Indikatoren, USA

WASHINGTON - In den USA hat sich der Preisauftrieb auf Herstellerebene im November spürbar verstärkt.

12.12.2017 - 17:29:41

USA: Erzeugerpreise steigen deutlicher als erwartet. Die Erzeugerpreise erhöhten sich zum Vorjahresmonat um 3,1 Prozent, wie das US-Arbeitsministerium am Dienstag mitteilte. Der Anstieg fällt damit nicht nur stärker als von Analysten mit 2,9 Prozent erwartet aus. Auch ist es der deutlichste Zuwachs seit Januar 2012.

WASHINGTON - In den USA hat sich der Preisauftrieb auf Herstellerebene im November spürbar verstärkt. Die Erzeugerpreise erhöhten sich zum Vorjahresmonat um 3,1 Prozent, wie das US-Arbeitsministerium am Dienstag mitteilte. Der Anstieg fällt damit nicht nur stärker als von Analysten mit 2,9 Prozent erwartet aus. Auch ist es der deutlichste Zuwachs seit Januar 2012.

ROUNDUP: ZEW-Konjunkturerwartungen trüben sich ein

MANNHEIM - Die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten haben sich im Dezember verschlechtert. Der Indikator des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) fiel um 1,3 Punkte auf 17,4 Zähler, wie das ZEW am Dienstag in Mannheim mitteilte. Bankvolkswirte hatten im Mittel einen etwas geringeren Rückgang auf 18,0 Punkte erwartet. Die Bewertung der aktuellen Lage verbesserte sich dagegen um 0,5 Punkte auf 89,3 Zähler.

Großbritannien: Inflation über drei Prozent - Carney muss Abweichung erklären

LONDON - Die Inflation in Großbritannien ist im November erstmals seit mehreren Jahr wieder über die Marke von drei Prozent gestiegen. Deshalb muss Notenbankchef Mark Carney auch erstmals seit längerem die Abweichung vom Notenbankziel in einem Schreiben an Schatzkanzler Philip Hammond erklären. Nach Angaben des Statistikamts ONS vom Dienstag lagen die Verbraucherpreise 3,1 Prozent höher als im November 2016. Analysten hatten eine Rate von 3,0 Prozent erwartet.

ROUNDUP: Maschinenbau geht mit Schwung ins neue Jahr

FRANKFURT - Deutschlands Maschinenbauer kehren zu alter Stärke zurück. Das zu Ende gehende Jahr könne "mit Fug und Recht als Aufschwungsjahr bezeichnet werden", sagte VDMA-Präsident Carl Martin Welcker am Dienstag in Frankfurt. Die exportorientierte Industrie rechnet nach einem Produktionsplus von 3 Prozent 2017 mit einem Wachstum in gleichem Tempo im kommenden Jahr. "Das würde immerhin einen weiteren Umsatzanstieg auf mehr als 230 Milliarden Euro bedeuten", sagte Welcker. Ein höheres Tempo werde durch viele Unwägbarkeiten im In- und Ausland verhindert.

Firmenpleiten dank guter Konjunktur auf niedrigstem Stand seit 1994

FRANKFURT - Der starke Wirtschaftsaufschwung hat die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland auf den niedrigsten Stand seit 1994 gedrückt. Bis zum Jahresende werden 20 200 Unternehmen den Gang zum Insolvenzrichter angetreten haben, schätzt Creditrefom. Das wären nach Angaben der Wirtschaftsauskunftei vom Dienstag nochmals 6,3 Prozent weniger als im bereits guten Vorjahr (21 560 Fälle). Seit dem Höchststand im Jahr 2003 mit 39 470 Pleiten hätten sich die Fallzahlen damit fast halbiert.

Gas-Preise steigen stark nach Explosion in Verteilzentrum Baumgarten

BAUMGARTEN/LONDON/FRANKFURT - Eine Gasexplosion im wichtigen Verteilzentrum im österreichischen Baumgarten hat an der Rohstoffbörse in London einen starken Anstieg der Gaspreise ausgelöst. Der Preis für Gas mit Lieferung im Januar stieg am Dienstagvormittag zunächst um etwa 20 Prozent auf bis zu 73,70 britischen Pence je British Thermal Unit (britische Einheit zur Messung der Energiemenge). Dies ist der höchste Preis seit März 2013.

ROUNDUP 3/'KoKo' statt 'GroKo'? SPD-Idee stößt auf Unions-Widerstand

BERLIN - Die SPD prüft wegen des Widerstands gegen eine große Koalition eine in Deutschland neue Form der Regierungszusammenarbeit - und stößt damit auf Widerstand bei der Union. SPD-Chef Martin Schulz erläuterte in der Fraktionssitzung vor dem ersten Spitzengespräch mit der Union als Option ein von der SPD-Linken favorisiertes Modell, bei dem nur bestimmte Kernprojekte im Koalitionsvertrag verankert werden. Andere bleiben offen, sie würden später im Bundestag ausverhandelt.

