen werden, schon betriebene Ladesäulen müssen nicht nachgerüstet werden. Bezahlen an Ladesäulen für E-Autos soll einfacher werden (Boerse, 12.05.2021 - 16:59) weiterlesen...