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WASHINGTON - Nach Vorwürfen der Manipulation eines Berichts zugunsten Chinas berät das Aufsichtsgremium des Internationalen Währungsfonds (IWF) weiter über die Zukunft von Direktorin Kristalina Georgiewa.

11.10.2021 - 14:22:26

IWF-Aufseher fällen noch keine Entscheidung über Direktorin Georgiewa. Um weitere Details aufzuklären, habe sich der Exekutivrat erneut mit der IWF-Chefin und den Anwälten getroffen, die den Vorfall im Auftrag der Weltbank untersucht hätten, erklärte IWF-Sprecher Gerry Rice am späten Sonntagabend (Ortszeit). Der Rat habe bei dieser Sitzung bedeutende Fortschritte gemacht und wolle die Angelegenheit "sehr bald" abschließen.

Das 24-köpfige Gremium, in dem die IWF-Mitgliedstaaten beziehungsweise Anteilseigner vertreten sind, sei einer "gründlichen, objektiven und zeitnahen Überprüfung" verpflichtet, erklärte Rice. Das Gremium hatte zuletzt am Freitag bis in den Abend über die Angelegenheit beraten.

Georgiewa wird vorgeworfen, auf ihrem vorigen Spitzenposten bei der Weltbank ein wichtiges Länderranking zugunsten Chinas beeinflusst zu haben. Sie soll 2017 Druck auf Mitarbeiter gemacht haben, um ein Abrutschen Chinas im sogenannten "Doing Business"-Ranking der Weltbank zu verhindern, wie im September eine Untersuchung durch eine von der Weltbank beauftragte Anwaltskanzlei ergab. Georgiewa weist die Vorwürfe zurück. Die 68-jährige Bulgarin, eine frühere EU-Kommissarin, steht seit zwei Jahren an der Spitze des IWF.

Der Skandal kommt für IWF und Weltbank zur Unzeit, denn ausgerechnet in dieser Woche versammeln sich Finanzminister, Zentralbanker sowie Vertreter aus Finanzwirtschaft und Entwicklungszusammenarbeit zur Jahrestagung der Organisationen. Das Treffen findet wegen der Pandemie nur teils in Washington statt. Vieles passiert online.

@ dpa.de

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