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USA, Afghanistan

WASHINGTON / KABUL - Die US-Regierung und die Notenbank haben Medienberichten zufolge den Großteil von Afghanistans Währungsreserven eingefroren.

19.08.2021 - 05:38:28

USA frieren Währungsreserven Afghanistans in Milliardenhöhe ein. Es gehe darum, die Anlagen nicht in die Hände der Taliban fallen zu lassen, zitierte unter anderem die "Washington Post" Kreise aus dem US-Finanzministerium. Der nach der Machtübernahme der Taliban außer Landes geflohene bisherige afghanische Zentralbankchef Adschmal Ahmadi erklärte am Mittwoch über Twitter, rund sieben Milliarden Dollar (sechs Milliarden Euro) der Reserven seien bei der US-Notenbank in Verwahrung. Weitere zwei Milliarden Dollar sind demnach anderweitig international angelegt.

Die Taliban hätten daher wohl nur Zugriff auf bis zu 0,2 Prozent der Währungsreserven, schrieb er weiter. Weil in Afghanistan bislang deutlich mehr US-Dollar ausgegeben als eingenommen wurden, war die Zentralbank zudem auf regelmäßige Lieferungen von US-Bargeld angewiesen. Ahmadi zufolge hat die Zentralbank nun aber kaum mehr US-Dollar, weil die Lieferungen angesichts des Vormarsches der Taliban eingestellt worden seien. Der Mangel an US-Dollar könnte zu Kapitalkontrollen, einer Begrenzung von Abhebungen und zu einem Verfall des Kurses der örtlichen Währung führen.

Das "Wall Street Journal" berichtete zuletzt, die US-Regierung werde sich auch darum bemühen, eine bereits geplante Erhöhung der Reserven Afghanistans beim Internationalen Währungsfonds (IWF) in Höhe von rund 450 Millionen US-Dollar zu blockieren. Der IWF erklärte daraufhin am Mittwoch, die Organisation werde sich von der Meinung der internationalen Gemeinschaft leiten lassen. Weil es momentan keine Klarheit bezüglich einer Anerkennung der afghanischen Regierung gebe, könne das Land bis auf weiteres nicht auf IWF-Mittel zugreifen, hieß es.

Die Taliban sind seit langem mit US-Sanktionen belegt, die ihnen unter anderem internationale Finanztransaktionen massiv erschweren. Die afghanische Regierung war bislang relativ stark von internationalen Hilfsgeldern abhängig. Diese dürften nun von Geberländern gegenüber den Taliban als Druckmittel eingesetzt werden. Das haben unter anderem bereits die USA und Deutschland signalisiert.

@ dpa.de

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