Indikatoren, USA

WASHINGTON - In der Privatwirtschaft der USA ist die Beschäftigung im Juli schwächer gestiegen als erwartet.

02.08.2017 - 17:09:39

USA: Privatbeschäftigung steigt schwächer als erwartet - ADP. Es seien 178 000 Stellen hinzugekommen, teilte der Arbeitsmarktdienstleister ADP am Mittwoch in Washington mit. Analysten hatten mit 190 000 neuen Jobs gerechnet. Der Zuwachs im Vormonat wurde allerdings um 33 000 Stellen auf 191 000 Arbeitsplätze nach oben korrigiert.

WASHINGTON - In der Privatwirtschaft der USA ist die Beschäftigung im Juli schwächer gestiegen als erwartet. Es seien 178 000 Stellen hinzugekommen, teilte der Arbeitsmarktdienstleister ADP am Mittwoch in Washington mit. Analysten hatten mit 190 000 neuen Jobs gerechnet. Der Zuwachs im Vormonat wurde allerdings um 33 000 Stellen auf 191 000 Arbeitsplätze nach oben korrigiert.

Eurozone: Anstieg der Erzeugerpreise schwächt sich weiter ab

LUXEMBURG - Im Euroraum hat sich der Anstieg der Herstellerpreise im Juni weiter abgeschwächt. Wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch mitteilte, erhöhten sich die Erzeugerpreise zum Vorjahresmonat um 2,5 Prozent. Das ist die niedrigste Rate in diesem Jahr. Im Monatsvergleich gingen die Preise, die Produzenten für ihre Waren erhalten, um 0,1 Prozent zurück. Analysten hatten die Resultate erwartet.

Indische Notenbank senkt Leitzins - Rupie steigt auf Zweijahreshoch

MUMBAI - Die indische Notenbank hat in Reaktion auf eine extrem schwache Teuerung ihre Geldpolitik gelockert. Der Leitzins werde von 6,25 auf 6,00 Prozent gesenkt, teilte die Notenbank am Mittwoch in Mumbai mit. Dies ist der niedrigste Zinssatz seit 2010. In ihrer Begründung verwiesen die Währungshüter auf die Inflation, die zuletzt mit 1,5 Prozent so niedrig war wie nie seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2012. Es gebe die "dringende Notwendigkeit", die privaten Investitionen zu beleben, hieß es in der Mitteilung zur Zinsentscheidung an die Adresse der Regierung.

Tariflöhne steigen weiterhin schneller als die Inflation

DÜSSELDORF/FRANKFURT - Am deutschen Arbeitsmarkt sind die Tariflöhne der Beschäftigten auch im ersten Halbjahr 2017 stärker gestiegen als die Verbraucherpreise. Die Entgelte kletterten nach einer am Mittwoch vorgelegten Studie der gewerkschaftlichen Böckler-Stiftung im Schnitt um 2,5 Prozent und damit ähnlich stark wie im vergangenen Jahr (2,4 Prozent).

Brasiliens Präsident kämpft um sein Amt: Droht Suspendierung?

BRASILIA - Brasiliens Präsident Michel Temer muss um sein Amt bangen. Für Mittwoch war eine Sitzung des Abgeordnetenhauses angesetzt, in der es zur Abstimmung über ein Strafverfahren wegen Korruptionsverdacht kommen soll. Dazu muss auf Antrag des Obersten Gerichtshofs seine Immunität aufgehoben werden - dann könnte er zunächst für 180 Tage suspendiert und in der Folge wie seine Amtsvorgängerin Dilma Rousseff ganz des Amtes enthoben werden.

Sprecherin: Trump will Russland-Sanktionen nach wie vor unterzeichnen

WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump ist nach Angaben des Weißen Hauses nach wie vor entschlossen, das Gesetz über neue Russland-Sanktionen zu unterzeichnen. Es gebe keine Verzögerung, sagte Trumps Sprecherin Sarah Sanders am Dienstag in Washington. Sie sprach von einer laufenden rechtlichen Überprüfung des Gesetzes.

Wegen Trump? Mexikaner schicken Rekordsummen in die Heimat

MEXIKO-STADT - Die Geldsummen, die mexikanische Migranten an die Familien in ihrer Heimat überweisen, haben einen neuen Rekordwert erreicht. Insgesamt wurden von den Auswanderern 13,95 Milliarden US-Dollar (11,85 Mrd Euro) in den ersten sechs Monaten nach Mexiko überwiesen, teilte die Zentralbank in Mexiko-Stadt mit. Das ist ein Plus von 5,91 Prozent im Vergleich dem Vorjahreszeitraum. Allein in den USA leben rund 11 Millionen Einwanderer aus Mexiko, davon nach Schätzungen rund 5,6 Millionen Menschen ohne Aufenthaltsstatus.

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