Indikatoren, USA

WASHINGTON - In den USA ist die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend gefallen.

30.12.2021 - 17:04:00

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe fallen überraschend. In der vergangenen Woche seien sie um 8000 auf 198 000 Anträgen gesunken, teilte das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mit. Analysten hatten im Schnitt mit 206 000 Anträgen gerechnet. Vor drei Wochen war die Zahl der Erstanträge mit 188 000 noch auf den niedrigsten Stand seit 1969 gefallen.

WASHINGTON - In den USA ist die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend gefallen. In der vergangenen Woche seien sie um 8000 auf 198 000 Anträgen gesunken, teilte das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mit. Analysten hatten im Schnitt mit 206 000 Anträgen gerechnet. Vor drei Wochen war die Zahl der Erstanträge mit 188 000 noch auf den niedrigsten Stand seit 1969 gefallen.

USA: Chicago-Geschäftsklima hellt sich stärker als erwartet auf

CHICAGO - Das Geschäftsklima in der Region Chicago hat sich im Dezember stärker als erwartet aufgehellt. Der Indikator legte im Vergleich zum Vormonat um 1,3 Punkte 63,1 Punkte zu, wie die regionale Einkaufsmanagervereinigung am Donnerstag in Chicago mitteilte. Analysten hatten lediglich mit einem Anstieg auf 62,0 Punkte gerechnet.

Corona-Umfrage: Fast 80 Prozent glauben nicht an Normalisierung 2022

BERLIN - Die Menschen in Deutschland sehen der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie pessimistischer entgegen als noch vor einem Jahr. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sind nur 15 Prozent der Meinung, dass die Pandemie im kommenden Jahr weitgehend oder vollständig überwunden wird. 79 Prozent glauben dagegen, dass das Virus das Leben in Deutschland noch das ganze Jahr über zumindest teilweise beeinträchtigen wird. 34 Prozent rechnen sogar mit einer starken Beeinträchtigung.

ROUNDUP 2: Omikron-Anteil steigt schnell - Lauterbach kündigt Vorschläge an

BERLIN - Angesichts einer beginnenden stärkeren Ausbreitung der Corona-Variante Omikron in Deutschland rücken weitere Krisenmaßnahmen in den Blick. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach kündigte für die nächste Woche Vorschläge dazu an. "Wir sind mit einem dynamischen Anstieg der Omikron-Fälle konfrontiert", sagte der SPD-Politiker am Mittwochabend in den ARD-"Tagesthemen". Es gelte zu überlegen, was dies etwa für Kontaktreduzierungen und die Dauer von Quarantänezeiten bedeute. Nach Meldeverzögerungen über die Feiertage solle es zur Ministerpräsidentenkonferenz mit Kanzler Olaf Scholz (SPD) am 7. Januar "sehr zuverlässige Zahlen" zur Corona-Lage geben.

Kreise: Atomgespräche mit Iran laufen in konstruktiver Atmosphäre

WIEN - Die Verhandlungen zur Rettung des Atompakts mit dem Iran laufen nach Angaben aus Teilnehmerkreisen in einer konstruktiven Atmosphäre. Dies erklärte eine mit den Gesprächen vertraute Quelle am Donnerstag in Wien. Es zeichne sich ab, dass der Iran auf einer Art Zusicherung bestehen werde, dass künftig die Vereinbarungen eingehalten würden, hieß es. Dies werde allseits anerkannt, sei aber höchst schwierig umzusetzen. Insgesamt fehle noch die nötige Dynamik bei den Gesprächen, um wie erhofft in einigen Wochen einen Abschluss zu erzielen. Die aktuelle, siebte Verhandlungsrunde wurde bis kommenden Montag unterbrochen.

ROUNDUP 3: Arbeitgeber erwägen Klage gegen Mindestlohn-Erhöhung

BERLIN - Deutschlands Arbeitgeber erwägen ein juristisches Vorgehen gegen das von der Ampelregierung angekündigte Gesetz für 12 Euro Mindestlohn. "Unser Problem ist der Weg dahin", sagte Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "So wie es im Moment von der Bundesregierung beabsichtigt wird, halte ich es für eine grobe Verletzung der Tarifautonomie", sagte Dulger.

