Indikatoren, USA

WASHINGTON - In den USA sind die Erzeugerpreise schwächer gestiegen als erwartet.

12.09.2018 - 17:06:40

USA: Erzeugerpreise steigen schwächer als erwartet. Das Preisniveau auf Produzentenebene legte im August um 2,8 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat zu, wie das US-Arbeitsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt eine Rate von 3,2 Prozent erwartet. Im Vormonat waren die Preise um 3,3 Prozent gestiegen.

WASHINGTON - In den USA sind die Erzeugerpreise schwächer gestiegen als erwartet. Das Preisniveau auf Produzentenebene legte im August um 2,8 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat zu, wie das US-Arbeitsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt eine Rate von 3,2 Prozent erwartet. Im Vormonat waren die Preise um 3,3 Prozent gestiegen.

ROUNDUP 2: Aufbruch statt Vermächtnis - Juncker fordert mehr EU-Souveränität

STRASSBURG - Angesichts globaler Krisen und dem wachsenden Einfluss rechter Kräfte hat EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker vehement für mehr europäische Souveränität plädiert. "Die Welt von heute braucht ein starkes und geeintes Europa", sagte Juncker am Mittwoch bei seiner Rede zur Lage der Union. Der Zwang zu einstimmigen Entscheidungen müsse aufgehoben werden, um die EU handlungsfähiger zu machen. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) warnte vor Alleingängen und einer Fragmentierung der EU. Vor der schicksalsträchtigen Europawahl Ende Mai erhielt Juncker jedoch vor allem von Rechts und Rechtsaußen harsche Kritik.

Erdogan ernennt sich selbst zum Chef von türkischem Vermögensfonds

ISTANBUL - Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat sich selbst zum Vorsitzenden des staatlichen Vermögensfonds der Türkei ernannt. Das geht aus einem am Mittwoch im Amtsblatt veröffentlichten Erlass hervor. Erdogan ernannte zudem sieben neue Mitglieder - und seinen Schwiegersohn und Finanzminister Berat Albayrak zum Vizevorsitzenden.

Maas: Europa ist mehr als Binnenmarkt und Kohäsionsfonds

BERLIN - Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat angesichts des möglichen EU-Strafverfahrens gegen Ungarn daran erinnert, dass die Grundwerte der Europäischen Union nicht verhandelbar seien. Die EU sei "mehr als eine Mischung aus Binnenmarkt und Kohäsionsfonds", sagte er am Mittwoch im Bundestag. Sie sei eine Wertegemeinschaft auf der Basis von Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. "Auf die Grundwerte gibt es keine Rabatte", sagte Maas.

ROUNDUP/Umfrage: Arbeitnehmer halten untere Einkommen für ungerecht

BERLIN - Die meisten Arbeitnehmer empfinden niedrige Löhne in Deutschland laut einer Studie als ungerecht. Wenn etwa Friseure oder Paketboten in Vollzeit nur 1200 Euro brutto im Monat verdienen, ist das für 96 Prozent nicht gerecht, wie das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) ermittelte.

Merkel kritisiert SPD-Nein zu Syrien scharf

BERLIN - Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die kategorische Absage des Koalitionspartners SPD an ein mögliches Eingreifen der Bundeswehr in den Syrien-Krieg scharf kritisiert. "Einfach zu behaupten, wir könnten wegsehen, wenn irgendwo Chemiewaffen eingesetzt werden und eine internationale Konvention nicht eingehalten wird, das kann auch nicht die Antwort sein", sagte Merkel am Mittwoch in der Aussprache über den Kanzleretat 2019 im Bundestag.

Eurozone: Industrieproduktion fällt stärker als erwartet

LUXEMBURG - Die Industrieproduktion in der Eurozone ist im Juli überraschend deutlich gesunken. Die Gesamtproduktion sei um 0,8 Prozent zum Vormonat gefallen, teilte das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mit. Volkswirte hatten nur mit einem Rückgang um 0,5 Prozent gerechnet. Im Juni war die Produktion bereits um revidierte 0,8 Prozent (zunächst geschätzt: -0,7 Prozent) gesunken.

EU-Kommission will Euro weltweit stärken

STRASSBURG - Der Euro soll nach dem Willen der EU-Kommission als globale Währung deutlich gestärkt werden. Die Brüsseler Behörde werde noch in diesem Jahr Vorschläge präsentieren, um die internationale Bedeutung des Euros zu stärken, sagte EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker bei seiner Rede zur Lage der Union am Mittwoch in Straßburg.

