Regierungen, USA

WASHINGTON - Donald Trumps neuer Chef-Wirtschaftsberater Larry Kudlow hält es für möglich, dass die US-Strafzölle gegen China nicht in Kraft treten werden.

04.04.2018 - 18:51:24

Trump-Berater Kudlow: Vielleicht kommen Zölle gegen China nicht. Kudlow, der vor wenigen Tagen Gary Cohn im Amt nachfolgte, sagte am Mittwoch Reportern in der Einfahrt des Weißen Hauses, der US-Präsident sei letztlich ein Anhänger des freien Handels. Trump wolle das Problem so schmerzlos wie möglich lösen.

Zu Chinas Ankündigung, seinerseits Strafzölle zu verhängen, sagte Kudlow dem Fernsehsender Fox Business: "Wir sollten nicht überreagieren, mal sehen, wie das alles ausgeht. Am Ende dieses ganzen Prozesses, dem Ende des Regenbogens, steht ein Topf voll Gold."

Die USA und China, die beiden größten Volkswirtschaften der Welt, wollen sich gegenseitig mit Strafzöllen von 25 Prozent auf Einfuhren in Höhe von je 50 Milliarden Dollar im Jahr überziehen. Die Eskalation in dem Handelsstreit nährt Sorgen über Gefahren für die Weltwirtschaft.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

KORREKTUR: Gericht: Ehe für alle macht Splittingtarif rückwirkend anwendbar (Berichtigung: Revision beim Bundesfinanzhof zugelassen, 1. (Wirtschaft, 20.08.2018 - 18:32) weiterlesen...

Kein Dieselfahrverbot in Düsseldorf. Stattdessen setzt die Bezirksregierung auf die künftige Reduzierung von Stickstoffdioxid durch schadstoffarme Busse im Nahverkehr, Unterstützung des Radverkehrs, eine bessere Vernetzung der Verkehrsmittel und Unterstützung der Autofahrer bei der Parkplatzsuche. DÜSSELDORF - Die Stadt Düsseldorf will die Überschreitung der Grenzwerte für Luftschadstoffe ohne Dieselfahrverbote in den Griff bekommen. (Boerse, 20.08.2018 - 18:07) weiterlesen...

Regierung: Deutsche Hilfe für Türkei steht zurzeit nicht an. Die Frage deutscher Hilfen "stellt sich für die Bundesregierung aktuell nicht", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Grundsätzlich sei aber die Bundesregierung an einer wirtschaftlich stabilen Türkei interessiert. BERLIN - Die Bundesregierung hat sehr zurückhaltend auf den Vorschlag von SPD-Chefin Andrea Nahles zu wirtschaftlicher Hilfe für die Türkei reagiert. (Wirtschaft, 20.08.2018 - 17:43) weiterlesen...

Gericht: Ehe für alle macht Splittingtarif rückwirkend anwendbar. HAMBURG - Ein gleichgeschlechtliches Ehepaar führt seit 2001 eine eingetragene Lebenspartnerschaft und wandelt sie nach der Einführung der sogenannten Ehe für alle 2017 gesetzlich um. Danach begehrt das Ehepaar, bei der Einkommensteuer zusammen veranlagt zu werden - und zwar rückwirkend vom Jahr 2001 an. Der entsprechenden Klage der Eheleute hat der 1. Senat des Finanzgerichts Hamburg (AZ: 1 K 92/18) mit Urteil vom 31. Juli 2018 stattgegeben. Gleichzeitig ließ das Gericht Revision zum Bundesgerichtshof zu, wie es am Montag in Hamburg mitteilte. Gericht: Ehe für alle macht Splittingtarif rückwirkend anwendbar (Wirtschaft, 20.08.2018 - 17:43) weiterlesen...

Renten-Stabilität bis 2040? Merkel zurückhaltend bei Scholz-Vorstoß. Regierungssprecher Steffen Seibert betonte am Montag in Berlin, die Bundesregierung gehe auf Basis des Koalitionsvertrags vor. Darin ist bisher nur festgelegt, dass bis 2025 ein Rentenniveau von 48 Prozent im Vergleich zum Durchschnittsverdienst garantiert wird. Zudem will man die Beiträge für die Arbeitnehmer zur Finanzierung der Renten bei 20 Prozent stabilisieren. Wie die Finanzierung und das Rentenniveau nach 2025 aussehen könnten, soll eine eingesetzte Expertenkommission klären. BERLIN - Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat zurückhaltend auf den Vorstoß von Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) reagiert, ein stabiles Rentenniveau über 2025 hinaus zu gewährleisten. (Boerse, 20.08.2018 - 17:19) weiterlesen...

Streit um Rodungen für RWE-Tagebau könnte Kohlekommission belasten. RWE verteidigt die ab Oktober geplanten Arbeiten gegen massive Proteste von Umweltverbänden und nennt sie "zwingend erforderlich". Ansonsten drohe letztlich die Stromerzeugung in Kraftwerken in Frage gestellt zu werden, wie aus einem Schreiben von RWE-Chef Rolf Martin Schmitz an die Vorsitzenden der Kommission hervorgeht. Das Schreiben lag der Deutschen Presse-Agentur am Montag vor. BERLIN/ESSEN - Die Kommission der Bundesregierung zum Kohleausstieg steuert wegen umstrittener Rodungsarbeiten des Energiekonzerns RWE für einen Tagebau auf Konflikte zu. (Boerse, 20.08.2018 - 17:12) weiterlesen...