Indikatoren, USA

WASHINGTON - Nach dem Börsen-Crash der Vorwoche hat am Mittwoch eine überraschend hohe US-Inflation die Sorge vor steigenden Zinsen abermals befeuert.

14.02.2018 - 17:15:43

Hohe US-Inflation verunsichert Finanzmärkte. Die Finanzmärkte gerieten unter Druck - von einer erneuten Panik kann jedoch keine Rede sein. Die US-Verbraucherpreise seien im Januar um 2,1 Prozent gestiegen, teilte das US-Arbeitsministerium in Washington mit. Das war zwar genauso viel wie im Vormonat. Viele Experten hatten aber mit einer Abschwächung der Teuerung gerechnet.

WASHINGTON - Nach dem Börsen-Crash der Vorwoche hat am Mittwoch eine überraschend hohe US-Inflation die Sorge vor steigenden Zinsen abermals befeuert. Die Finanzmärkte gerieten unter Druck - von einer erneuten Panik kann jedoch keine Rede sein. Die US-Verbraucherpreise seien im Januar um 2,1 Prozent gestiegen, teilte das US-Arbeitsministerium in Washington mit. Das war zwar genauso viel wie im Vormonat. Viele Experten hatten aber mit einer Abschwächung der Teuerung gerechnet.

ROUNDUP/Junckers Traum für die EU: Mehr Mitbestimmung der Bürger

BRÜSSEL - Die Europäische Union soll nach dem Willen von Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker bürgernäher werden und die Wähler stärker beteiligen. Der Luxemburger warb am Mittwoch in Brüssel für einschneidende Änderungen in den Institutionen der Staatengemeinschaft. "Ich hätte gerne, dass in einer irgendwie absehbaren Zeit dafür gesorgt wird, dass wir ein Zwei-Kammer-System in Europa haben." Zudem sprach er sich für die kommende Europawahl dafür aus, dass die Parteien erneut Spitzenkandidaten benennen, die europaweit Wahlkampf machen und die Aussicht auf das mächtige Amt des Kommissionspräsidenten haben.

ROUNDUP/Oettinger: Besserer Grenzschutz würde EU Milliardensumme kosten

BRÜSSEL - EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger rechnet mit hohen Milliardenkosten für einen besseren Schutz der EU vor illegaler Migration. Nach Berechnungen seiner Experten für ein Treffen der Staats- und Regierungschefs in der kommenden Woche würde ein umfassendes EU-Grenzschutzsystem Investitionen in Höhe von bis zu 150 Milliarden Euro erfordern. Eine einfache Verbesserung des aktuellen Außengrenzschutzes schlägt demnach über einen Zeitraum von sieben Jahren mit 20 bis 25 Milliarden Euro zu Buche.

ROUNDUP/Staatskrise in Südafrika: Parlament will Zuma absetzen

KAPSTADT - Der Konflikt um den umstrittenen südafrikanischen Präsidenten Jacob Zuma hat sich dramatisch zugespitzt. Wegen zahlreicher Korruptionsskandale will das Parlament den 75-Jährigen am Donnerstag mit einem Misstrauensvotum stürzen. Dafür votiert die Regierungspartei ANC gemeinsam mit der Opposition in offener Abstimmung. Das kam in der jungen Geschichte Südafrikas als Demokratie seit 1994 noch nie vor.

ROUNDUP: Milliardenhilfe für Irak-Wiederaufbau - aber 'starke Zurückhaltung'

KUWAIT-STADT - Nach dem Kampf gegen die IS-Terrormiliz haben mehrere Nachbarn aus der Region dem Irak Milliardenhilfen beim Wiederaufbau des zerstörten Landes versprochen. Bei einer internationalen Konferenz in Kuwait machten am Mittwoch neben dem Gastgeber die Regierungen der Türkei und Saudi-Arabiens die größten Zusagen. Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) zeigte sich dennoch enttäuscht von der mangelnden Solidarität der internationalen Geber. Es gebe insgesamt eine "starke Zurückhaltung", sagte Müller.

Bundesregierung: London muss Pläne für Zeit nach Brexit vorlegen

BERLIN - Die Bundesregierung hat die britische Premierministerin Theresa May aufgefordert, ihre Vorstellungen zum künftigen Verhältnis Großbritanniens und der EU auf den Tisch zu legen. "Da wird die Zeit knapp", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch in Berlin. "Es ist für uns wichtig, dass Großbritannien seine Vorstellungen konkretisiert." May kommt an diesem Freitag zu einem Treffen mit Kanzlerin Angela Merkel nach Berlin.

USA: Einzelhandelsumsätze fallen überraschend

WASHINGTON - Die Umsätze im US-Einzelhandel sind im Januar überraschend gesunken. Sie seien um 0,3 Prozent zum Vormonat gefallen, teilte das US-Handelsministerium am Mittwoch in Washington mit. Dies ist der stärkste Rückgang seit Februar 2017. Bankvolkswirte hatten hingegen einen Zuwachs von 0,2 Prozent erwartet.

