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Regierungen, USA

WASHINGTON - Nach Berichten über finanzielle Probleme seiner Kampagne hat US-Präsident Donald Trump erklärt, für seine Wiederwahl notfalls auch Geld aus seinem Privatvermögen einsetzen zu wollen.

08.09.2020 - 19:18:29

Trump will für den Wahlkampf notfalls eigenes Vermögen einsetzen. "Ich würde das tun, wenn ich müsste, aber wir sind in einer sehr guten Lage", sagte Trump am Dienstag mit Blick auf die Finanzen seines Wahlkampfteams. Sein Team habe derzeit "viel mehr Geld" zur Verfügung als zur gleichen Zeit im Wahlkampf vor vier Jahren, sagte Trump.

Falls für einen Wahlsieg wider Erwarten mehr Geld nötig sei, würde er das zuschießen, sagte der frühere New Yorker Immobilienunternehmer. "Was auch immer nötig ist, wir müssen gewinnen", sagte Trump. "Das ist die wichtigste Wahl in der Geschichte unseres Landes", sagte er vor dem Abflug zu Auftritten in den Bundesstaaten Florida und North Carolina. Trump sagte zur finanziellen Lage der Kampagne, diese habe wegen der Corona-Pandemie schon früher als geplant Geld für Werbung ausgeben müssen, "um Falschinformation zu begegnen".

Die "New York Times" hatte am Wochenende in einem ausführlichen Artikel berichtet, dass die Kampagne wegen hoher Ausgaben weniger als zwei Monate vor der Wahl unter großem Kostendruck stehe. Auch andere US-Medien hatten berichtet, dass Trumps Kampagne trotz eines massiven Spendenaufkommens bereits einen Großteil ihrer Mittel ausgegeben habe. US-Kampagnen wenden in der Regel viel Geld für TV- und Online-Werbung auf.

Trump und seine Republikaner erhielten seit dem Beginn der Kampagne für Trumps Wiederwahl bis Ende Juli nach eigenen Angaben insgesamt 1,1 Milliarden Dollar (gut 900 Mio Euro). Das Spendenaufkommen für August hat die Kampagne noch nicht bekanntgegeben. Trumps Herausforderer Joe Biden und die Demokraten konnten alleine im August 364,5 Millionen Dollar für ihren Wahlkampf einsammeln. Im Juni und Juli hatten die Demokraten jeweils rund 140 Millionen Dollar Spenden eingesammelt.

Trump wirbt allerdings schon wesentlich länger als Biden hohe Spenden ein, weil es seit Langem als sicher galt, dass er sich für die Republikaner um eine zweite Amtszeit bewerben würde. Die hohen Spendensummen für beide Kandidaten lassen auch erkennen, wie umkämpft die Wahl vom 3. November weiterhin ist.

@ dpa.de

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