Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Indikatoren, USA

WASHINGTON - In den USA hat sich der Anstieg der Verbraucherpreise im September wieder verstärkt.

13.10.2021 - 17:17:01

USA: Inflationsrate steigt überraschend auf 5,4 Prozent - Energiekosten treiben. Die Jahresinflationsrate legte von 5,3 Prozent im Vormonat auf 5,4 Prozent zu, wie das Arbeitsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt eine unveränderte Rate erwartet. Mit dem Anstieg erreichte die Inflation in den USA wieder das Niveau der Sommermonate Juni und Juli, als die Rate den höchsten Wert seit 2008 erreicht hatte.

WASHINGTON - In den USA hat sich der Anstieg der Verbraucherpreise im September wieder verstärkt. Die Jahresinflationsrate legte von 5,3 Prozent im Vormonat auf 5,4 Prozent zu, wie das Arbeitsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt eine unveränderte Rate erwartet. Mit dem Anstieg erreichte die Inflation in den USA wieder das Niveau der Sommermonate Juni und Juli, als die Rate den höchsten Wert seit 2008 erreicht hatte.

ROUNDUP: US-Zahlungsausfall im Streit um Schuldengrenze vorerst verhindert

WASHINGTON - Ein drohender Zahlungsausfall der US-Regierung ist vorerst abgewendet worden: Auch das Repräsentantenhaus stimmte am Dienstagabend (Ortszeit) einer kurzzeitigen Erhöhung der Schuldenobergrenze zu. Die Parlamentskammer schloss sich mit der Mehrheit der Demokraten einer entsprechenden Vorlage des Senats aus der vergangenen Woche an. 219 Demokraten votierten dafür, 206 Republikaner dagegen. Damit soll die Schuldengrenze um 480 Milliarden US-Dollar (knapp 416 Milliarden Euro) erhöht werden, um der Regierung zumindest bis Anfang Dezember finanziellen Spielraum zu geben. US-Präsident Joe Biden muss das Gesetz jetzt noch unterzeichnen.

Kreise: Führende Wirtschaftsinstitute senken Konjunkturprognose

BERLIN - Führende Wirtschaftsforschungsinstitute wollen ihre Konjunkturprognose für dieses Jahr senken. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur wird ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland von 2,4 Prozent erwartet. Die sogenannte Gemeinschaftsdiagnose der Institute wird am Donnerstag vorgelegt.

Eurozone: Industrie produziert deutlich weniger

LUXEMBURG - Die Industrie der Eurozone hat ihre Produktion im August deutlich zurückgefahren. Gegenüber Juli sei die gesamte Herstellung um 1,6 Prozent gefallen, teilte das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mit. Das ist der stärkste Rückgang seit dem schweren Einbruch in der ersten Corona-Welle im Frühjahr 2020. Analysten hatten allerdings mit einem noch etwas deutlicheren Minus um 1,7 Prozent gerechnet.

ROUNDUP: Deutsche Inflation steigt über 4 Prozent

WIESBADEN - Die Inflation in Deutschland hat erstmals seit knapp 28 Jahren wieder die Vier-Prozent-Marke übersprungen. Angeheizt vor allem von höheren Energiekosten legten die Verbraucherpreise im September gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,1 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Die Wiesbadener Behörde bestätigte vorläufige Daten. Nach Einschätzung vieler Volkswirte dürfte sich der Preisauftrieb im Laufe des kommenden Jahres wieder abschwächen, auch weil Sondereffekte infolge der Corona-Krise entfallen.

ROUNDUP 2: Chinas Exporte boomen unerwartet - Aber Konjunktur gerät unter Druck

PEKING - Chinas Außenhandel brummt. Überraschend stiegen die Ausfuhren der zweitgrößten Volkswirtschaft im September um 28,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie der Zoll am Mittwoch in Peking berichtete. Die Steigerung war noch höher als im Vormonat, wo die Erwartungen von Experten mit einem Plus von 25,6 Prozent bereits übertroffen worden waren. Die Importe wuchsen hingegen langsamer als vorhergesagt mit nur noch 17,6 Prozent (Vormonat: 33,1 Prozent), was einmal mehr Fragen über den Zustand der Binnenkonjunktur aufwarf.

Britische Industrie weitet Produktion aus

LONDON - Die Industrieunternehmen Großbritanniens haben ihre Produktion im August spürbar ausgeweitet. Gegenüber dem Vormonat sei die Gesamtherstellung um 0,8 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt ONS am Mittwoch in London mit. Analysten hatten im Mittel einen Zuwachs um lediglich 0,2 Prozent erwartet. Gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhte sich die Produktion um 3,7 Prozent

Britische Wirtschaft wächst schwächer als erwartet

LONDON - Die britische Wirtschaft ist im August etwas weniger gewachsen als erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt sei gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt ONS am Mittwoch in London mit. Analysten hatten im Mittel mit einem Zuwachs um 0,5 Prozent gerechnet.

