Indikatoren, USA

WASHINGTON - In den USA setzten die Erzeugerpreise ihren Höhenflug fort.

14.12.2021 - 17:06:01

USA: Erzeugerpreise mit stärkstem Zuwachs seit Erhebungsbeginn. Im November stiegen die Preise auf Herstellerebene gegenüber dem Vorjahresmonat um 9,6 Prozent, wie das Arbeitsministerium am Dienstag in Washington mitteilte. Im Oktober hatte die Rate noch bei 8,8 Prozent gelegen. Analysten hatten mit einem Anstieg um ohnehin schon hohe 9,2 Prozent gerechnet. Seit Beginn der Berechnungen im Jahr 2010 gab es keinen höheren Zuwachs.

WASHINGTON - In den USA setzten die Erzeugerpreise ihren Höhenflug fort. Im November stiegen die Preise auf Herstellerebene gegenüber dem Vorjahresmonat um 9,6 Prozent, wie das Arbeitsministerium am Dienstag in Washington mitteilte. Im Oktober hatte die Rate noch bei 8,8 Prozent gelegen. Analysten hatten mit einem Anstieg um ohnehin schon hohe 9,2 Prozent gerechnet. Seit Beginn der Berechnungen im Jahr 2010 gab es keinen höheren Zuwachs.

ROUNDUP: Lauterbach erwartet zügig Experten-Ratschlag zu Omikron

BERLIN - Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) erwartet eine Stellungnahme des neuen Corona-Expertenrats zur neuen Virusvariante Omikron noch vor Weihnachten. "Das wird die Grundlage wichtiger Entscheidungen sein, die wir im Bezug auf Omikron zu treffen haben", sagte Lauterbach nach der ersten Beratung des Gremiums am Dienstag in Berlin. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder forderte eine weitere zeitnahe Konferenz von Bund und Ländern zum Kampf gegen die Omikron-Variante.

Lira-Krise: Ausländer investieren verstärkt in türkische Immobilien

ISTANBUL - Angesichts der schwachen Landeswährung Lira haben die Investitionen von Ausländern in den türkischen Immobilienmarkt zugenommen. Im November seien in der Türkei mehr als 7000 Häuser an Ausländer verkauft worden und damit 48,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, teilte das Statistikamt am Dienstag mit. Im Vergleich zum Vormonat Oktober lag der Anstieg bei 25 Prozent. Am meisten investierten demnach Iraner, Iraker und Russen in den türkischen Immobilienmarkt, Deutsche folgen auf dem vierten Platz.

Südafrika kritisiert Reisebeschränkungen als heuchlerisch

PRETORIA - Die Reisebeschränkungen zahlreicher Industriestaaten gegen die Länder des südlichen Afrikas hat Südafrikas Außenministerin Naledi Pandori als heuchlerisch und diskriminierend kritisiert. Bei einer Videokonferenz sagte sie: "Traurig ist für uns das heutige Wissen, dass die Omikron-Variante seit langem schon in vielen der Länder präsent war, die uns gebannt haben - und dennoch haben sie nichts gesagt und Warnzeichen der Weltgesundheitsorganisation und der Vereinten Nationen bezüglich klinischer Reaktionen auf die Pandemie und das Vermeiden von Reisebeschränkungen ignoriert". Die Beschränkungen hätten ihrem Land enormen Schaden zugefügt.

ROUNDUP 2: Konjunkturprognosen für 2022 gesenkt - Verschiebt sich der Boom?

MÜNCHEN/FRANKFURT - Die vierte Corona-Welle und Lieferengpässe dämpfen die Aussichten auf einen Wirtschaftsboom in Deutschland im kommenden Jahr. Wirtschaftsforschungsinstitute schraubten am Dienstag ihre Konjunkturprognosen für 2022 nach unten und rechnen mit einem harten Winter für Europas größte Volkswirtschaft. Die Maschinenbauer sind dennoch zuversichtlich, im kommenden Jahr das Vor-Corona-Niveau zu erreichen.

IWH erwartet 3,5 Prozent Wirtschaftswachstum in 2022

HALLE - Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) rechnet 2022 mit einem Wirtschaftswachstum von 3,5 Prozent in Deutschland. "Ab dem Frühjahr 2022 dürften die Infektionszahlen jahreszeitlich bedingt weiter zurückgehen, und der private Konsum wird wieder deutlich expandieren", sagte Oliver Holtemöller, Vizepräsident des IWH, am Dienstag. Die derzeit hohe Inflation dürfte aber nur langsam zurückgehen. In seiner Prognose vom September war das Institut von einem Wachstum von 3,6 Prozent ausgegangen.

ROUNDUP/Deutschland: Ifo-Institut senkt Konjunkturerwartungen für 2022

MÜNCHEN - Die deutsche Wirtschaft kommt langsamer als erwartet aus dem Corona-Loch. Das Münchner Ifo-Institut senkte am Dienstag seine Konjunkturprognose für das kommende Jahr um 1,4 Punkte und geht jetzt von einem Plus von 3,7 Prozent aus. Dafür soll die Wirtschaft 2023 um 1,4 Prozentpunkte stärker wachsen als im Herbst vorhergesagt und insgesamt 2,9 Prozent zulegen.

IEA sieht deutlichen Überschuss am Ölmarkt

PARIS - Die Internationale Energieagentur (IEA) rechnet nicht mehr mit Ölknappheit, im Gegenteil: Schon jetzt sei ein Überschuss an Erdöl festzustellen, der sich im kommenden Jahr weiter ausweiten werde, erklärte die IEA am Dienstag in Paris. Die dringend benötigte Entspannung für die angespannten Rohölmärkte sei unterwegs. Schon im laufenden Monat werde das weltweite Ölangebot die globale Nachfrage übersteigen.

