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Indikatoren, USA

WASHINGTON - In den USA zieht die Teuerung weiter an.

11.09.2020 - 17:05:00

USA: Inflation legt weiter zu. Im August stiegen die Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,3 Prozent, wie das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt eine Inflationsrate von 1,2 Prozent erwartet. Die Jahresrate steigt seit Mai. Im Monatsvergleich erhöhten sich die Verbraucherpreise ebenfalls stärker als erwartet um 0,4 Prozent.

WASHINGTON - In den USA zieht die Teuerung weiter an. Im August stiegen die Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,3 Prozent, wie das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt eine Inflationsrate von 1,2 Prozent erwartet. Die Jahresrate steigt seit Mai. Im Monatsvergleich erhöhten sich die Verbraucherpreise ebenfalls stärker als erwartet um 0,4 Prozent.

EZB-Chefökonom warnt vor starkem Euro

FRANKFURT - Der Chefökonom der Europäischen Zentralbank (EZB) hat vor den Folgen eines starken Euro für Wachstum und Inflation gewarnt. Die wirtschaftliche Erholung und die Preisentwicklung seien durch den zuletzt aufwertenden Euro "deutlich gedämpft" worden, schrieb der Ire Philip Lane in einem am Freitag veröffentlichten Beitrag auf der Internetseite der EZB. "Es sollte klar sein, dass es keinen Grund für Selbstzufriedenheit gibt." Die EZB stehe bereit, all ihre Instrumente falls nötig einzusetzen.

Österreichischer Notenbankchef will schlichtes EZB-Inflationsziel von 2 Prozent

FRANKFURT - Der österreichische Notenbankchef Robert Holzmann, hat sich für ein neues Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB) ausgesprochen. Nachdem die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) angekündigt hat, ihr Inflationsziel neu gestalten zu wollen, solle auch die EZB an diese Aufgabe gehen, sagte Holzmann, der auch im EZB-Rat über die Geldpolitik mitentscheidet, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) laut einem am Freitag veröffentlichten Vorabbericht.

EU-Haushaltsstreit: Parlament und Regierungen nähern sich an

BRÜSSEL - Im Streit über das 1,8 Milliarden Euro schwere EU-Finanzpaket für die kommenden Jahre haben sich Vertreter des Europaparlaments und der Regierungen der Mitgliedstaaten angenähert. Nach Angaben des deutschen Europaabgeordneten Rasmus Andresen (Grüne) erklärten sich die Vertreter der Mitgliedstaaten bei der Verhandlungsrunde am Freitag bereit, auf technischer Ebene eine mögliche Erhöhung der Mittel für EU-Programme wie Erasmus (Jugend & Bildung) und Horizon (Forschung) zu prüfen.

Eurogruppe: Finanzhilfen in Corona-Krise nicht zu früh zurückfahren

BERLIN - Die Eurogruppe rechnet damit, dass wegen der Corona-Krise auch über 2020 hinaus Finanzhilfen nötig sein werden. "Es wird Zeit und Arbeit brauchen, um den Schaden rückgängig zu machen, den die Krise verursacht hat", sagte Eurogruppenchef Paschal Donohoe am Freitag nach Beratungen in Berlin. Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, betonte, Hilfen seien nötig, bis die Krise vorbei sei. Die Entwicklung laufe in den unterschiedlichen Staaten ungleichmäßig und asymmetrisch. "Keiner von uns kann sich derzeit Selbstzufriedenheit leisten", betonte Lagarde.

China will von EU nicht als 'systemischer Rivale' bezeichnet werden

BRÜSSEL - China will von der EU nicht länger als "systemischer Rivale" bezeichnet werden. "Wir müssen Partner sein, keine Rivalen", sagte der chinesische EU-Botschafter Zhang Ming am Freitag vor Spitzengesprächen zwischen Vertretern seines Landes und der Europäischen Union. China hoffe, dass die EU die Charakterisierung noch einmal sorgfältig überdenken werde. Der Diplomat versicherte aber auch: "Egal, welche Beschreibung die EU nutzt: Wir werden bei der einer umfassenden strategischen Partnerschaft bleiben."

Brexit: Scholz mahnt London zur Vertragstreue

BERLIN/BRÜSSEL - Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat Großbritannien im Brexit-Streit zur Vertragstreue gemahnt. "Verträge müssen geachtet werden, das weiß jeder", sagte der SPD-Politiker am Freitag am Rande eines EU-Treffens in Berlin.

Großbritannien: Wirtschaft wächst dritten Monat in Folge

LONDON - Die britische Wirtschaft erholt sich weiter von ihrem Einbruch in der Corona-Krise, allerdings mit abnehmendem Tempo. Im Juli sei die Wirtschaftsleistung (BIP) zum Vormonat um 6,6 Prozent gestiegen, teilte das britische Statistikamt ONS am Freitag in London mit. Analysten hatten im Schnitt einen geringfügig höheren Anstieg erwartet.