EU-Abgeordnete wollen Klarheit über Brexit-Einigung

STRASSBURG - Die Abgeordneten des europäischen Parlamentes erwarten beim bevorstehenden EU-Gipfel Klarheit darüber, wie verbindlich eine erste Vereinbarung zum britischen Austritt aus der Europäischen Union ist. Die britische Regierungschefin Theresa May müsse dies am Donnerstag in Brüssel klarstellen, sagte der Fraktionsvorsitzende der christdemokratischen EVP-Fraktion, Manfred Weber, Dienstag in Straßburg.

Kreise: Im US-Kongress steht wohl keine Iran-Entscheidung unmittelbar bevor

WASHINGTON - Eine Entscheidung in den USA zur weiteren Beteiligung am Atomabkommen mit dem Iran wird voraussichtlich nicht diese Woche getroffen. Es gebe derzeit keine Bestrebungen, die Sanktionen gegen den Iran wieder aufleben zu lassen, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus dem US-Senat. Die am Dienstag auslaufende Frist könnte verstreichen, ohne dass unmittelbar Konsequenzen folgen.

Thailand setzt wegen Atomkonflikts Handel mit Nordkorea aus

BANGKOK - Thailand hat wegen des Atomkonflikts mit Nordkorea den gesamten Handel mit dem kommunistischen Land auf Eis gelegt. Ministerpräsident Prayut Chan-o-cha sagte am Dienstag, Thailand setze damit die UN-Resolutionen genau um, vielleicht sogar strikter um als andere Länder. Das südostasiatische Land ist nach China der zweitwichtigste Importpartner der Nordkoreaner, wie aus Zahlen der Vereinten Nationen hervorgeht. Im vergangenen Jahr importierte Nordkorea demnach Waren im Wert von 64 Millionen Dollar (etwa 54 Millionen Euro) aus Thailand.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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USA: Michigan-Konsumklima steigt überraschend. Das Konsumklima der Universität von Michigan stieg im Vergleich zum Vormonat um 4,2 Punkte auf 99,9 Zähler, wie die Universität am Freitag mitteilte. Volkswirte hatten mit einem Rückgang auf 95,5 Punkte gerechnet. MICHIGAN - Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im Februar entgegen den Markterwartungen aufgehellt. (Wirtschaft, 16.02.2018 - 17:05) weiterlesen...

USA: Einfuhrpreise steigen stärker als erwartet. Im Vergleich zum Vorjahresmonat legten die Einfuhrpreise im Januar um 3,6 Prozent zu, wie das US-Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Analysten hatten nur einen Zuwachs um 3,0 Prozent erwartet. Im Vormonat waren die Importpreise um revidiert 3,2 (zunächst 3,0) Prozent gestiegen. WASHINGTON - Die Preise von in die USA eingeführten Gütern sind zum Jahresbeginn stärker als erwartet gestiegen. (Wirtschaft, 16.02.2018 - 14:45) weiterlesen...

Großbritannien: Umsatz im Einzelhandel steigt schwächer als erwartet. Im Januar seien die Umsätze um 0,1 Prozent im Monatsvergleich gestiegen, teilte das Statistikamts ONS am Freitag mit. Analysten hatten einen stärkeren Anstieg um 0,5 Prozent erwartet. LONDON - Der britische Einzelhandel ist enttäuschend in das Jahr gestartet. (Boerse, 16.02.2018 - 10:47) weiterlesen...

Arbeitsmarktforscher: Digitalisierung trifft vor allem Hilfskräfte. Umgekehrt verringerten gute Bildung und eine solide berufliche Qualifikation das Risiko, in Zukunft teilweise oder sogar ganz durch computergesteuerte Maschinen ersetzt zu werden, geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. NÜRNBERG - Von der zunehmenden Digitalisierung der deutschen Wirtschaft werden nach Prognosen von Arbeitsmarktforschern voraussichtlich Hilfskräfte ohne Berufsausbildung am stärksten betroffen sein. (Wirtschaft, 15.02.2018 - 17:26) weiterlesen...

USA: Industrieproduktion fällt überraschend. Sie sei im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozent gefallen, teilte die US-Notenbank Fed am Donnerstag in Washington mit. Dies war der erste Rückgang seit fünf Monaten. Analysten hatten hingegen einen Zuwachs um 0,2 Prozent erwartet. WASHINGTON - In den USA ist die Industrieproduktion im Januar überraschend gesunken. (Wirtschaft, 15.02.2018 - 17:10) weiterlesen...

USA: NAHB-Hausmarktindex stabil - nur knapp unter 18-Jahres-Hoch. Der NAHB-Hausmarktindex lag unverändert bei 72 Punkten, wie die National Association of Home Builders (NAHB) am Donnerstag in Washington mitteilte. Analysten hatten dies erwartet. Im Dezember hatte der Indikator noch mit 74 Punkten den höchsten Stand seit Juli 1999 erreicht. WASHINGTON - Die Lage am US-Häusermarkt hat sich im Februar wie erwartet nicht verändert. (Boerse, 15.02.2018 - 16:16) weiterlesen...