Haushalt, Steuern

WASHINGTON - Mit großer Wucht ist der Hurrikan "Michael" an der Küste des US-Bundesstaats Florida auf Land getroffen.

10.10.2018 - 20:12:25

'Monster'-Hurrikan 'Michael' trifft in Florida auf Land. Der Hurrikan der zweithöchsten Kategorie vier sei am Mittwoch nordwestlich von Mexico Beach in Florida mit Windgeschwindigkeiten von 250 Stundenkilometern auf die Küste gestoßen, teilte das Nationale Hurrikan-Zentrum auf Twitter mit. Der Sturm habe dabei nochmal an Kraft zugelegt. Das Zentrum warnte besonders vor Sturmfluten, die eine Höhe von mehr als vier Metern erreichen könnten.

Unmittelbar zuvor hatte US-Präsident Donald Trump vor der Wucht des Sturms gewarnt, der sich zu einem "Monster" ausgewachsen habe. Wegen des Hurrikans kam Trump am Mittwoch im Weißen Haus mit dem Chef der Katastrophenschutzbehörde Fema, Brock Long, und mit Heimatschutzministerin Kirstjen Nielsen zusammen. Long sagte: "Dies wäre der intensivste Hurrikan seit 1851, der diese Gegend getroffen hat, wenn ich mich recht erinnere."

"Michael" hat rasant an Stärke gewonnen: Am Dienstag war der Sturm zunächst zu einem Hurrikan der Kategorie drei hochgestuft worden, in der Nacht zu Mittwoch dann zu Kategorie vier. Die höchste Stufe ist fünf. Die Behörden hatten zahlreiche Menschen eindringlich dazu aufgerufen, das betroffene Gebiet zu verlassen. Long sagte: "Wir sind besorgt, dass viele Bürger sich dazu entschlossen haben, die Warnungen nicht zu befolgen."

Trump kündigte an, das Katastrophengebiet voraussichtlich am Sonntag oder Montag zu besuchen. Bei einem früheren Besuch befürchte er, den Helfern in den Weg zu kommen, sagte der Präsident.

Eine CNN-Reporterin im Sturmgebiet sagte, Menschen in der Gegend hätten am Dienstag noch gedacht, sie würden einen Hurrikan der Kategorie zwei aussitzen. Als sie dann am Mittwoch aufgewacht seien, seien sie mit einem Sturm der Kategorie vier konfrontiert gewesen. Der Gouverneur von Florida, Rick Scott, hatte am Morgen gesagt, es sei nun zu spät, noch aus dem Sturmgebiet zu fliehen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

WDH: Trump streitet vor laufenden Kameras mit Demokraten um Grenzmauer (Wiederholung mit berichtigtem Wochentag im ersten Absatz, es muss heißen "Dienstag" rpt. (Wirtschaft, 11.12.2018 - 22:44) weiterlesen...

Trump streitet vor laufenden Kameras mit Demokraten um Grenzmauer. Bei dem Gespräch im Weißen Haus mit den Fraktionschefs der Demokraten im Senat und im Repräsentantenhaus, Chuck Schumer und Nancy Pelosi, drohte der republikanische Präsident am Mittwoch mit einem Stillstand von Teilen der Regierung. "Wenn wir keine Grenzsicherung haben, werden wir die Regierung schließen", sagte Trump. "Ich bin stolz darauf, die Regierung für Grenzsicherung zu schließen." Die Demokraten und einige Republikaner sind gegen den Bau der Mauer. WASHINGTON - Im Streit um die von ihm angestrebte Mauer an der Grenze zu Mexiko hat sich US-Präsident Donald Trump vor laufenden Kameras einen heftigen Schlagabtausch mit der Opposition geliefert. (Wirtschaft, 11.12.2018 - 19:57) weiterlesen...

UN sehen wegen Syrienkrise Milliardenbedarf in Ländern der Region GENF - Die Kriegshandlungen in Syrien gehen zurück, aber die Not von Millionen Menschen bleibt: Die Vereinten Nationen beziffern den Bedarf für die in geflohenen und in der Region gebliebenen Menschen 2019 auf 5,5 Milliarden Dollar (4,8 Milliarden Euro). (Wirtschaft, 11.12.2018 - 14:32) weiterlesen...

Österreich attackiert Deutschland wegen Pkw-Maut vor EuGH. Die Abgabe verstoße gegen EU-Recht, hieß es am Dienstag vom österreichischen Verkehrsministerium nach der mündlichen Verhandlung in Luxemburg. Straßennutzer würden unter anderem aufgrund der Staatsangehörigkeit diskriminiert (Rechtssache C 591/17). LUXEMBURG - Im Streit um die Pkw-Maut hat Österreich die deutsche Regelung vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) angegriffen. (Wirtschaft, 11.12.2018 - 14:24) weiterlesen...

Deutschland erhöht Beitrag für Klimaanpassung in Entwicklungsländern. Bundesumweltministerin Svenja Schulze sagte am Dienstag auf der UN-Klimakonferenz im polnischen Kattowitz (Katowice) einen zusätzlichen Beitrag von 70 Millionen Euro zu. "Wir setzen mit unserer Unterstützung für den Anpassungsfonds ein Zeichen der Solidarität", teilte die SPD-Politikerin mit. KATTOWITZ - Deutschland stockt seine Finanzhilfe für die Anpassung von Entwicklungsländern an den Klimawandel auf. (Wirtschaft, 11.12.2018 - 11:46) weiterlesen...

Ministerin: Macrons Maßnahmen kosten bis zu zehn Milliarden Euro. Es sei jetzt an der Regierung, genaue Zahlen zu errechnen, sagte Borne am Dienstag dem Radiosender Franceinfo. PARIS - Die Zugeständnisse des französischen Präsidenten Emmanuel Macron in der "Gelbwesten"-Krise schlagen nach Einschätzung von Verkehrsministerin Elisabeth Borne mit etwa acht bis zehn Milliarden Euro zu Buche. (Wirtschaft, 11.12.2018 - 09:57) weiterlesen...