Indikatoren, USA

WASHINGTON - In den USA entwickelt sich der Arbeitsmarkt weiter in Richtung Vollbeschäftigung.

05.10.2018 - 17:10:40

USA: Arbeitslosenquote fällt auf niedrigsten Stand seit fast 50 Jahren. Im September sei die Arbeitslosenquote auf 3,7 Prozent gefallen, teilte das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Damit erreichte die Arbeitslosigkeit den niedrigsten Stand seit 1969.

WASHINGTON - In den USA entwickelt sich der Arbeitsmarkt weiter in Richtung Vollbeschäftigung. Im September sei die Arbeitslosenquote auf 3,7 Prozent gefallen, teilte das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Damit erreichte die Arbeitslosigkeit den niedrigsten Stand seit 1969.

USA: Beschäftigung steigt schwächer als erwartet

WASHINGTON - Die US-Wirtschaft hat im September deutlich weniger Arbeitsplätze geschaffen als erwartet. Dafür sind in den Vormonaten mehr Stellen hinzugekommen als bisher bekannt.

USA: Löhne steigen wie erwartet

WASHINGTON - In den USA sind die Löhne und Gehälter im September erwartungsgemäß gestiegen. Die durchschnittlichen Stundenlöhne erhöhten sich im Monatsvergleich um 0,3 Prozent, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Analysten hatten diesen Zuwachs im Mittel erwartet. Im Vormonat hatten die Löhne nicht wie ursprünglich errechnet um 0,4 Prozent, sondern nach neuen Daten nur um 0,3 Prozent zugelegt.

US-Handelsdefizit steigt auf 6-Monatshoch - Einbruch bei Sojabohnen-Exporten

WASHINGTON - Das Defizit der US-Handelsbilanz ist im August deutlich gestiegen und hat den höchsten Stand seit sechs Monaten erreicht. Die USA haben unter dem Strich 53,2 Milliarden US-Dollar mehr Waren importiert als ausgeführt, wie das Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Ein höheres Defizit hatte es zuletzt im Februar gegeben. Damals hatte der Fehlbetrag mit knapp 55 Milliarden Dollar den höchsten Wert seit der schweren Wirtschafts- und Finanzkrise 2008 erreicht.

ROUNDUP: Deutsche Industrie erhält mehr Aufträge - aber nur aus dem Ausland

WIESBADEN - Die deutsche Industrie hat im August deutlich mehr Aufträge erhalten als in den Vormonaten, allerdings nur aus dem Ausland. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts vom Freitag gingen insgesamt 2,0 Prozent mehr Aufträge ein als im Vormonat. Analysten hatten im Mittel zwar einen Zuwachs erwartet, allerdings nur in Höhe von 0,8 Prozent. Es ist der erste Anstieg nach zwei Rückgängen in Folge. Im Vergleich zum Vorjahresmonat fielen die Aufträge im August zwar um 2,1 Prozent. Der Rückgang war aber schwächer als erwartet.

Deutschland: Erzeugerpreise ziehen an

WIESBADEN - In Deutschland hat sich der Preisauftrieb auf Herstellerebene im August verstärkt. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte, lagen die Erzeugerpreise 3,1 Prozent höher als vor einem Jahr. Das ist der höchste Zuwachs seit September 2017, also seit knapp einem Jahr. Im Vormonat Juli waren die Preise, die Hersteller für ihre Waren erhalten, noch um 3,0 Prozent gestiegen. Analysten hatten im Mittel eine Rate von 2,9 Prozent erwartet.

'HB': Bundesregierung senkt Konjunkturprognose

DÜSSELDORF - Die Bundesregierung hat laut einem Pressebericht ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr deutlich heruntergeschraubt. In seiner Herbstprognose gehe das Bundeswirtschaftsministerium von einem Anstieg der Wirtschaftsleistung (BIP) in Höhe von 1,8 Prozent aus, berichtet das "Handelsblatt" am Freitag vorab und berief sich dabei auf Informationen aus Regierungskreisen. Im Frühjahr war die Regierung noch von einem Wachstum von 2,3 Prozent ausgegangen.

Spanien: Industrie produziert mehr

MADRID - Die spanische Industrie hat ihre Produktion im August ausgeweitet. Wie das Statistikamt INE am Freitag in Madrid mitteilte, lag die Herstellung 0,7 Prozent höher als im Vormonat. Das entsprach den Erwartungen von Analysten. Das Vormonatsergebnis wurde von minus 0,3 auf plus 0,1 Prozent korrigiert. Im Jahresvergleich erhöhte sich die Produktion im August um 1,2 Prozent und damit stärker als erwartet.

Anzeichen für Annäherung bei Brexit-Gesprächen verdichten sich

LONDON/BRÜSSEL - In Großbritannien verdichten sich die Anzeichen für eine Annäherung in den festgefahrenen Brexit-Gesprächen. Ein Regierungssprecher in London bestätigte am Freitag, dass bald mit einem neuen Vorschlag zur umstrittenen Nordirland-Frage zu rechnen sei. "Wir werden zügig mit der Arbeit fortfahren, um diese Verhandlungen im Herbst abschließen zu können."

EU sieht weiter Risiko von US-Sonderzöllen auf Autoimporte

INNSBRUCK - In der EU wird nicht ausgeschlossen, dass US-Präsident Donald Trump doch noch Sonderzölle auf Autoimporte aus Europa verhängt. "Es gibt noch ein Risiko in diese Richtung", räumte die aktuelle Vorsitzende im Handelsministerrat, Margarete Schramböck, am Freitag am Rande von EU-Beratungen in Innsbruck ein. Dieses werde erst dann wegfallen, wenn es zwischen den USA und der EU eine unterschriebene Vereinbarung zu Handelsfragen gebe. Die Verhandlungen dazu würden aber "sicherlich noch einige Monate" dauern.

ESM: Arbeiten nicht mit Athen an möglichem Interventionsplan

BRÜSSEL - Der Euro-Rettungsschirm ESM hat Berichte zurückgewiesen, nach denen er mit der Regierung in Athen an einem Hilfsplan für die griechischen Geldhäuser arbeitet. "Der ESM verfolgt die jüngsten Entwicklungen im griechischen Finanzsektor genau. Das gehört zu den Pflichten des ESM als Griechenlands größtem Gläubiger", hieß es in einer am Freitag veröffentlichten Stellungnahme. "Presseberichte, nach denen der ESM an Vorbereitungsarbeiten für einen möglichen Interventionsplan zugunsten griechischer Banken beteiligt sei, sind allerdings falsch."

Deutsche Wirtschaft: G20 müssen gegen Protektionismus vorgehen

BUENOS AIRES/BERLIN - Die deutsche Wirtschaft hat die G20 aufgefordert, gegen Abschottungstendenzen in der Weltwirtschaft vorzugehen. "Handelsbarrieren und Abschottung schützen langfristig niemand, gefährden aber wirtschaftlichen und darauf fußenden sozialen Fortschritt für alle Menschen", sagte Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer anlässlich eines Treffens des Wirtschaftsnetzwerks Business 20 (B20) in Buenos Aires. "Es ist vordringliche Aufgabe der G20, die gefährliche Protektionismus-Spirale zu durchbrechen und das multilaterale Handelssystem entschlossen zu stärken."

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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