Deutschland: Verbraucherpreise stagnieren

WIESBADEN - Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im August im Durchschnitt nicht verändert. Gegenüber dem Vorjahresmonat stagnierte das allgemeine Preisniveau, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Eine erste Schätzung von Ende August wurde damit bestätigt. Im Monatsvergleich sank das Preisniveau leicht um 0,1 Prozent.

Scholz gibt Steuer auf Finanzgeschäfte nicht auf

BERLIN - Finanzminister Olaf Scholz (SPD) gibt seine Idee einer europäischen Steuer auf Finanzgeschäfte trotz Widerstands nicht auf. Die sogenannte Finanztransaktionssteuer könne dazu beitragen, dass die EU die wegen der Corona-Krise gemachten Schulden aus eigenen Einnahmen zurückzahlen könne, sagte Scholz am Freitag vor einem informellen Treffen der Wirtschafts- und Finanzminister der Europäischen Union in Berlin. Die EU müsse nach der Krise erhebliche Kredite tilgen, dafür sollten auch Einnahmen etwa aus dem Emissionshandel und aus einer Besteuerung der digitalen Wirtschaft genutzt werden.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

@ dpa.de

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USA: Bestandsverkäufe am Häusermarkt steigen wie erwartet. Die Verkäufe bestehender Häuser stiegen im August zum Vormonat um 2,4 Prozent, wie die Maklervereinigung National Association of Realtors (NAR) am Dienstag in Washington mitteilte. Analysten hatten mit dem Anstieg gerechnet. WASHINGTON - Der US-Häusermarkt setzt im Nachgang zur Corona-Krise seine starke Erholung fort. (Boerse, 22.09.2020 - 16:29) weiterlesen...

Eurozone: Verbraucherstimmung hellt sich leicht auf. Wie die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel mitteilte, stieg der von ihr erhobene Indikator um 0,8 Punkte auf minus 13,9 Zähler. Analysten hatten einen unveränderten Wert von minus 14,7 Punkte erwartet. Der Indikator liegt weiter unter dem Stand von vor der Corona-Krise. BRÜSSEL - Die Verbraucherstimmung in der Eurozone hat sich im September leicht aufgehellt. (Wirtschaft, 22.09.2020 - 16:03) weiterlesen...

Ifo: Deutsche Wirtschaft schrumpft 2020 weniger als erwartet. "Der Rückgang im zweiten Quartal und die Erholung derzeit verlaufen günstiger als wir erwartet hatten", sagte Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser am Dienstag in München. Im laufenden Jahr dürfte die Wirtschaft belastet durch die Corona-Krise demnach um 5,2 Prozent schrumpfen. Bisher war man von einem Rückgang von 6,7 Prozent ausgegangen. MÜNCHEN - Die deutsche Wirtschaft wird nach Einschätzung des Münchner Ifo-Instituts in diesem Jahr etwas weniger schrumpfen als bisher erwartet. (Wirtschaft, 22.09.2020 - 11:55) weiterlesen...

Bundesbank: Sommerquartal bringt Trendwende nach Konjunktur-Absturz. Die Erholung der Konjunktur habe im Juli und "wohl auch im August" angehalten - wenngleich mit nachlassendem Schwung, schreibt die Notenbank in ihrem Monatsbericht September. FRANKFURT - Die deutsche Wirtschaft hat nach dem tiefen Absturz in der Corona-Krise nach Einschätzung der Bundesbank im Sommer die Trendwende geschafft. (Wirtschaft, 21.09.2020 - 17:06) weiterlesen...

'Wirtschaftsweiser' Feld rechnet nicht mit Massenarbeitslosigkeit. Zwar werde die Arbeitslosigkeit infolge des wirtschaftlichen Einbruchs steigen. "Aber ich erwarte keine Massenarbeitslosigkeit", sagte der Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung der Zeitungsgruppe "Welt". BERLIN - Der Chef der sogenannten Wirtschaftsweisen, Lars Feld, erwartet keine dramatische Verschlechterung auf dem deutschen Arbeitsmarkt durch die Corona-Krise. (Wirtschaft, 18.09.2020 - 19:33) weiterlesen...

USA: Frühindikatoren legen erneut zu. Der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren stieg um 1,2 Prozent gegenüber dem Vormonat, wie das private Forschungsinstitut Conference Board am Freitag in Washington mitteilte. Analysten hatten einen Zuwachs um 1,3 Prozent erwartet. WASHINGTON - Die konjunkturellen Aussichten in den USA haben sich im August weiter aufgehellt. (Wirtschaft, 18.09.2020 - 16:27) weiterlesen...