EZB-Ratsmitglied Knot: Leitzinsen könnten Anfang 2023 steigen

FRANKFURT/AMSTERDAM - Die Leitzinsen in der Eurozone könnten nach Einschätzung des Chefs der niederländischen Notenbank, Klaas Knot, Anfang 2023 steigen. Alle Weichen seien gestellt, um die noch ausstehenden Anleihekäufe bis Ende nächsten Jahres zu beenden, sagte Knot, der auch im Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) über die Geldpolitik mitbestimmt, der niederländischen Tageszeitung "Trouw". Nach dem Auslaufen der Käufe könnten dann auch die Zinsen steigen.

Bund stützt Wirtschaft in Pandemie mit rund 130 Milliarden Euro

BERLIN - Die Bundesregierung hat die Wirtschaft seit Beginn der Corona-Pandemie mit rund 130 Milliarden Euro gestützt. Es wurden Hilfen von rund 60 Milliarden Euro ausgezahlt und Kredite von knapp 55 Milliarden Euro gewährt, wie aus einer Auflistung des Bundeswirtschaftsministeriums hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. Hinzu kamen Rekapitalisierungen und Bürgschaften.

Putin setzt auf 'konstruktive Zusammenarbeit' mit USA

MOSKAU - Vor einem neuen Gespräch mit US-Präsident Joe Biden hat Russlands Staatschef Wladimir Putin zu einem konstruktiven Dialog beider Länder aufgerufen. In einem am Donnerstag vom Kreml veröffentlichten Telegramm zum neuen Jahr schrieb Putin, die beiden Atommächte hätten trotz vieler Konflikte eine besondere Verantwortung für die internationale und regionale Stabilität. Angesichts vieler Herausforderungen und Bedrohungen für die Menschheit sollten Moskau und Washington "konstruktiv zusammenarbeiten".

Häuserpreise in Großbritannien steigen auf Rekordwert

SWINDON - Die Häuserpreise in Großbritannien sind trotz des Auslaufens staatlicher Unterstützung in der Corona-Pandemie auf einen Rekordwert gestiegen. Im Durchschnitt kostete 2021 eine Immobilie 254 822 Pfund (gut 303 000 Euro). Der Anstieg um fast 24 000 Pfund im Vergleich zum Vorjahr sei der höchste je gemessene, teilte die Bausparkasse Nationwide Building Society am Donnerstag mit. Die Preise seien 16 Prozent höher als vor Beginn der Corona-Krise. In den ersten elf Monaten dieses Jahres wurden fast 30 Prozent mehr Immobiliengeschäfte getätigt als im selben Zeitraum 2019.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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OECD warnt vor Abflachen des Aufschwungs - auch in Deutschland. Der gesamtwirtschaftliche Leitindex weise auf abgeschwächte Wachstumstrends in Deutschland, Italien, Großbritannien, Japan, Kanada sowie der Eurozone als Ganzes hin, teilte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Montag in Paris mit. Stabiles Wachstum zeichne sich in den USA ab, allerdings unterhalb des Langzeittrends. Für Frankreich wird ein stabiles im Trend liegendes Wachstum erwartet. In Deutschland war das Wachstum seit Februar vergangenen Jahres wieder leicht über den Langzeittrend gestiegen, schwächt sich seit August aber wieder vorsichtig ab. PARIS - Die Industrieländervereinigung OECD erwartet ein Abflachen des Wirtschaftsaufschwungs nach der Corona-Krise in etlichen führenden Industriestaaten. (Wirtschaft, 17.01.2022 - 14:33) weiterlesen...

Flucht aus angestammten Berufen ist globaler Corona-Trend. In manchen Branchen werde es immer schwieriger, Positionen zu besetzen, sagte ILO-Generaldirektor Guy Ryder am Montag in Genf. Er nannte die Gastronomie, den Einzelhandel sowie Pflegeberufe. GENF - Unzählige Menschen haben nach einem Bericht der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) ihre Prioritäten in der Corona-Pandemie neu sortiert und ihre Tätigkeitsfelder verlassen. (Wirtschaft, 17.01.2022 - 12:06) weiterlesen...

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