Italiens Industrie produziert deutlich weniger

ROM - Die italienische Industrie hat ihre Produktion im Juli deutlich eingeschränkt. Nach Angaben des Statistikamts Istat vom Mittwoch lag die Gesamtherstellung 1,8 Prozent unter dem Vormonatsniveau. Analysten hatten im Mittel einen Rückgang um nur 0,3 Prozent erwartet. Der Anstieg im Vormonat wurde von 0,5 auf 0,3 Prozent korrigiert.

Spaniens Inflation schwächt sich etwas ab

MADRID - In Spanien hat sich die Inflation im August etwas abgeschwächt. Im Jahresvergleich seien die für europäische Vergleichszwecke berechneten Verbraucherpreise (HVPI) um 2,2 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt INE am Mittwoch in Madrid nach einer zweiten Schätzung mit. Die Behörde bestätigte damit wie von Analysten erwartet eine erste Erhebung.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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China: Industrie und Investitionen überraschen positiv - Einzelhandel enttäuscht. Enttäuscht hat dagegen der Einzelhandel. Alles in allem werteten Experten die am Mittwoch veröffentlichten Daten als Zeichen für eine Stabilisierung der zuletzt schwachen Wirtschaft des Landes. Die Industrieproduktion sei im Oktober im Vergleich zum Vorjahr um 5,9 Prozent gestiegen, teilte die Regierung am Mittwoch in Peking mit. Experten hatten damit gerechnet, dass der Produktionsanstieg auf dem Vormonatswert von 5,8 Prozent verharrt. PEKING - In China haben Industrieproduktion und Investitionen von Unternehmen im Oktober überraschend etwas an Fahrt aufgenommen. (Wirtschaft, 14.11.2018 - 06:53) weiterlesen...

Japans Wirtschaft schrumpft stärker als erwartet - Naturkatastrophen belasten. Das auf das Jahr hochgerechnete Bruttoinlandsprodukt fiel in den drei Monaten bis Ende September im Vergleich zum Vorquartal um 1,2 Prozent, wie die Regierung am Mittwoch in Tokio mitteilte. Im zweiten Quartal war die Wirtschaft noch um 3 Prozent gewachsen. Wegen der Erdbeben, Taifune und starken Regenfälle in den vergangenen Monaten hatten von Bloomberg befragte Experten im Schnitt mit einem Rückgang gerechnet, dabei aber nur ein Minus von einem Prozent auf dem Zettel. TOKIO - Naturkatastrophen haben Japans Wirtschaft im dritten Quartal stark belastet. (Wirtschaft, 14.11.2018 - 06:52) weiterlesen...

Deutschland: Immer mehr Verbraucher kämpfen mit Schulden. In diesem Jahr sei die Zahl der überschuldeten Personen in der Bundesrepublik um rund 19 000 auf mehr als 6,9 Millionen gestiegen, teilte die Wirtschaftsauskunftei Creditreform am Dienstag in Düsseldorf mit. Das heißt: Bei gut jedem zehnten Erwachsen sind die Gesamtausgaben dauerhaft höher als die Einnahmen. DÜSSELDORF - Trotz guter Konjunktur und niedriger Arbeitslosigkeit können immer mehr Menschen in Deutschland ihre Rechnungen nicht bezahlen. (Wirtschaft, 13.11.2018 - 14:25) weiterlesen...

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Deutschland: ZEW-Konjunkturerwartung steigt überraschend. Wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mitteilte, stieg der von ihm erhobene Indikator um 0,6 Punkte auf minus 24,1 Zähler. Analysten hatten im Schnitt hingegen einen erneuten Dämpfer und einen Indexwert von minus 26,0 Punkte erwartet. MANNHEIM - Die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten haben sich im November überraschend verbessert. (Wirtschaft, 13.11.2018 - 12:38) weiterlesen...

Inflation auf Zehn-Jahreshoch - Energiepreise treiben Teuerung an. Das Preisniveau lag um 2,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Die Wiesbadener Behörde bestätigte damit vorläufige Daten. Eine höhere Jahresinflationsrate hatte es zuletzt im September 2008 mit 2,8 Prozent gegeben - dem Jahr der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise. Im Monatsvergleich stiegen die Verbraucherpreise im Oktober um 0,2 Prozent. WIESBADEN - Angeheizt von gestiegenen Energiekosten sind die Verbraucherpreise in Deutschland im Oktober so stark gestiegen wie seit gut zehn Jahren nicht mehr. (Wirtschaft, 13.11.2018 - 11:22) weiterlesen...