Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Indikatoren, Regierungen

WASHINGTON - Es geht um Billionen US-Dollar: In den zähen Verhandlungen um ein weiteres Corona-Konjunkturpaket in den USA ist eine Einigung nach Angaben der Demokraten weiter nicht in Sicht.

07.08.2020 - 19:11:29

US-Demokraten: Verhandlungen um nächstes Konjunkturpaket festgefahren. Die Demokraten seien bereit, ein geringeres Paket in Höhe von rund zwei Billionen Dollar (1,7 Billionen Euro) zu akzeptieren, Regierung und Republikaner blieben aber bei ihrem Vorschlag von rund einer Billion, sagte die Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, am Freitag. Das ursprüngliche von den Demokraten vorgeschlagene Konjunkturpaket sollte rund drei Billionen Dollar kosten.

Am Freitagnachmittag (Ortszeit) sei eine weitere Verhandlungsrunde geplant, die Position der Republikaner und der Regierung sei aber extrem festgefahren, warnte Pelosi. Die Demokraten könnten "eine Billion runtergehen, wenn sie um eine Billion hochgehen, damit wir uns annähern", sagte Pelosi im Kapitol vor Journalisten. Der US-Kongress hat seit Beginn der Pandemie bereits Konjunkturpakete in Höhe von rund drei Billionen Dollar verabschiedet - was mehr als zehn Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung der USA entspricht.

Die Demokraten fordern unter anderem die Verlängerung eines erhöhten Arbeitslosengeldes von 600 US-Dollar (rund 510 Euro) pro Woche bis zum Jahresende. Die im März verabschiedete befristete Erhöhung war Ende Juli ersatzlos ausgelaufen, weil sich Republikaner und Demokraten nicht auf eine Folgeregelung einigen konnten. Zudem fordern sie eine zeitweise Aussetzung bestimmter Zwangsräumungen und Hilfen für Mieter. "Wir dürfen es nicht erlauben, dass unsere Kinder hungrig bleiben, wir können es nicht erlauben, dass Kinder obdachlos werden oder Angst haben, zur Schule zu gehen", forderte Pelosi.

US-Präsident Donald Trump wiederum hat gedroht, Teile des Konjunkturpakets einfach über Verfügungen durchzusetzen, falls es im Kongress bis Freitagabend keine Einigung geben sollte. Er will unter anderem die Verlängerung des Arbeitslosengeldes, das Moratorium für Zwangsräumungen und eine Steuersenkung durchsetzen. Experten bezweifeln jedoch, dass er viel durchsetzen könnte, denn Maßnahmen, die neue Mittel erfordern, müssen vom Kongress beschlossen werden.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Frankreichs Wirtschaftsminister mit Coronavirus infiziert. Er habe sich umgehend gemäß der Gesundheitsvorschriften in häusliche Isolation begeben. Er habe keine Symptome, teilte er am Freitagabend via Twitter mit. Er werde siebe Tage in Quarantäne bleiben und weiterhin seine Pflichten erfüllen. PARIS - Frankreichs Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. (Wirtschaft, 18.09.2020 - 22:58) weiterlesen...

Trump: Impfstoff für jeden Amerikaner im April. Es ist ein ambitioniertes Ziel, da bisher noch kein Impfstoff zugelassen wurde. Experten von Trumps Regierung hatten bisher gesagt, dass es eher bis zur Jahresmitte 2021 dauern werde, bis jeder eine Impfung bekommen könne. "Wir gehen davon aus, genug Impfdosen für jeden Amerikaner zum April zu haben", sagte Trump nun am Freitag im Weißen Haus. WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump hat verkündet, dass das Land bis April kommenden Jahres genug Corona-Impfstoffe für alle Amerikaner haben werde. (Wirtschaft, 18.09.2020 - 22:49) weiterlesen...

Um CO2-Strafen zu vermeiden: VW und Ford legen Flotten zum Teil zusammen. Die Registrierung als Verbündete bei leichten Nutzfahrzeugen bei der Europäischen Kommission soll VW noch Spielraum, die Regeln zu erfüllen, dies kommt VW zugute. WOLFSBURG/DEARBORN - Die beiden Autokonzerne VW und Ford legen einen Teil ihrer Flotten zusammen. (Boerse, 18.09.2020 - 22:45) weiterlesen...

Warburg Bank offenbar zur Aussage in Bürgerschaftsausschuss bereit. Voraussetzung sei, dass die Sitzung nicht öffentlich stattfinde, sagte der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Richard Seelmaecker der Deutschen Presse-Agentur am Freitagabend. Das habe ihm ein Vertreter der Bank kurz vor einer Sondersitzung des Ausschusses telefonisch angeboten. "Ich werde ihn jetzt bitten, dieses Angebot schriftlich an den Vorsitzenden des Ausschusses zu übermitteln", sagte er. HAMBURG - Die im Cum-Ex-Skandal belastete Warburg Bank ist offenbar bereit, auf das Steuergeheimnis zu verzichten und sich vor dem Haushaltsausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft zu Steuerforderungen zu äußern. (Wirtschaft, 18.09.2020 - 22:12) weiterlesen...

Britische Regierung schließt nationalen Lockdown nicht aus. Top-Forscher hätten die zweiwöchige Maßnahme der Regierung empfohlen, um die stark steigenden Infektionszahlen in den Griff zu bekommen, berichtete die "Financial Times". Der Lockdown soll nach einer Empfehlung des wissenschaftlichen Beratergremiums der Regierung ("Sage") während der Schulferien im Oktober stattfinden. LONDON - Wegen der sich dramatisch verschlimmernden Corona-Lage könnte Großbritannien wieder ein landesweiter Lockdown drohen. (Wirtschaft, 18.09.2020 - 21:47) weiterlesen...

Bericht: Hacker aus China klauen spanische Daten zu Corona-Impfstoff. Die spanische Geheimdienstchefin Paz Esteban habe berichtet, die Hackerangriffe hätten insgesamt und nicht nur in Spanien während der Zeit des Corona-Lockdowns in "Quantität und Qualität" zugenommen, schrieb die Zeitung am Freitag. Die Datenräuber seien besonders an Forschungen zu Impfstoffen gegen Covid-19 interessiert, warnte Esteban. MADRID - Hacker aus China sollen einem Bericht der Zeitung "El País" zufolge bei spanischen Wissenschaftlern Daten zur Entwicklung von Corona-Impfstoffen abgesogen haben. (Wirtschaft, 18.09.2020 - 21:46) weiterlesen...