Eurozone: Industrieproduktion steigt etwas weniger als erwartet

LUXEMBURG - Die Industrieproduktion in der Eurozone ist im Oktober etwas weniger als erwartet gestiegen. Gegenüber dem Vormonat stieg die Gesamtproduktion um 1,1 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Dienstag in Luxemburg mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem Anstieg um 1,2 Prozent gerechnet. In den beiden Vormonaten war die Produktion noch geschrumpft. Die Produktion leidet derzeit unter Lieferengpässen.

Blinken wirft China 'aggressive Aktionen' im Indopazifik vor

JAKARTA - US-Außenminister Antony Blinken hat das Verhalten Chinas im Indopazifik heftig kritisiert. In der gesamten Region vom Mekong-Fluss bis zu den Inseln im Pazifik gebe es große Besorgnis wegen "aggressiver Aktionen" der Volksrepublik, sagte Blinken am Dienstag während einer Südostasien-Reise in der indonesischen Hauptstadt Jakarta. Damit spielte er vor allem auf Gebietskonflikte mit anderen Anrainerstaaten im Südchinesischen Meer an.

Britischer Arbeitsmarkt weiter auf Erholungskurs

LONDON - Der britische Arbeitsmarkt hat seine Erholung auch nach Ende des Corona-Unterstützungsprogramms der Regierung fortgesetzt. Im Oktober habe sich der Jobmarkt weiter erholt, die Beschäftigung sei gestiegen, während die Arbeitslosigkeit gesunken sei, teilte das Statistikamt ONS am Dienstag in London mit. Ende September war das Regierungsprogramm "Furlough Scheme" ausgelaufen, das Hilfszahlungen für pandemiebedingt beurlaubte Arbeitnehmer vorsah.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Hoffnung auf Besserung der Coronalage treibt ZEW-Konjunkturerwartungen. Das Stimmungsbarometer des Mannheimer Forschungsinstituts ZEW stieg gegenüber dem Vormonat um 21,8 Punkte auf 51,7 Punkte, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag mitteilte. Analysten hatten im Schnitt nur einen leichten Anstieg auf 32,0 Punkte erwartet. MANNHEIM - Die Hoffnung auf einen Rückgang des Infektionsgeschehens in der Corona-Pandemie hat die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten im Januar beflügelt. (Wirtschaft, 18.01.2022 - 17:05) weiterlesen...

USA: NAHB-Immobilienindex gibt unerwartet nach. Der NAHB-Hausmarktindex fiel um 1 Punkt auf 83 Punkte, wie die National Association of Home Builders am Dienstag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt erwartet, dass der Wert auf dem Niveau vom Dezember bei 84 Punkten verharrt. WASHINGTON - Die Stimmung auf dem US-Häusermarkt hat sich im Januar überraschend etwas abgekühlt. (Wirtschaft, 18.01.2022 - 16:32) weiterlesen...

USA: Empire-State-Index gibt stark nach. Der Empire-State-Index fiel im Januar zum Vormonat um 32,6 Punkte auf minus 0,7 Zähler, wie die regionale Notenbank von New York am Dienstag mitteilte. Analysten hatten im Schnitt nur mit einem Rückgang auf 25,0 Punkte gerechnet. NEW YORK - Die Stimmung in den Industrieunternehmen im US-Bundesstaat New York hat sich zu Jahresbeginn deutlich verschlechtert. (Wirtschaft, 18.01.2022 - 14:54) weiterlesen...

Deutschland: ZEW-Konjunkturerwartungen hellen sich überraschend stark auf. Das Stimmungsbarometer des Mannheimer Forschungsinstituts ZEW stieg gegenüber dem Vormonat um 21,8 Punkte auf 51,7 Punkte, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag mitteilte. Analysten hatten im Schnitt nur einen leichten Anstieg auf 32,0 Punkte erwartet. MANNHEIM - Die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten haben sich im Januar überraschend deutlich verbessert. (Wirtschaft, 18.01.2022 - 11:23) weiterlesen...

Deutsche Unternehmen blicken weniger optimistisch auf China. Zwar äußerte sich die Mehrheit der Firmen in einer am Dienstag veröffentlichten Geschäftsklima-Umfrage der Deutschen Handelskammer in China weiterhin zuversichtlich. Jedoch waren es deutlich weniger, als noch im Vorjahr. PEKING - Deutsche Unternehmen haben in diesem Jahr weniger optimistische Aussichten für ihr Geschäft in China. (Wirtschaft, 18.01.2022 - 11:03) weiterlesen...

Bundesgesundheitsminister Lauterbach gegen Impfregister in Deutschland. "Wir können die Impflicht auch monitorisieren ohne Impfregister", sagte der SPD-Politiker am Dienstag im Deutschlandfunk. Er warne davor, auf ein Register zu setzen. "Der Aufbau eines Impfregisters dauert lange und ist auch datenschutzrechtlich nicht unumstritten." Auf Details einer Impfstatus-Kontrolle ohne Register wollte er aber nicht eingehen, um noch zu formulierenden Anträgen im Bundestag nicht vorzugreifen. BERLIN - Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach plädiert für eine allgemeine Impfpflicht ohne ein erst noch zu schaffendes Impfregister. (Boerse, 18.01.2022 - 09:19) weiterlesen...