Fahrermangel: Britische Häfen beklagen Container-Rückstau

LONDON - Kurz vor Beginn des wichtigen Weihnachtsgeschäfts klagen britische Häfen über einen Rückstau. Containerschiffe würden umgeleitet oder müssten tagelang auf See auf die Einfahrt warten, berichteten britische Medien am Mittwoch. Unternehmen fürchten, dass es deshalb zu Verzögerungen etwa bei der Lieferung von Spielzeug und elektronischen Gütern kommen könnte. Dass etliche Container auf die Abholung warten, liegt auch an dem eklatanten Mangel an Lastwagenfahrern. Deshalb kann die Ladung nicht ins Hinterland transportiert werden. Zu dem seit Monaten bekannten Problem komme nun die übliche Zunahme durch das anlaufende Weihnachtsgeschäft hinzu, hatte der Verband British Ports Association kürzlich mitgeteilt.

ROUNDUP/IWF-Chefin Georgiewa: Nach Vorwürfen wieder zurück an die Arbeit

WASHINGTON - Nach Abschluss einer Prüfung von Vorwürfen der Datenmanipulation gegen sie will sich die Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Kristalina Georgiewa, wieder voll auf die Arbeit der Organisation konzentrieren. Sie danke dem IWF-Exekutivrat für eine "umfassende und unparteiische Überprüfung aller Beweise", sagte Georgiewa am Mittwoch bei einer Pressekonferenz im Rahmen der Jahrestagung von Weltbank und IWF in Washington. "Und es fühlt sich toll an, sich wieder ausschließlich auf die vor uns liegende Arbeit konzentrieren zu können", fügte sie hinzu.

Slowakischer Notenbank-Chef Kazimir bestreitet Korruptionsvorwurf

BRATISLAVA - Der slowakische Nationalbank-Gouverneur Peter Kazimir muss sich gegen Korruptionsvorwürfe wehren. Das bestätigte sein Anwalt Ondrej Mularcik am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage. Sein Klient werde eine Beschwerde bei der Generalstaatsanwaltschaft in Bratislava dagegen einlegen, dass eine untergeordnete Instanz ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet habe.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

USA: Aufträge für langlebige Güter sinken weniger als erwartet. Die Bestellungen seien um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vormonat gesunken, teilte das US-Handelsministerium am Mittwoch in Washington mit. Analysten hatten einen Rückgang um 1,1 Prozent erwartet. WASHINGTON - In den USA sind die Aufträge für langlebige Güter im September weniger als erwartet gefallen. (Wirtschaft, 27.10.2021 - 14:49) weiterlesen...

Studie: Fachkräftemangel inzwischen größer als vor der Pandemie. Im September hätten bundesweit knapp 390 000 Fachkräfte gefehlt. Dies seien "gut 50 000 mehr als zum Krisenbeginn im März 2020", fasste das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung, das zum arbeitgebernahen Institut der deutschen Wirtschaft (IW) gehört, am Mittwoch seine Berechnungen zusammen. Zuvor hatte die "Zeit" über die Studie berichtet. KÖLN - Der Fachkräftemangel in Deutschland ist nach einer aktuellen Studie bereits wieder höher als vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie. (Wirtschaft, 27.10.2021 - 12:52) weiterlesen...

ILO: Arbeitsmarkterholung langsamer als gedacht - große Ungleichheit. Die Konjunkturerholung sei ungleich verteilt, und das liege an den ungleichen Impfraten und finanziellen Möglichkeiten der Regierungen, sagte ILO-Chef Guy Ryder am Mittwoch in Genf. "Wir hatten in diesem Jahr mit einer langsamen, aber anhaltenden Erholung gerechnet. Dieser relative Optimismus ist geschwunden", sagte er. GENF - Die Corona-Pandemie belastet die Arbeitsmärkte nach einer Analyse der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) weltweit stärker als bislang gedacht. (Wirtschaft, 27.10.2021 - 12:06) weiterlesen...

Eurozone: Geldmenge wächst schwächer. Die breit gefasste Geldmenge M3 erhöhte sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 7,4 Prozent, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Im Vormonat war die Geldmenge um 7,9 Prozent gewachsen. Analysten hatten für September im Schnitt mit 7,5 Prozent gerechnet. FRANKFURT - Die Geldmenge in der Eurozone ist im September schwächer gewachsen. (Wirtschaft, 27.10.2021 - 10:30) weiterlesen...

Frankreich: Konsumklima fällt - Inflationserwartungen steigen deutlich. Der vom Statistikamt Insee erhobene Indikator fiel zum Vormonat um zwei Punkte auf 99 Zähler, wie die Behörde am Mittwoch in Paris mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit 101 Punkten gerechnet. Nach dem Rückgang wird der langfristige Durchschnitt des Konsumklimas leicht unterschritten. PARIS - Die Stimmung der französischen Verbraucher hat sich im Oktober eingetrübt. (Wirtschaft, 27.10.2021 - 09:07) weiterlesen...

Deutschland: Einfuhrpreise steigen so stark wie zuletzt vor 40 Jahren. Im September stiegen die Preise von nach Deutschland importierten Gütern zum Vorjahresmonat um 17,7 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Das ist der höchste Zuwachs seit der zweiten Ölkrise im Jahr 1981. Analysten hatten sogar mit einer noch höheren Rate von im Schnitt 18,0 Prozent gerechnet. Im Monatsvergleich stiegen die Einfuhrpreise um 1,3 Prozent. WIESBADEN - Der Preisauftrieb in Deutschland bleibt sehr hoch. (Wirtschaft, 27.10.2021 - 08:22) weiterlesen...