Indikatoren, USA

WASHINGTON - In den USA sind die Preis für importierte Waren im März schwächer gestiegen als erwartet.

12.04.2018 - 17:06:35

USA: Einfuhrpreise steigen schwächer als erwartet. Die Einfuhrpreise erhöhten sich zum Vorjahresmonat um 3,6 Prozent, wie das US-Handelsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Analysten hatten eine Rate von 3,8 Prozent erwartet. Der Anstieg im Vormonat wurde von 3,5 auf 3,4 Prozent korrigiert.

WASHINGTON - In den USA sind die Preis für importierte Waren im März schwächer gestiegen als erwartet. Die Einfuhrpreise erhöhten sich zum Vorjahresmonat um 3,6 Prozent, wie das US-Handelsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Analysten hatten eine Rate von 3,8 Prozent erwartet. Der Anstieg im Vormonat wurde von 3,5 auf 3,4 Prozent korrigiert.

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe fallen weniger als erwartet

WASHINGTON - In den USA sind die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe weniger als erwartet gefallen. In der vergangenen Woche sank die Zahl der Erstanträge um 9000 auf 233 000, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten hingegen einen Rückgang auf 230 000 Anträge erwartet.

ROUNDUP/WTO: Welthandel könnte stark wachsen - Sorge wegen Restriktionen

GENF - Der internationale Handelsstreit hinterlässt nach Einschätzung der Welthandelsorganisation (WTO) erste Bremsspuren auf den Weltmärkten. "Es scheint, dass schon die Drohung mit einer weiteren Eskalation einen Einfluss hat", warnte WTO-Direktor Roberto Azevêdo bei der Vorstellung des Jahresberichts der Organisation am Donnerstag in Genf.

ROUNDUP/Kurstief seit 30 Jahren: Hongkongs Währung unter Druck

FRANKFURT - Steigende Zinsen in den USA bringen die Währung der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong unter Druck. Am Donnerstag mussten erstmals seit über 30 Jahren für einen US-Dollar 7,85 Hongkong-Dollar bezahlt werden. Schon seit Jahresbeginn fällt der Wert der Währung. Seither liegt der Rückgang zwar nur bei knapp einem halben Prozent - verglichen mit anderen Währungen ist das wenig. Das liegt aber daran, dass der Hongkong-Dollar an den Kurs des US-Dollar gekoppelt ist. Jetzt sah sich die Währungsbehörde Hongkongs zum Eingreifen gezwungen.

EZB sorgt sich wegen Handelskonflikten

FRANKFURT - Die Europäische Zentralbank (EZB) ist besorgt wegen möglicher Folgen von Handelskonflikten, wie sie derzeit vor allem zwischen den USA und China stattfinden. Im geldpolitischen Rat herrsche weitgehende Besorgnis wegen des erhöhten Risikos von Handelskonflikten, heißt es in dem am Donnerstag veröffentlichten Protokoll zur jüngsten EZB-Zinssitzung von Anfang März. Ähnliche Bedenken finden sich auch in dem am Vorabend veröffentlichten Protokoll zur jüngsten Zinssitzung der amerikanischen Notenbank Fed.

Eurozone: Industrieproduktion sinkt überraschend weiter

LUXEMBURG - In der Eurozone hat die Industrieproduktion im Februar überraschend weiter geschwächelt: Die Industrieunternehmen des Währungsraums haben ihre Produktion im Monatsvergleich um 0,8 Prozent zurückgefahren, wie das Statistikamt Eurostat am Donnerstag mitteilte. Damit ist die Fertigung bereits den dritten Monat in Folge gesunken. Enttäuschende Produktionsdaten in großen Volkswirtschaften des Euroraums hatten den erneuten Dämpfer zuletzt angedeutet.

Frankreich: Stärkste Inflation seit 2012

PARIS - In Frankreich hat die Inflation im März vor dem Hintergrund einer anziehenden Wirtschaft deutlich zugelegt und den höchsten Stand seit mehr als fünf Jahren erreicht. Im Jahresvergleich seien die nach europäischer Methode erhobenen Verbraucherpreise (HVPI) um 1,7 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt Insee am Donnerstag auf Basis einer zweiten Schätzung mit. Das ist die höchste Inflationsrate seit Oktober 2012.

ROUNDUP: Hartz-IV-Sanktionen in der Kritik - SPD für mehr Milde für Junge

BERLIN - In der Debatte um die Zukunft von Hartz IV wird der Ruf nach einer spürbaren Entschärfung der Sanktionen lauter. Die SPD will junge Leute unter 25 künftig nicht mehr härter bestrafen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert eine generelle Lockerung der Hartz-Sanktionen.

ROUNDUP: Bauern in EU sollen vor unfairen Handelspraktiken geschützt werden

BRÜSSEL - Landwirte und Kleinbauern in Europa müssen nach dem Willen der EU-Kommission besser vor unfairer Behandlung durch große Handelskonzerne geschützt werden. Einen entsprechenden Gesetzesvorschlag legte die Behörde am Donnerstag in Brüssel vor. Unter anderem sollten Last-Minute-Stornierungen bei verderblichen Produkten untersagt werden. Auch deutlich verspätete Zahlungen sollen demnach nicht mehr erlaubt sein. Die EU-Staaten und das Europaparlament müssen den Plänen noch zustimmen. Von Handelsverbänden kam scharfe Kritik.

Studie/Wegen Brexit: Deutscher Mittelstand wendet sich von Großbritannien ab

STUTTGART - Der deutsche Mittelstand sieht die Wirtschaftsbeziehungen zu Großbritannien laut einer Studie extrem kritisch. Das ist das Ergebnis der Studie "Mittelstandsradar" der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) und des Tübinger Instituts für angewandte Wirtschaftsforschung (IAW). Demnach beurteilen derzeit gut 40 Prozent der Mittelständler Großbritannien als Absatzmarkt negativ - noch schlechter als die Regionen Nahost und Nordafrika. Und mehr als die Hälfte der Befragten sieht das Vereinigte Königreich als Schlusslicht bei den Produktionsstandorten.

EU verlängert Sanktionen gegen den Iran

BRÜSSEL - Die EU hat ihre wegen Menschenrechtsverletzungen im Iran verhängten Sanktionen um ein weiteres Jahr verlängert. Betroffen sind 81 Personen sowie eine Einrichtung, die für die Verstöße verantwortlich gemacht werden. Gegen sie gelten nun bis zum 13. April 2019 Vermögenssperren sowie EU-Einreiseverbote. Weiter untersagt ist zudem die Belieferung des Irans mit Produkten, die zur Unterdrückung der Zivilbevölkerung oder zur Überwachung des Telekommunikationsverkehrs benutzt werden können.

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

@ dpa.de

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