Oettinger: Besserer Grenzschutz würde EU Milliardensumme kosten

BRÜSSEL - EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger rechnet mit hohen Milliardenkosten für einen besseren Schutz der EU-Außengrenzen. Nach Berechnungen seiner Experten für ein Treffen der Staats- und Regierungschefs in der kommenden Woche würde ein umfassendes EU-Grenzschutzsystem Investitionen in Höhe von bis zu 150 Milliarden Euro erfordern. Eine einfache Verbesserung des aktuellen Außengrenzschutzes schlägt demnach über einen Zeitraum von sieben Jahren mit 20 bis 25 Milliarden Euro zu Buche.

Schweizer Notenbank plant kein digitales Zentralbank-Geld

FRANKFURT - Für die Schweizerische Nationalbank (SNB) ist die Ausgabe von digitalem Zentralbankgeld derzeit kein Thema. Unter anderem würde eine virtuelle Zentralbank-Währung die Aufgabe erschweren, für Finanzstabilität zu sorgen, sagte SNB-Vizepräsident Fritz Zurbrügg am Mittwoch auf einer Veranstaltung in Frankfurt. Die gehandelten Kryptodevisen bewegten sich weiterhin in einer Nische. "Sie sind nicht breit akzeptiert als Zahlungsmittel und dienen kaum als Recheneinheit."

ROUNDUP/Bundesbank-Studie: Deutschland ist weiterhin Land der Barzahler

FRANKFURT - Bargeld bleibt trotz aller technischen Neuerungen das beliebteste Zahlungsmittel der Bundesbürger. "Die Liebe der Deutschen zum Bargeld (...) ist ungebrochen", stellte Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele am Mittwoch in Frankfurt fest.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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Eurozone: Leistungsbilanz mit geringerem Überschuss. Er fiel saisonbereinigt von 36,8 Milliarden Euro im Vormonat auf 32,0 Milliarden Euro, wie die Europäischen Zentralbank (EZB) am Freitag mitteilte. Unbereinigt stieg der Überschuss von 24,2 Milliarden Euro auf 40,6 Milliarden Euro. FRANKFURT - Der Überschuss in der Leistungsbilanz der Eurozone ist im März gesunken. (Wirtschaft, 18.05.2018 - 11:34) weiterlesen...

Umfrage: Beste Stimmung im deutschen Mittelstand. In der Frühjahrserhebung des Bankenverbandes BVR und der DZ Bank bewerten 92 Prozent der 1500 repräsentativ befragten Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage als "gut" oder "sehr gut". Das ist nach Angaben vom Freitag der höchste Wert seit dem Auftakt der regelmäßigen Umfrage im Jahr 1995. FRANKFURT - Die Stimmung im deutschen Mittelstand ist einer Umfrage zufolge so gut wie seit Jahren nicht. (Wirtschaft, 18.05.2018 - 10:33) weiterlesen...

Japan: Preisauftrieb schwächt sich überraschend deutlich ab. Im April schwächte sich der Preisauftrieb überraschend deutlich ab. Die Kernrate, bei der schwankungsanfällige Preise für Nahrungsmittel herausgerechnet werden, sei im April um 0,7 Prozent gestiegen, teilte die Regierung am Freitag in Tokio mit. Der Anstieg fiel damit geringer aus, als es Experten zuvor erwartet hatten. TOKIO - In Japan bleibt die Inflation weiter deutlich hinter dem Ziel der Währungshüter zurück. (Wirtschaft, 18.05.2018 - 06:54) weiterlesen...

USA: Frühindikatoren steigen wie erwartet. Er legte zum Vormonat um 0,4 Prozent zu, wie das private Forschungsinstitut Conference Board am Donnerstag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten mit diesem Anstieg gerechnet. Der Zuwachs vom März wurde von 0,3 auf 0,4 Prozent korrigiert. WASHINGTON - In den USA ist der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren im April erwartungsgemäß gestiegen. (Wirtschaft, 17.05.2018 - 16:12) weiterlesen...

USA: Industrieproduktion steigt dritten Monat in Folge. Sie sei im Vergleich zum Vormonat um 0,7 Prozent gestiegen, teilte die US-Notenbank Fed am Mittwoch in Washington mit. Dies ist der dritte Anstieg in Folge, nachdem die Produktion im März um revidiert ebenfalls 0,7 Prozent (zuvor 0,5 Prozent) und im Februar um 1,0 Prozent im Monatsvergleich gestiegen war. WASHINGTON - In den USA hat die Industrieproduktion im April weiter zugelegt. (Wirtschaft, 16.05.2018 - 15:35) weiterlesen...

USA: Baubeginne fallen stärker als erwartet. Sowohl die Zahl der neu begonnenen Bauten als auch die Genehmigungen für Neubauten gingen zurück, wie aus Zahlen des Handelsministeriums vom Mittwoch hervorgeht. WASHINGTON - Die US-Bauwirtschaft hat im April einen Dämpfer bekommen. (Wirtschaft, 16.05.2018 - 14:45) weiterlesen...